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Israel/Jordanien Tour 2014, Teil 1: Jaffa & Tel Aviv, 16.-19.08.2014 in Tel Aviv (ISR) - Bericht von Kiki & Bönx

Israel/Jordanien Tour Teil 1: Jaffa & Tel Aviv, 16.-19.08.2014

Kiki: "Ein Kompromiss zwischen den palästinensischen Arabern und uns ist im Moment und in absehbarer Zeit ausgeschlossen. Jedes Volk wird gegen Kolonisatoren kämpfen, so lange es auch nur einen Funken Hoffnung hat, dass es die Gefahr der Kolonisierung loswerden kann. Genau das tun auch die palästinensischen Araber, und sie werden es weiter tun,so lange es auch nur einen Funken Hoffnung gibt."
So alt wie dieser Satz (nämlich aus dem eisernen Schutzwall von 1923 des Zionisten Vladimir Jabotinsky) sind auch die ewigen Probleme, Zankereien, Morde und der Hass zwischen diesen beiden Parteien. Ich werde einen Teufel tun und in diesem Reisebericht für irgendeine Seite Partei beziehen. Momentan hat ja mal eh die halbe Welt den Schuss nicht gehört (Russland, Syrien, Irak, Westafrika...). Die Menschheit schafft sich selber ab, bravo, gut so, weitermachen!
Eigentlich wollte ja Rilrec-Lars unsere Urlaubstruppe noch ergänzen, seine Gründe die Reise abzusagen, stehen im neuen Plasticbomb im Vorwort und ich finde er hat in vielen Dingen Recht. Wir haben allerdings beschlossen, uns von diesen religiösen Spinnern (und Kriegstreibern) nicht den Urlaub vermiesen zu lassen, wenn man danach geht kann man ja nur noch im Schwarzwald Urlaub machen. Im Folgenden werde ich mich wahrscheinlich zig mal unflätig über Religion etc auslassen. Dies geschieht explizit absichtlich!
Bönx: Dem ist nichts hinzuzufügen!
Kiki: Wir sind in Jaffa, einem südlichen Vorort von Tel Aviv angekommen. Und es ist einfach nur geiles Wetter. 35 Grad, nettes Hostel mit (fast) Meerblick. Alles gut. Zudem ist auch grad noch Waffenstillstand. Doch irgendwie beruhigend
kiki: Jaffa war schon früh bekannt als wichtiges Hafen-und Handelszentrum. Aus dem ehemalig kleinen Dorf hat sich über die Jahrzehnte das nördlich gelegene super moderne Tel Aviv entwickelt.
Bönx: Wichtig natürlich für jede Stadt, der Hafen! Und das ist nicht irgendein Hafen sondern der älteste der Welt.
Kiki: Der erste Eindruck: Super sympathisch und schick hier. Direkt am Meer, überall kleine Buden und Bars, Basare. Und vor allem: wenig Touristen. Sind ja nicht alle so skrupellos wie wir.
Kiki: Erstes Meer der nächsten 14 Tage. Es sollte noch das ein oder andere dazu kommen.
Bönx: Glasklare See. Beste!
Bönx: Krasse Promenade. Wer mich kennt, weiß, dass ich mich nicht sonderlich vorbereite auf meine Reise. Insofern war ich schon erstaunt, welch westliches Land Israel ist und dass sie mit so einer Skyline protzen können.
Bönx: Das Schlafen oder Sinnieren wurde ab und an natürlich unterbrochen. Nein, nicht durch den Alkohol sondern den Muezzin. Der hat uns mehrmals täglich zum Gebet aufgefordert. Wer kein Bier kann nicht beten!
Kiki: Ausblick bei Nacht auf Jaffa Old City.
Kiki: Zwischendurch wird einfach mal ein Haus abgerissen..
kiki: Ich muss im Urlaub immer Katzenbilder machen (lassen), sonst gibt es Ärger wenn ich nach Hause komme.
kiki: Tag zwei! Wir machen uns auf, das moderne Tel Aviv zu erkunden und schlendern zu Fuß durch die verschiedenen Stadtteile.
kiki: Alles super westlich, eine Stadt die auch problemlos in Westeuropa stehen könnte. Interessant nur, dass drumherum fast nur trockene Wüste ist.
Kiki: Tel Aviv hat eine durchaus aktive linke Szene und jede Menge Läden in denen geile Konzerte stattfinden (siehe u.a. den Tourbericht von Jim Tablowski hier). Leider haben wir einfach die falschen Tage zum Feiern erwischt. Alle im Urlaub und selbst die kontaktierten Locals hatten entweder keine Zeit oder waren in Europa auf Tour. Pech gehabt!
Kiki: Es wird an jeder Ecke modernisiert und gebaut. Damit alles noch größer und schicker wird. Gentrifizierung ole!
kiki: Das Ziel des heutigen Tages: Die Aussichtsplattform des Azrieli Towers, die Antwort Israels auf das Empire State Building. Schnell rein, Taschenkontrolle mit lässig geschultertem Maschinengewehr, Eintritt gezahlt und..
kiki:...geile Aussicht genossen.
Kiki: Was ein Moloch mitten im Nahen Osten. Ein Bekannter, der in Haifa lebt, erklärt uns hinterher eindrucksvoll, dass Tel Aviv und seine Einwohner mit dem Rest des Landes nicht wirklich viel gemeinsam haben und quasi in einer eigenen Welt leben.
kiki: Der gut gelaunte Top-Terrorist aus Berlin Kreuzberg. Wie immer in den nächsten 12 Tagen mit der gleichen Buxe an...
Bönx: Schon impulsiv das Janze.
Bönx: Zumindest heute ist es eher windstill und drückend heiß. Also wurden die Bäume hier eher von der Hitze erdrückt anstatt des Windes wegen. Schlussfolgere ich jetzt einfach mal so.
Kiki: Chef Fö konnte uns dieses Jahr leider nicht begleiten, wichtige Univerpflichtungen, höhö...
Kiki: Wir suchen das Koro, in der Hoffnung auf einen coolen Laden zum Bier trinken. Leider auch in der Sommerpause zu. Allerdings sind wir über den Tante Guerilla Aufkleber an der Eingangstür verwundert. Stammt definitiv nicht von uns....
Kiki: Von außen schon mal sehr nett. Halt leider geschlossen.
Kiki: Eine kleine Duftmarke mussten wir dann natürlich auch hinterlassen. Ey, Fö ich habe immer noch keine Aufkleber dieser komischen Seite erhalten.
Kiki: Riesenvorteil unseres Hostelzimmers: Ein eigener Kühlschrank. Bier trinken ist nämlich wichtig. Heute soll Martin, Teil 3 unserer Reisegruppe, ankommen. Leider beschließt die Hamas den Waffenstillstand vorzeitig zu beenden, so dass neben zwei deutlich hörbaren Einschlägen vor der Stadt im Niemandsland auch der Flughafen Vorsicht walten lässt und die ankommenden Flüge allesamt reichlich verspätet landen dürfen.
Kiki: Kurzer Blick aus dem Hostelzimmer auf die Geschäfts-und Ausgehmeile des Viertels. Bei Nacht noch etwas voller..
Kiki: Aus Langeweile und da man Großveranstaltungen ja meiden soll, gehen wir zum Fußball.
Kiki: Die erste israelische Liga hat ihren Saisonbeginn aus Sicherheitsgründen verschoben, so dass wir uns ein (Achtung!) Zweitligatestspiel (Puh!) im örtlichen Bloomfield Stadion anschauen mussten.
Bönx: War es nicht sogar nur ein Testspiel zweier Zweitliga-Mannschaften?
Kiki: Hatte ich ja oben geschrieben, Wolfram!
Kiki: Hier ein Blick auf die anwesenden Ultras von Yehuda Tel Aviv
kiki: Und das megaspannende Spiel...gähn...
Kiki: Sogar die Anzeigetafel wird nur gelegentlich angeschaltet..
Bönx: ...und gelegentlich auch wieder angeschaltet.
Kiki: Sogar die Männchen mit der Trage kamen bei diesem heissen Match zum Einsatz..
Kiki: Endergebnis, wie sollte es auch anders sein, 0:0
Hatten Supernichts nicht mal nen Hit über solche Events?
Kiki: Martin ist mittlerweile gelandet und in Jaffa City tobt das pralle Nachtleben. Straßenmusiker, überall duftet es nach leckerem Essen und die Strassen voller Menschen.
Kiki: Ach ja, wir sind ja ein Musikmagazin. Hier, Hippiemukke...
Kiki: Cooles Hundetaxi!
Kiki: Nach diversen Willkommensbierchen am Strand geht es in die Heia. Wir wollen ja noch mehr vom Land sehen und morgen früh zieht es uns in den Norden nach Haifa. Weiter gehts hier.

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