Turnover:
Good Nature
Wie unsagbar belanglos kann Musik daher kommen?!
Mal abgesehen davon, dass mich das Vorgängerwerk "Peripheral Vision" schon nicht wirklich vom Hocker gehauen hat (was zu kleinen Teilen auch an meiner grundsätzlichen Ablehnung gegen die neue Welle des zu gut produziertes Indie-Dream-Gedudels liegt), zeigt sich ganz objektiv auf "Good Nature", wie überschaubar die Bandbreite Shoegaze, Dream-Pop oder Whatever dann halt doch leider ist. Die Platte plätschert lustlos daher, Highlights gibt es nicht und Ende. Da hatte selbst ich mehr erwartet. Dem Anspruch, zugängliche Songs zwischen Melancholie und Heiterkeit zu schreiben, wird die Band nur soweit gerecht, als dass alles was hier präsentiert wird, so derart zugänglich gedacht ist, dass es dem Hörer gar nicht auffällt, wenn die Scheibe zum 20. mal zur Dauerschleife ansetzt. Entweder sind hier einer guten Band, nach vielen Versuchen, letztlich doch die Ideen innerhalb ihres selbstkonstruierten Soundkonzepts ausgegangen oder die gute Band hatte einfach keinen Bock mehr auf das was sie da macht.
Kommentare:
bisher keine Einträge