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Israel/Jordanien Tour Teil 5: Wadi Rum / Aqaba, 26.-29.08.2014 in Aqaba (JOR) - Bericht von kiki

Israel/Jordanien Tour Teil 5: Wadi Rum / Aqaba, 26.-29.08.2014

Der Weg von Wadi Musa nach Wadi Rum führt uns weiter über den Kings Highway, der dann irgendwann auf den Desert Highway übergeht. Eine Autobahn, die diesen Namen wahrlich verdient. Vier Spuren, keine Mittelgrenzspur, LKW's und wenn man grad bei 120 KMH ist, das nächste Riesenschlagloch. Zum Glück biegen wir bald nach links (natürlich ÜBER die Gegenfahrbahn) ab Richtung Wadi Rum.
Pinkelpause, Fotopause, Rauchpause. Bönx hat immer noch schlechte Laune wegen seiner Latschen, meine gefallen ihm nicht! Pft!
In Jordanien stört vor allen Dingen der nervige Verkehr. Alle 10 Minuten kommt tatsächlich mal ein Auto entgegen.
Aber Hauptsache die Verkehrsschilder sind deutlich lesbar.
Wir beabsichtigen eine Jeeptour durch die Wüstenlandschaft des Wadi Rums inklusive Zeltübernachtung in der Wüste zu unternehmen.
Die Wüstengegend im Süden Jordaniens übt aufgrund ihrer interessanten Felsformationen schon seit jeher eine große Faszination auf Touristen aus.
Falsches Land? Sind wir am Ayers Rock in Australien gelandet?
Hier seht ihr einen durchweg schlecht gelaunten Mensch! Keine Schuhe, kein Bier, kein Hotel! Alles Scheiße!
Im Rum Village haben wir die letzte Chance unsere Vorräte etwas aufzustocken, bevor es ins Nichts geht. Unser Auto lassen wir auf dem Parkplatz stehen. Die Besitzer dieses Vehikels sind wohl schon etwas länger weg.
Nach knapp 15 Minuten Jeepfahrt kommen wir an den ersten Sanddünen an. Martin hätte gerne Sandboarding gemacht, war aber leider nicht buchbar.
Komisch, auf jedem Stein in der Gegend steht ein Martin.
Ist wie mit dem Hase und dem Igel. Egal wo man hinfährt, der Martin ist schon da.
Diese Touristenmassen! Schier unfassbar!
Außer uns waren vielleicht noch 5 andere Jeeps unterwegs. Haben wir die Wüste wenigstens für uns alleine.
Wadi Rum war sehr viel früher mal ein Meer. Über die Jahrtausende haben sich dann die vielen verschiedenartigen Gesteinsformationen gebildet.
Hier die sogenannte "Little Bridge".
Was für geile Poserbilder! :-)
Schon interessant, was von früher manchmal so übrig bleibt. Wie wird es wohl hier in weiteren 1000 Jahren aussehen?
Am Ende des Trips mit dem Jeep, der Aufstieg zur Burdah Rock Bridge. Schon das Hinaufklettern war Abenteuer genug. Die Aussicht von oben einfach grandios!
Von oben sieht man nämlich nicht, wie spektakulär es von unten aussieht, da man nicht weiß an welcher Stelle des Felsens (er ist oben recht schmal) man sich grade befindet.
Martin hat es dann auch endlich nach oben geschafft. Sprungfoto leider misslungen!
Von der anderen Seite betrachtet, sieht es noch höher aus...
So, genug gespielt! Der Fahrer fährt uns zu unserem Camp, wo wir heute übernachten sollen. Als wir ankommen ist kein Mensch da.
Erstmal gemütlich machen und das mitgebrachte Dosenbier (selbstverständlich lauwarm) verzehren.
Schon lustig, so mit Chips, Dosenbier und Pascow als Begleitmusik aus dem MP3-Player mitten in der Wüste zu chillen.
Immerhin waren wir nicht gänzlich alleine.
Die Sonne geht langsam unter. Von unserem Campchef immer noch nichts zu sehen. Hoffentlich hat er uns nicht vergessen.
Doch als es wirklich dunkel wird, trudelt er mitsamt einer handvoll weiterer Gäste ein. Wir genießen den Sundowner und freuen uns über allmählich annehmbare Temperaturen.
Natürliche Bräune oder staubiger Wüstensand? Keine Ahnung, habe erst am nächsten Tag wieder geduscht...
Nach einem wirklich leckerem Nachtmal, hauen wir uns in die Wüste, trinken Wein und gucken Sterne. Alte Romantikfotzen, die Punker von heute!
Fehlt nur noch irgendein Hippie, der Akkustikgitarre spielt. Zum Glück keiner da.
Nächster Morgen: schnelles Frühstück (man musste schließlich neue Kunden werben gehen), wir besteigen unsere Fahrzeug, nehmen dabei noch zwei Spanierinnen als Anhalter mit und es geht weiter zu unserer letzten Station in Jordanien. Zum Roten Meer nach Aqaba.
Unterwegs noch ein kurzer Halt am doch eher nostalgisch wirkenden Bahnhof. Angeblich soll der Zug für spezielle Fahrten sogar noch in Betrieb sein.
Martin versucht sich gleich mal als Lokomotivführer...
Endlich mal ein sinnvolles Verkehrsschild!
In Aqaba angekommen, im Hotel eingecheckt und festgestellt: Es geht wirklich noch wärmer! Das Thermometer zeigt 38,7 Grad im Schatten. An Aktivitäten ist nicht zu denken...
Zudem hat die Stadt auch nicht so viel zu bieten. Ein wenig Markt, ein modernes Einkaufszentrum (Bönx kauft neue Flip-Flops!). Wir vergammeln den Tag im Hotelzimmer und beschließen heute Abend ordentlich upp zu machen.
Aqaba hat nämlich den Vorteil, dass wegen niedriger Steuern der Alkohol hier recht günstig ist..zumindest im Supermarkt, in der Kneipe leider nicht. Die Pitcher gingen trotzdem gut wech...
Beste Entscheidung des Urlaubs: Ich penne um 2 Uhr nachts ein, während Bönx und Martin noch bis halb 5 Schnaps saufen...
Am nächsten Morgen riecht das Hotelzimmer nach Schnapsbrennerei und Bönx stinkt aus allen Poren nach Arak! Immerhin hat er es geschafft nicht ins Zimmer, sondern in den Hotelmülleimer zu kotzen. Zitat. "Argh, Jahrhundertkater"
Auf Grund des desolaten Zustands einiger Mitreisender führt uns unser Weg direkt zum Strand. Zum Glück hingen im Bus überall Wunderbäume, die Bönx Fahne übertüncht haben...
So kann man als Bierschinkenangestellter leben...schöne Pauschaltouristen..
Dieser Mensch hatte genau 2 Tage Kopfweh..
Im Club Berenice brachten die umherlaufenden Bediensteten sogar Pizza an den Strand. Dekadenter geht es ja schon nicht mehr...
Wasser und Schnorchelrevier direkt vor Ort. Schöne Ecke dieser südliche Strandabschnitt. Zur Saudi-arabischen Grenze noch 18 KM. Leider keinen Länderpunkt mehr gemacht...
Im Wasser entdecken wir beim Schnorcheln neben jeder Menge anderem Getier auch Skorpionsfische. Mal lieber nicht anfassen, die kleinen Dinger.
Schön den ganzen Tag am Strand vercheckt. Muss ja nach soviel "Kultur" auch mal sein...
Ein letzter Jump ins rote Meer..das war es dann auch schon mit Jordanien. Morgen früh geht's wieder zurück nach Israel. Wir möchten uns von der Spiritualität Jerusalems inspirieren lassen...

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