Кальк:
Кальк
Viel zu gut um jetzt erst ein Wort darüber zu verlieren, denn die erste Platte von Кальк gibt es schon seit März.
Geboten wird Hardcore/Screamo im besten Sinne, mixed with Computernoise oder so was (hier muss mindestens eine klassische Musikausbildung vorliegen, sonst kann 2017 doch kein mensch mehr vernünftig mit son Synthesizerding umgehen) Prädikat: Besonders wertvoll.
Die Texte gibts auf russisch und für weniger sprachwissenschaftlich gewandte Menschen wie mich, im beigelegten Textblatt mit englischer Übersetzung. Das fällt mir zwar immer noch nicht leicht, ist es aber wert bearbeitet zu werden. Finden doch hier ernsthafte politische Positionierungen statt, wie sie diesem Genre auch gerne ein mal abgehen. Kapitalismuskritik bis Anti-Sexismus verpackt in elf Songs, alle unter zwei Minuten, die treiben so schnell wie elf kurze Songs halt treiben können und erzeugen dabei eine Grundstimmung, die die Band verdient hat.
P.S. Zwei neue Song der Band finden sich inzwischen übrigens auf der Anfang Dezember erschienen Four-Way-Split "In The Apsis 1", eine nur zu empfehlende Kollaboration auf Kassette, vom Kieler D.I.Y. Label Marderschaden.
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