Inseln:
nichts
Ok, Inseln sind schräg. Minimalistische Arrangements, The-Cure-Gedächnis-Chorus und Hall auf Gitarre und Stimme und einfach mal 3:04 Minuten wo nicht viel passiert ("Nichts"). Trotzdem ganz geil. Aber diese 80er-Jahre-Snare, die die ganze Zeit Flatsch mit Hall macht, ist extrem gewöhnungsbedürftig. Aber das ist ja scheinbar Konzept der Band. Umso schöner, wenn die Gitarre einfach mal verzerrt ausbricht, wie bei "Alles was ich noch nicht kenn". Das brauch die Platte auch, denn sonst würde sich Mensch langweilen. (Slime-, Chefdenker- und Radio-Havanna-Fans langweilen sich aber trotzdem, das ist aber nicht schlimm, denn die langweilen mich ja auch). Die weiblichen* Vocals (ich glaub die Drummerin*) wie bei "Rauschen" sind auf jeden Fall ganz stark und ein weiteres Highlight der Platte. Die grüblerischen Texte passen gut zu wohlbedachten Songs, die bequem an einem vorüberplätschern und zu denen ich eindeutig Marihuana mehr empfehlen würde als Bier.
Eine schöne Platte, für die, die sich auf so Sachen wie The Notwist (live) oder verspielte Cure-Liveaufnahmen einlassen können. Aber ein Chartstürmer wird die Platte nicht. Vor allem nicht mit diesem Snaresound!
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