Deafkids:
Metaprogramação
Eigentlich kein gutes Zeichen, wenn man eine Platte hört und erst bei nachträglicher Betrachtung der Bandcampseite feststellt, dass man die Band eigentlich kennt. Vielleicht habe ich aber die letzten Jahre auch einfach zu sehr mit Lohnarbeit und Bier trinken zugebracht, als dass ich mich an alles erinnern könnte was schon mal den Weg auf meinen Mp3-Player gefunden hat.
Deafkids bieten auf ihrer neuesten Platte bestes Noise-Geballer, irgendwie Hardcore, irgendwie bestimmt auch experimentell und irgendwie bestimmt nichts für jedermenschs Geschmack. Es dauert allein bis zum vierten Song, bis es mal einen als Gitarrenanschlag erkennbaren Gitarrenanschlag gibt, der vermuten lässt, dass es sich hier doch um eine Metalband handeln könnte. Ebenso lang müssen Hörende dieses Krachwerks (Noise heißt Krach) auf den ersten als Gesang auszumachenden Stimmeinsatz warten. Unterm Strich wieder eine Scheibe, die viel abverlangt und die es am Stück zu studieren gilt, wenn nicht sogar eine Band, die man am Besten live sehen sollte. Das hier ist schwere Kost und bestimmt nichts für die abendliche Saufplaylist, ich könnte mir aber durchaus vorstellen, dazu eine ausgedehnte Runde CounterStrike zu zocken und Headshots zu verteilen ...vielleicht ist auch das der Grund, warum ich diese Band so schnell wieder vergessen hatte oder es schnellstmöglich wieder sollte. Too Many Questions!!!
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