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Südostasien-Tour 2008 Teil 1: Thailand - Bangkok vom 17.09.-19.09.2008

Südostasien-Tour Teil 1: Bangkok vom 17.09.-19.09.08

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September gleich Reisezeit! Nachdem wir letztes Jahr Mittelamerika einen Besuch abgestattet haben, fiel die diesjährige Wahl auf Südostasien. Genauer gesagt lagen Thailand, Kambodscha, Vietnam und Laos auf unserer Reiseroute. Endlich Urlaub, endlich vier Wochen saufen!
Dienstag nachmittag gehts los: S-Bahn nach Düsseldorf, 11 Stunden Flug. Ächz! Mittwoch vormittag dann in Bangkok. Deprimierenderweise war das Wetter in Deutschland bei der Abreise besser als bei unserer Ankunft in Thailand - strömender Regen begleitet die Taxifahrt zu unserem Hotel im chinesischen Viertel.
Dafür erwartet uns eine ungewohnt saubere Unterkunft mit Balkon und tollem Blick auf den Mae Nam Chao Phraya (so heißt der Fluss, ihr Unwissenden!). Schnell das Nötigste ausgepackt, um direkt loszustarten und die City zu erkunden.
Unsere momentan noch mittelmäßige Laune wird durch das unglaubliche Verkehrschaos und die stinkenden Abgase nicht unbedingt besser. Unser erstes Ziel ist natürlich sofort das Regierungsviertel, um einer kleinen Demo beizuwohnen - nein, kleiner Witz. Wir suchen erstmal die vietnamesische Botschaft auf, um ein günstigeres Visum als in Deutschland zu bekommen.
Die Botschaft liegt mitten im Geschäfts- und Handelsviertel Bangkoks. Riesige Skyscraper und unendliche Neon-Werbefassaden sind nicht unbedingt das, was wir uns von einer sehenswerten Stadt versprechen. Aber sind ja auch erst zwei Stunden hier...
Bis hierher ähnelt die Stadt mehr einer amerikanischen Großstadt als dem, was wir uns von Asien versprochen haben. Hier seht ihr den Baiyoke-2-Tower, wie die Sicht von oben aussieht haben wir später, am Schluss der Reise, überprüft.
Den ganzen Tag rumgelaufen, kommen wir mit ziemlich schweren Füßen am Hotel an, pünktlich zur Dämmerung. Jau, erstmal ein Bierchen aufm Balkon genießen!
Spät abends überfällt uns noch ein Heißhunger auf Imbissfraß. Da wir mitten in Chinatown wohnen und überall kleine Stände (Garküchen) auf den Straßen stehen, gehen wir einfach mal los und gucken was wir finden.
Trotz leichter Verständigungsschwierigkeiten mit dem "Koch" und totaler Unwissenheit was für ne Art von Fleisch wir da eigentlich bestellen, war die Mahlzeit phänomenal gut sowie billig. Besonders der Krautsalat (da unter den Bohnen, seht ihr?), war wirklich das was man unter thailändischer Schärfe versteht - uns brennt jetzt noch die Zunge.
Am nächsten Tag wollen wir dem alten Stadtzentrum einen Besuch abstatten. Dorthin führt uns eine äußerst schöne Bötchenfahrt entlang vieler Wats (so heißen hier die Tempel). Auch auf dem Wasser ist ganz schön viel Verkehr - aber deutlich angenehmer als auf der Straße.
Hier seht ihr die berühmte Khao San Road, dem Backpacker-Zentrum von Thailand schlechthin. Unterkünfte von 2 bis 20 Dollar, für jeden Geschmack was dabei. Viele Stände, fliegende Händler, nervende TukTuk-Fahrer - schon eher unsere Vorstellung von Asien (Naja, bis auf den Burger King)
Hier und in den umliegenden Straßen kann man wirklich alles kaufen, von gefälschten Uhren bis zu kopierten Lonely-Planet-Reiseführern. Auch die üblichen Schlepper, die die Touristen in die Bangkok-üblichen Stripshows schleppen wollen, sind zur Genüge vertreten. Wir lehnen dankend ab, lieber innen Zoo!
  Hier mal ein kleines Video...dies ist die Aussicht von der Rückbank eines TukTuks (geläufiger Name für Motorradrikscha, spricht sich auch deutlich besser) auf die nachmittägliche Rush Hour. Und überall findet der Fahrer Lücken, um noch zwischen den Autos durchzufahren.
Ein neuer Zoopunkt für Kikis Sammlung! Einfach ein Muss in jeder Stadt, die einen Zoo hat! Bei 1,20 $ Eintritt und Aussicht auf eine Stunde Ruhe vor dem Großstadtlärm freut sich sogar Fö auf den Zoo. Nix wie rein!
Der Bangkoker Zoo gehört auf jeden Fall zu den empfehlenswerteren seiner Art. Eine große Fläche mit viel Natur und schöne weitläufige Gehege sind ein Pluspunkt für Tier und Mensch. Gesamtnote 2.
Und sogar Kikis Lieblingstier ist da: Der Tapir!
Direkt neben dem Zoo: ein schöner weißer Palast. Mehr Infos dazu entnehmt ihr bitte euren Reiseführern, die ihr hoffentlich als Begleitlektüre zu diesem Bericht neben euch liegen habt. Im Register nachschlagen unter "Ananda Samakhom Throne Hall"
Für die nächste kurze Strecke nehmen wir ein Taxi. Interessant ist, dass die Preise auf dem Rücksitz angeschrieben sind - scheinbar eine gesetzliche Regelung, damit Touristen nicht so abgezockt werden
Zum Nachmittagsimbiss zieht es uns in den Lumpini-Park, quasi die grüne Lunge Bangkoks. Jogger, Bodybuilder und Badminton-Spieler tummeln sich hier.
Ehe man sich versieht, ist es schon wieder dunkel (pünktlich 18 Uhr). Wir beschließen, unser Dinner heute Abend im indischen Viertel einzunehmen. Wie sich im Nachhinein erweist, eine sehr gute Idee. Restaurant-Tipp von uns: das Royal India, ganz hervorragende Currys und viel Knoblauch im Naan.
Der einsetzende Regen stört uns nicht weiter bei der abendlichen Biertrink-Balkon-Session. Auch wenns zeitweise sehr feucht wurde. Fleißig beschallen wir die Nachbarschaft mit Metallica und Pascow.
Fit und ausgeruht werden wir um 5 Uhr geweckt, der Zug zur kambodschanischen Grenze wartet. Ein erstklassiges dritte-Klasse-Abteil (hoho) und 6 Stunden Fahrt, juchhee! Unsere Ärsche tun schon nach einer Stunde weh.
Belohnt werden wir mit einer tollen Aussicht auf die grüne Landschaft - aus der offenen Tür des fahrenden Zuges.
Am Bahnhof der Grenzstadt Aranyaprathet angekommen, wissen wir erstmal nicht weiter. Wo gehts denn bitteschön zur Grenze? Uns bleibt nichts anderes übrig, als ein TukTuk zu nehmen, um die Grenze zu finden.
Das dies das mieseste Kapitel unserer Reise werden würde, wussten wir zu dem Zeitpunkt ja noch nicht. Was uns dort widerfahren ist, lest ihr hier

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