Tequila And The Sunrise Gang:
Of Pals and Hearts
Ska-Punk? Im tristen November? Dann noch aus Deutschland? Und die Band sagt von sich, sie kommt aus Kielefornia. Ihr merkt schon, alle Anzeichen, um die Platte richtig scheiße zu finden, sind vorhanden.
Aber halt! Stop! Achtung!
Erstens war das Release von "Of Pals and Hearts" schon im April (der Diss bzg VÖ-Termin geht also postwendend an die Bierschinkenredaktion aka mich zurück, weil niemand die Scheibe besprechen wollte. Ja, von seinen eigenen Fehlern ablenken...das klappt doch immer wieder NICHT!)
Zudem fällt auf, dass diese unsäglichen, schon tausend Mal gehörten Ska-Pop Nummern wie "Me against the world" zum Glück deutlich in der Unterzahl sind und sich auf "Of Pale and Hearts" auch jede Menge schicke, eher reggae-lastige Stücke wie zum Beispiel "Light it up" (was sich tatsächlich etwas nach Manu Chao anhört) befinden.
Nach dem dritten Durchlauf gefallen mir ca 2/3 der Songs gut und ein Drittel wird geskippt. Dies ist übrigens für Skabands eine außergewöhnlich gute Quote, bevor wir uns hier falsch verstehen.
Liebe Tequilas: Kiel ist nicht die Karibik - Jaya the Cat wissen wie man Reggae-Punk macht - Less Than Jake oder die Awesome Scampies hingegen machen Kackmusik!
Ansonsten einfach weitermachen wo drauf ihr Bock habt. Passt schon!
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