Second Horizon:
Albdruck
Aus der Reihe "Dinge die einem in die Hand gedrückt werden":
Second Horizon aus Köln machen Metal, komplett instrumental, ohne nerviges Geschrei oder an heidnische Rituale erinnernde Mittelalterprosa. Eine Feststellung die mich erst einmal sehr beruhigt, auch wenn mein Zähneknirschen, wenn ich von Instrumental-Rock-Post-Rock-Ambient-Rock-Metal-Post-AllOverThePlace-Postig-Bands höre, inzwischen von Dortmund bis in den Schwarzwald vernehmbar sein dürfte. Bei "Albdruck" handelt es sich um das erste Release der Band, auch das fällt kaum auf. Hier weiß mensch offensichtlich was er tut. Ohne das Release jetzt unnötig in die Höhe zu heben, wer mit bisherigen Werken in dieser Nische nichts anfangen konnte, den wird das hier vermutlich auch nicht überzeugen oder gar völlig aus den Socken hauen. Nichtsdestotrotz handelt es sich hier um eine stabile Platte, inklusive gutem Songwriting und ordentlichem Saitengeballer. Auf jeden Fall eine Konzertempfehlung wert, denn wie bei so vielen anderen Bands kommt meiner Meinung nach auch Second Horizon die Live-Darbietung aktuell noch etwas mehr entgegen, als die gepresste Version. So wirken die Aufnahmen (vielleicht auch genretypisch) sehr sauber, im Sinne von "gut mitgezählt und on Point". Sicher mindestens so gut gemacht wie gut gemeint, lässt das Ganze aber hier und da sehr statisch wirken. Die ein oder andere Verschiebung und gutes Bassgeballer wirken da live und schwitzend oft sehr viel massiver als es auf "Albdruck" leider der Fall ist.
edit: das ganze Teil ist schon von 2016, ich bin tatsächlich sehr gespannt auf zukünftige Veröffentlichungen der Kapelle, denn da scheint gut was rauszuholen zu sein.
Stil: Metal, Instrumental
Herkunft: Köln, NRW, Germany
Stil: Metal, Instrumental
VÖ:
04.11.2016, CD
Tracklist:
1. Zucht
2. Marter
3. Repression
4. Panoptikon
5. Denunziation
6. Wille zur Macht, Lust/Schmerz
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