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Between Bodies:
Hands To Hold Each Other

11 ½ Songs über 44 Minuten präsentieren BETWEEN BODIES auf ihrem neuen Langspieler Hands To Hold Each Other. Nach der EP ON FENCES (2019) und dem Quasi-Debütalbum Electric Sleep (2022), mit dem sich das Quartett aus Köln, Toronto und Paderborn ins Herzen der deutschen Emo-Punk-Szene gespielt hat, kommt der aktuelle Release auf Zeitstrafe. Die Produktion übernahm mit Lewis Johns ein renommierter Name aus UK, welcher Chris und Benni im Kontext ihrer weiteren Band GIVER bereits vertraut war.

"No flag above, no hell below. Always together, never alone." (Annie) Between Bodies rufen zu Gemeinschaft mit Herz und Hand auf, wenn die Dinge ihren Lauf nehmen in einem Jahrhundert, das von Empathielosigkeit und Kummer geprägt ist, wenn Unverbundenheit die Überhand gewinnt und sich die Zukunft nicht länger wie ein Ziel anfühlt. "When exactly did the future cease being a companion that you needed?" (False Start) Irgendwo hinter dem Nebel liegt der Heimathafen, welcher die Signale endlich dechiffriert und das Leuchtfeuer in die richtige Richtung zeigen lässt. "There’s a place somewhere that’ll make you feel whole. Hidden in this awful country. Let it come to you." (Waves)

Auf Hands To Hold Each Other zeigen sich Between Bodies weiterhin im melodischen Punkrock verwurzelt und verwandeln emotionale Inhalte in Hymnen, die groß und offen klingen, doch genauso krachen können. Während im einen Song funkelnde bis flirrende Gitarren und ein bedacht eingesetztes Keyboard für melancholische Stimmung sorgen, ist es im anderen die treibende Rhythmusgruppe, welche enorme Dringlichkeit entfaltet. Bemerkenswert ist die stimmliche Arbeit, die in all ihren Facetten - singend oder sprechend, sanftmütig oder schreiend - eine gefühlvolle Tragfläche bildet. Wirklich zum Fliegen kommt das Werk dadurch, dass Between Bodies sowohl im Gesamtbild als auch binnen einzelner Titel Spannungen kreieren, deren Aufbau sich ebenso gut anfühlt wie ihre Auflösung. Musikalisch bewegt sich die Schallfolie in den Fußstapfen des Vorgängers und schafft es, dessen Stärken auszubauen. Ebenfalls auf ganzer Linie überzeugt die Produktion, welche den Charakter von Band und Sound auf harmonische Weise zur Geltung bringt.

Nachdem Between Bodies schon seit vergangenem Jahr viele tolle Bühnen bespielt hat, wozu auch Support-Shows für Touché Amoré, The Hotelier und The Get Up Kids zählten, wird es spannend, wohin sie die neue Platte führen wird. Jene auszuchecken, ist eine klare Empfehlung. Gleiches gilt für die kommenden Konzerttermine. 

Hörprobe:
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Emo, Emo Punk, Punkrock
aus Köln
Between Bodies - Hands To Hold Each Other

Stil: Emo Punk, Punkrock
VÖ: 29.05.2026, LP, CD, Zeitstrafe (Link)


Tracklist:
01. Water As a Metaphor
02. Waves
03. Annie (21st Century Working Class)
04. Milli writes on hotel walls
05. Chandelier
06. Bathroom Floor
07. I wanted to tell you
08. King's Head
09. False Start
10. Sparrows
11. Long After Midnight
12. New Ways To Stay On Earth



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