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Devil Side Festival mit Motörhead, Anthrax, Soulfly, The Bones, Sepultura, Bloodhound Gang, Peter Pan Speedrock, Elvis Jackson, Hammerhead, Cro-Mags, Sodom, Misfits,... am 28.06.2009 in Duisburg, Landschaftspark Nord

Devil Side Festival am 28.06.09 in Duisburg

Zur Zeit wird aber echt ein Festival nach dem nächsten aus dem Boden gestampft. Dieses Jahr neu dabei: Das Devilside Festival. Findet nur einen Tag statt und dann auch noch an nem Sonntag, aber das Line-Up ist einfach unschlagbar. Nachdem wir gestern noch die Plastic Bomb Party in Oberhausen unsicher gemacht haben, geht's also heute nach Duisburg in den Landschaftspark. Erstmal hinkommen. Kiki und Schlossi sind noch so fertig vom Vortag, dass sie spontan die Abfahrt verschieben wollen - pöh! Mit etwas Überredungskunst gehts dann aber irgendwann los.
Schließlich haben wir zwei wichtige Termine: 1. Anthrax spielen um 11 und 2. wir müssen bis dahin angetrunken sein. Vorglühen im Auto mit Weihnachtswein klappt ganz gut, am Gelände müssen wir erstmal etwas suchen, bis wir einen Bierstand finden, der Bier verkauft. Ulf ist der Meinung, das erste Bier des Tages sollte man fotografieren.
Zeit für Frühstück mit Anthrax! Großartig! Die Band muss wohl heute Abend noch weiter zu nem anderen Festival, deswegen dieser ungewöhnliche Zeitpunkt um 11 Uhr morgens (plus halbe Stunde Verspätung...) - sie machen das beste draus und kommen in Bademänteln auf die Bühne. Total true!
Selbstverständlich gibts auch Ansagen für all die, die schon wieder oder immer noch besoffen sind - höhö. Seit kurzem ist die Band mal wieder mit neuem Sänger unterwegs - Dan Nelson heißt der gute, fügt sich perfekt in die Band ein und wird auch gut von den Fans angenommen, top.
Vor der Bühne ist, gemessen an der frühen Stunde, schon richtig viel los. Wow! Lauter Frühaufsteher hier, wie wollen die denn alle über 12 Stunden durchhalten? Schicke Location hier übrigens, mit den alten Stahlindustrie-Anlagen im Hintergrund...
Und Stimmung auch perfekt. Bei Liedern wie Madhouse, Antisocial und I am the law wird ordentlich mitgegrölt und natürlich gemosht. Jawoll! Hier sieht man übrigens Scott Ian an der Gitarre, einziges Originalmitglied der Band...
Auch ein Original: Ein Betrunkener am Bierstand, der zu GAR NICHTS mehr fähig ist. Weder sitzen, noch liegen, noch aufstehen. Augenweide. Hat sich wohl ne halbe Pulle Schnaps reingepiffen - ganz großes Tennis! Ich verweise nochmal auf die Uhrzeit!
Aber gemessen an den Schlangen an den Bierständen lässt sich von der Uhrzeit eh keiner abschrecken...nächste Band, die wir uns geben: Peter Pan Speedrock! Arschrock aus den Niederlanden. Mit "Cockteaser" legen sie los, von Beginn an wird ordentlich Tempo vorgegeben
Die Band insziniert auch direkt die erste(?) Wall Of Death des Festivals - klar, is ja auch ein Metal-Festival. Oder sowas in der Art. Trotzdem find ich sowas bei Peter Pan Speedrock eher überflüssig...aber wenns der Meute Spaß macht...
Weiter gehts mit ordentlich Killerspeed! Perfekt zur Vorbereitung auf Motörhead heut Abend, auch wenn Peter Pan Speedrock etwas punkiger und rock'n'rolliger zu Werke gehen. Starker Auftritt, auch wenn das heiße Wetter und die Open-Air-Atmosphäre nicht grade zur Band passen will.
Wieder zurück, Bier trinken und nebenbei Bands gründen. Zum Bands gründen haben wir viel Zeit, weil das Bier holen so unverschämt lange dauert - eine Stunde warten, um endlich ein Bier zu bekommen, ist doch entschieden zu viel. Müssen wir uns immer Leute suchen, die für uns mitholen.
Aber die nächste Band wollte ich mir dann doch noch kurz anschauen: Elvis Jackson aus Slowenien spielen auf der zweiten Bühne. Geil, was ein Crossover! Skapunk, Reggae und Heavy Metal in einen Topf geworfen, die Live-Entdeckung des Festivals. Großartig!
Der Sänger macht ordentlich Bühnensport. Inklusive rumrennen, Purzelbäume, Kopfstand, Winken, Brüllen und so weiter. Achja, und natürlich singen. Nebenbei bedient er auch noch Trompete und Bongo-Trommel, gut beschäftigt der junge Mann
Klar, dass vor der Bühne ordentlich getanzt wird. Verglichen mit der Hauptbühne ist zwar eher wenig los, aber da das Gelände eh keinerlei Ausweichmöglichkeiten bietet und auch keine Bands parallel spielen, haben wohl doch so einige Tanzwillige den Weg hierher gefunden
Zwischendurch werden auch noch aufblasbare Gummitierchen, Klopapierrollen oder Luftmatratzen ins Publikum gepfeffert - ein ganzes Arsenal an lustigem Equipment hat die Band da auf der Bühne...
The next song is about Kiffen! Großartiger Auftritt! Leider viel zu kurz - das kommt wohl davon, wenn der Veranstalter das Line-Up so dermaßen voll knallt. Als letztes Lied gibts das zum Fingerschnippsen anregende "Smoke the herb". Textauszug: "Smokin' ganja jah" - und das auf nem Metalfestival...
Wieder zum Bierstand. Teilweise ne Stunde Wartezeit bis man drankommt, die Zapfanlage scheint auch kaputt zu sein, das Personal kann nicht rechnen und steht sich nur im Weg rum, das Bier ist schal, lauwarm und gepanscht. Gab wohl keinen auf diesem Festival, der sich darüber nicht aufgeregt hat...inzwischen gibts immerhin ne Stellungnahme vom Veranstalter...
Auch unsere Idee, einfach große 1-Liter-Becher zu bestellen und dann aufzuteilen, geht nicht ganz auf. Man wartet dreimal so lange auf den Becher, und schal schmeckt das Bier so oder so. Statistik: 2.50 ein Bierchen, 7.50 ein Liter - und ein Euro Pfand, auf diese dünnen Plastikbecher die ihr da unten seht. Auch klar, dass kaputte Becher nicht zurückgenommen werden...
Egal, gibt Wichtigeres. Wir stellen fest, dass das gelbe Licht vom Tabak-Stand schöne Fotos macht. Auch wenn alle nach Gelbfieber aussehen. Hier Gesa und Urinella.
Millencolin und Disco Ensemble hab ich mir auch nur vom Bierstand aus gegeben. Hätten mich beide nur enttäuscht, und ewig von Bühne zu Bühne rennen muss auch nicht sein. Dafür ist aber die nächste Band Pflicht: Hammerhead!
Die legendäre Hardcore-Band hat ja zuletzt ein paar vereinzelte Reunion-Shows gespielt, nun sind sie wohl auch auf dem Devilside gelandet. Hm, von denen hab ich persönlich mehr erwartet. Aber so ne Band kommt einfach auf großen Bühnen nicht rüber, vom Underground-Auftritt gabs schließlich nur positive Stimmen.
Aber hier, naja, viel zu brav. Tobias Scheiße pöbelt überhaupt nicht, heute setzt er wohl auf totale Ignoranz des Publikums. Okayer Auftritt, mehr auch nicht. Klar, Hits wurden gespielt, "Ich trink allein" beschallte das gesamte Gelände, aber einen überspringenden Funken suchte man vergebens.
Also erstmal was essen. Weiterer negativer Punkt des Festivals: Es gibt kein Bändchen, d.h. man darf nicht vom Gelände. Ist also angewiesen auf überteuerte Gastro-Preise. 3 Euro für ne kleine Pommes und solche Späßchen. Cocktails gibts übrigens auch, für 6.50 - dafür muss man auf die nicht ewig warten. Trotzdem alles äußerst verbesserungswürdig.
Wieder zur kleinen Bühne, "Devilstage" genannt - dort erwartet uns die nächste Hardcore-Legende. Die Cro-Mags zählen ja zu den Vorreitern des Hardcore, auch von denen gabs vor kurzem mal wieder ne Reunion. Mit anderen Worten, Sänger John Joseph hat sich ne Coverband zusammengestellt, keine Spur von Band-Mastermind und Bassist Harley Flanagan.
Naja, macht ja nix - da ich eh nie Fan der Band war, interessiert mich die Besetzung herzlich wenig. Und der Auftritt - okay, New York Hardcore halt. Kann man sich angucken, muss man aber nicht. Aber immerhin Kiki ist begeistert.
Anschließend wieder zur großen Bühne, genannt "Hellstage" - man sieht, ziemlich stressig heute, wenn fast nur Bands spielen, die man sehen will. Immerhin wechseln sich die Bühnen ab und es spielt nichts parallel, aber dafür wirkt sich eine kleine Verzögerung gleich auf den kompletten Zeitplan aus...mit etwa 40 Minuten Verspätung dürfen also SODOM spielen
Yeah. Brachial-Thrash-Metal mit dem unvergleichlichen Tom Angelripper am Gesang. Man, sind die alle böse! Und der Auftritt auch gar nicht schlecht. Klar, ein Konzert im Ruhrgebiet is ja quasi Heimspiel für die Jungs, also wird vor der Bühne ordentlich gefeiert.
Guter Auftritt, auch wenn mal wieder nicht ganz meine Musik. Selbstverständlich dürfen auch Klassiker wie "Ausgebombt" nicht fehlen - und natürlich Tom Angelrippers Ruhrpottdeutsch: "Gleich noch schön mit Bierchen auffe Kralle Motörhead kucken" - jau, darum sindwa hier!
Anschließend mal wieder Bierstand. Ulf ist inzwischen ganz auf Cocktails umgestiegen, mir sind die deutlich zu teuer - also muss ich wohl verhältnismäßig nüchtern bleiben heute. Aber gibt ja genug Betrunkene. Hier hat sich ne Truppe gefunden, die Szenenapplaus für jeden gibt, der einfach nur vorbeiläuft. Irre lustig.
Irre lustig sind die Misfits eher nicht. Aber gruselig auch nicht. Mit der Halloween-Melodie als Intro kommen Jerry Only und seine Gang auf die Bühne und beballern uns mit ordentlich Stücken aus der Misfits-Historie. Alle Lieder doppelt schnell, kaum Ansagen, einfach nur los.
Find ich ja an sich ganz gut sowas. Aber der Sound ist kacke, Jerry Only kann nicht singen und die Lieder erkennt man erst am Refrain. Ziemlich enttäuschend. Da hilft es auch nichts, dass Dez Cadena noch nen Black-Flag-Song singen darf und die Ramones auch mal wieder gecovert werden - nö, Spaß macht das nicht.
Stimmts?
Also auch ein eher enttäuschender Auftritt. Klar, die üblichen Lieder gespielt. Skulls, Teenagers From Mars, American Psycho, Last Caress, Die Die Die My Darling...nö, macht keinen Spaß. Schade, auf den Soloshows vorn paar Jahren fand ich die Band deutlich besser. Und dass es am neuen/alten Schlagzeuger Robo liegt, kann ich mir auch nicht vorstellen.
Ey, was isn da los? The Bones? Sind wir nicht mehr die Nummer 1? - jawoll, die Bones spielen als Nächstes. Geil! Auch ewig nicht gesehen, wird ja mal wieder Zeit! Geilster Punk'n'Roll aus Schweden, melodisch und hymnisch wie er sein muss.
Gitarrist Beef Bonanza gehts anscheinend wieder gut - der Auftritt mit Social Distortion letztens in Berlin musste ja kurzfristig abgesagt werden wegen Verdacht auf Herzinfarkt - aber alles überstanden, er kann wieder rocken! Oh Yeah Baby!
Vom Sound her allerdings fast schlechter als die Misfits vorhin - Mischer eingepennt? Zumindest links vor der Bühne kommt nur Brei rüber, weshalb wir unsere Position bald verlegen, kann ja nicht angehen sowas.
So, viel besser! Immer noch zu leise, aber is halt Open Air. The Bones legen ein super Set hin, wie man es von ihnen eigentlich auch erwartet. Do you wanna, Home Sweet Home, Not A Lovesong - allesamt Publikumskracher, die ordentlich abgefeiert werden.
Dazu natürlich ordentlich Rock'n'Roll-Attitüde. Tiefe Gitarren, breite Beine, Tattoos - ohne all dies würd man die Band wohl auch nicht ernst nehmen, höhö.
Inzwischen haben ein paar Feuerwehrschläuche den Weg vor die Bühnen gefunden und spritzen ab und zu ein wenig Wasser auf die Massen. Is ja nett gemeint, aber da will nicht unbedingt jeder was von abbekommen...dem Moshpit vor der Bühne tuts aber mal ganz gut
Auch für diesen Auftritt gilt: Viel zu kurz! Immerhin wird als besonderer Schmankerl am Ende noch kurz "Beat It" von Michael Jackson intoniert - super!
Für die nächste Band will ich mich dann aber nicht schon wieder nach vorne kämpfen. Gen Ende ist das Festival wirklich ein Spießrutenlauf, immer von Bühne zu Bühne hetzen, weil schon wieder ne gute Band spielt...diesmal sind Sepultura dran, die auf der Hauptbühne den Metalhammer rausholen.
Wow, was für ein Tier der Sänger ist! Derrick Leon Green, mittlerweile auch schon über 10 Jahre in der Band, brüllt sich die Seele aus dem Leib. Die Band wird ziemlich abgefeiert vor der Bühne, Kiki ist auch total begeistert.
Aber ich bleib lieber weiter hinten, viel vom Auftritt hab ich nicht mitbekommen. Aber bevor ihr fragt: Selbstverständlich wurde "Roots Bloody Roots" gespielt...
Boah, Stress! Wieder zurück zur kleinen Bühne - da spielt gleich die Bloodhound Gang! Fantastisches Intro schonmal, ein Michael-Jackson-Medley wird aus aktuellem Anlass geboten. Verdammt geil! Anschließend beginnt die Band mit "Balls Out", während Evil Jared ein wenig Jägermeister an die Fans ausschenkt.
Und, naja, der Auftritt halt wie erwartet. Ich stelle fest, dass ich tatsächlich jedes Lied kenne - und das, wo doch die Musik eher Nebensache ist. Das restliche Publikum feiert auch alles gut ab, obwohl die Bloodhound Gang mit ihrer Musik doch eher nicht zum restlichen Line-Up passen will...
Evil Jared als Wahlberliner kann erstaunlich wenig deutsch, dafür radebrecht Jimmy Pop in schlimmsten deutsch darüber, wie sich in Köln eine Frau als Mann herausstellte - es folgt "Kiss me where it smells funny". Ja, Humor unterster Schiene, so kennt man die Bloodhound Gang
Und weil das hier ein Metal-Festival ist, stimmt Jimmy Pop erstmal ein kleines Lied an: "I feel Hardcore", kennt man ja von Scooter. Bekanntlich eine der größten Metalbands in Deutschland. Evil Jared antwortet mit einem Publikums-Chor: "Jimmy Pop ist homosexuell"...
Ansonsten gibts natürlich alle großen Hits zu hören. "Along Comes Mary", "Foxtrot Uniform Charlie Kilo", "The Bad Touch"...das betrunkene Publikum freut sich.
Evil Jared ist nicht nur Wahlberliner, er hat sogar ein Deutschlandtattoo (wie ekelhaft kann man sein??) und zeigt uns heute, was er für Deutschland so alles zu tun bereit ist...zum Beispiel das hier. Eine Kette ans Schwanzpiercing gehangen und damit ne Kiste gezogen. Sorry, für Jackass-Unterhaltung hatte ich noch nie was übrig. Aber wenns den Leuten gefällt...
Anschließend wird noch ein Mass Bier auf ex geleert, ins Glas zurückgekotzt und das Resultat dann wieder geext. Fleißig vom Publikum umjubelt. Naja, immerhin kann man sagen, dass die Bloodhound Gang live wirklich alles gibt...
Die Crew ist derweil damit beschäftigt, fleißig Jägermeister an die Bandmitglieder zu verteilen - DAS wiederum find ich gut. Auch, dass Jimmy Pop von Evil Jared angekotzt wird. Sowas sieht man schließlich nicht alle Tage auf großen Bühnen
Naja, reicht dann aber auch. Mit "Fire Water Burn", dem einzig wahren Hit der Bloodhound Gang, endet der Auftritt. War okay - zwar würde ich niemals für so ne Band Eintritt zahlen, aber für zwischendurch auf nem Festival kann man sich das mal geben.
Und sonst? Die nächste Band "Clawfinger" hat ihre besten Tage vor 10 Jahren gehabt, da verzichten wir gerne drauf. Also hören wir "Nigger" nur aus der Ferne und regen uns darüber auf, wie unsäglich schlecht die Band ist.
Zu "Soulfly" gehts dann aber wieder gen Hellstage! Das Devilside rühmte sich ja, als erstes Festival überhaupt sowohl Soulfly als auch Sepultura gebucht zu haben. Naja, muss man darauf so stolz sein? Max Cavalera, ehemals bei Sepultura, hat mit Soulfly meiner Meinung nach eh die bessere Band
Sind also auch zu Recht der Headliner der kleinen Bühne heute. Brachialer Metal mit Weltmusik-Einflüssen, von denen man aber recht wenig hört. Soulfly starten mit "Blood Fire War Hate" vom aktuellen Album "Conquer". Perfekter Opener, zumal das Publikum amtlich mitgrölt.
Das nächste Stück schon etwas überraschender: "Sanctuary" stammt doch eigentlich von Max' Zweitband mit Bruder Iggor, der "Cavalera Conspiracy" - wird aber trotzdem heute gespielt. Guck an. Ansonsten starker Auftritt der Band
Erinnert insgesamt aber sehr an den Auftritt auf dem Area 4 vor zwei Jahren. So werden auch wieder ein paar Trommeln auf die Bühne geschleppt zum erweiterten Drum-Solo - diesmal immerhin mit Unterstützung aus dem Publikum, ein Besucher darf mit auf die Bühne
Ebenfalls wieder dabei: Max' Stiefsohn Richie Cavalera, der bei einem Song einen Großteil des Gesangs übernimmt. Familienbande und so.
Und die letzte Wall of Death des Tages darf natürlich auch nicht fehlen! Puh, da möchte ich nicht dazwischen stecken...
Jau, guter Auftritt von Soulfly, auch wenn wir ihn nicht bis zum Schluss gesehen haben. Und bevor ihr fragt: Selbstverständlich wurde "Roots Bloody Roots" gespielt...gerade erst von Sepultura gehört, jetzt nochmal von Soulfly. Viel Sinn macht das nicht, aber man kann auch nicht erwarten, dass sich die Bands da absprechen, nicht wahr?
So, nu wirds aber Zeit für den Gottesdienst! WE ARE MOTÖRHEAD! AND WE PLAY ROCK'N'ROLL! Lemmy und seine Mitstreiter, verdientermaßen der Headliner heute Abend - kein Wunder, dass es brechend voll ist vor der Bühne, man kann kaum noch einen Schritt nach vorne setzen - und das, obwohl ein Teil des Publikums schon abgehauen ist.
Mit "Iron Fist" beginnt das Set, weiter gehts quer durch die Schaffensphase von Motörhead. Geht nix über Lemmys unverwechselbaren Gesang! Elvis tot, Michael Jackson tot - aber Lemmy lebt wie eh und je. Den macht einfach nix kaputt! Live natürlich eine Macht
Auch wenn der Auftritt hätte besser sein können. Ich weiß gar nicht was gefehlt hat, aber außer diesem unglaublichen Gefühl, dort vorne Lemmy Kilmister auf der Bühne zu sehen, hat mir das nicht viel gegeben. Vielleicht einfach nicht loud enough? Egal. War ja auch nicht schlecht der Auftritt, aber eben kein Highlight
Egal, Stimmung ist super - einigen Besuchern merkt man deutlich an, dass sie schon 12 Stunden auf dem Gelände sind, andere feiern als wären sie gerade erst angekommen. Naja, vielleicht sindse das auch. Motörhead für 45 Euro - viel billiger sind die Einzelshows inzwischen wahrscheinlich auch nicht...
Egal, Zeit für Hits! Over The Top, Rock Out, Metropolis, Another Perfect Day, One Night Stand - nur großartige Songs! Lemmy ist einfach die coolste Sau des Planeten!
Aber natürlich dürfen die anderen Musiker nicht untergehen. Gitarrist Phil Campbell wird dafür geehrt, inzwischen schon 25 Jahre bei Motörhead zu sein, Drummer Mikkey Dee kündigt Lemmy gar als "best drummer in the world" an - was er eindrucksvoll beim Drumsolo zu "In the name of tragedy" beweist.
Von Phil Campbell gibts kein ordentliches Foto - muss dieses herhalten. Auch er darf zwischendurch mal ein wenig Gitarrensolo zum besten geben - was er auch kann, muss man sagen.
Nach "Killed By Death" geht die Band erstmal von der Bühne, um dann zur Zugabe nochmal richtig auszuholen: "Ace of Spades" darf bei keiner Motörhead-Show fehlen, "Overkill" zum Schluss haut nochmal richtig rein.
Jau, soviel zu Motörhead, soviel zum Devilside Festival. Hat sich insgesamt doch gelohnt, mal gucken ob sich das Festival in den nächsten Jahren etabliert...wir fahren jedenfalls erstmal zurück. Nochn Döner inner Stadt und dann ab ins Bettchen.

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lönsen

01.07.2009 17:46
GNA
kiki

02.07.2009 09:14
der sound bei den bones war rechts von der bühne echt besser.nur leider die musik nicht!und gegen alte sepultura songs kann soulfly mal kacken gehen...
Bunten

02.07.2009 15:16
hab neulich die Lemmy-Biographie gelesen. großartig ! Lesenswert.
Keith

02.07.2009 17:15
wat isn da los beien bones??
Ulf

02.07.2009 17:46
sind wa nicht mehr die nummer 1?
lea

05.07.2009 11:10
ulf du siehst so frisch aus!
Tofu-Bierschinken
(Tofu-Bierschinken)
05.07.2009 20:39
der sound bei den bones war rechts von der bühne genau so mies. kiki, geh mickie krause hörn!!!
Ulf

12.07.2009 14:04
Ja, das kommt durch meinene gesunde lebenweise. wenig alkohol, viel frisches obst und gemüse, viel bewegung!
Joabow

31.03.2012 23:26
Allein für das Antideutsche Geblubber sollte man dir das Kotzebier zu saufen geben.
der Fö
(der Fö)
01.04.2012 21:15
...übers Promiboxen auf unsere Seite gestoßen wa? Verzeih mir wenn ich dich nicht ernst nehmen kann

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