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25 Jahre Bahndamm Tag 2: The Baboon Show, EA80, Rantanplan, Burning Lady, Skin of Tears, Rottenness, ESkaLation, The Aftermath, Adam Glosnicki, 22.08.2015 in Wermelskirchen, AJZ Bahndamm - Bericht von der Redaktion

25 Jahre Bahndamm Tag 2, 22.08.2015 in Wermelskirchen

Fö: Bahndammsause, zweiter Tag! Ausgiebig schlafen, ausgiebig frühstücken, ausgiebig Wetter genießen. Läuft bei uns!
Coco: Dank Mama Hasky haben wir sehr gut im frisch bezogenem Bettchen genächtigt. Im allerschönsten kleinen, niedlichen Fachwerkhäuschen. Von sowas bin ich großer Fan! Atmungsaktive Lehmwände und deswegen bestes Raumklima, freigelegte Balken, Holztreppchen, kleine Räume, Apfelbäume im Garten. Warum habe ich eigentlich kein kleines Fachwerkhaus? Ach ja, Kapitalismus und so.
Fö: Gibt es hier nen See? Nee, jede Menge Talsperren!
Coco: Wieder was gelernt: Die Wupper hat sehr hübsche Talsperren, z.B. diese hier. Bestes Heilverfahren gegen Kater ist neben Wasser trinken meiner Meinung nach: Ins kalte Wasser rein hüpfen. In diesem Fall vorsichtig rein waten, wegen Uferschlamm und schlechten Sichtverhältnissen Richtung Boden. Aber einmal drin, ist das wun-der-schön. Die Jungs sind aber eher wasserscheu. Ihr habt was verpasst!
Coco: Soo schön! Urlaubstag. Erst durchs beschauliche Dörfchen Lennep gelaufen, das war schon irgendwie wie im Urlaub; und jetzt noch dit hier. Herrlich.
hackemaier: Liebe Coco irgendwer hat dem beschaulichen Dörfchen bereits vor 1300 Stadtrechte verpasst. Ja, ich gebe zu, wenn man sich mehr in den größeren Städten der Gegend rum treibt, wirkt das eher wie ein Dorf.
Danach ging es an die Wuppertalsperre und hier zur Kräwi. Mein letzter Besuch muss schon ewig her sein. 
Fö: Die ersten Bands (Ravenscorp und Nada) klemmen wir uns und kommen dafür an, als ADAM GLOSNICKI & THE ELECTRIC COAST gerade Chuck Ragan covern. Ich fand Chuck Ragan ja mal gut, aber ich KANNS EINFACH NICHT MEHR HÖREN! Dieses schlimme folky-poppy-Gedudel und diese meega-männliche Stimme, und außerdem ist der Typ schuld an diesem ekelhaften Trend "Punksänger machen Akustikmucke". Es nervt! Macht mal was Anständiges aus euch! Meinetwegen die x-te Hot-Water-Music-Kopie, aber bitte nicht noch einen Akustikkünstler mit Bariton-Stimme, der behauptet, ja schon immer Bruce Springsteen gehört zu haben. Ich krieg da echt zu viel! Ne zeitlang dachte ich ja auch, sollen die nur machen, aber das Boot ist voll! Die kommen hier her, nehmen den Punkbands die Bühnenslots weg und wollen nur unser Geld!
Coco: Ahahaha! Sehr schöne Hasstirade, lieber Födrich.
Ansonsten wird rot im Kalender eingetragen: Fö sagte, er müsse die ersten Bands nicht unbedingt sehen. Den Satz habe ich noch nie aus seinem Mund gehört! Das nutzen wir natürlich sofort aus und schwänzen. Von draußen oben ist das hier aber übrigens nette Hintergrundmusik zu kaltem Getränk und netten Gesprächen.
hackemaier: Dass Fö die erste Band nicht sehen wollte, hat mich auch gewundert. Also die Chance ergriffen und vorgeschlagen, pünktlich zu ADAM GLOSNICKI & THE ELECTRIC COAST vor Ort zu sein. 
Insgeheim habe ich ein wenig gehofft die Homies ins Gespräch zu bringen. 
hackemaier: Versuch gescheitert. Habe selbst schon mal angemerkt, dass ich die Band nicht unbedingt bei Punk Shows einplanen würde. Aber so schlimm wie von Fö dargestellt war es dann auch nicht!
Fö: Wechsel nach drinnen, zu viel Sonne is' ja eh Hippiekacke. Im Club spielen THE.AFTERMATH. Wieder ne Band, von der man öfter mal hört, die ich aber bisher nie live gesehen habe. Und wieder ne Band aus dem Bahndamm-Umfeld. Hier werden wenigstens noch Punkbands gezüchtet.
Fö: Am Gesang ein britischer Exil-Altpunk - da erwartet man irgendwie instinktiv lahmen 77er Punk, aber die Musik knallt eigentlich ganz gut. Ziemlich wütend und angepisst, verwurzelt irgendwo im 80er Hardcore-Punk, würde ich mal sagen.
hackemaier: Alleine die Mimik vom Sänger finde ich jedes mal wieder herausragend. Musik ist auch ok, aber es lebt auf jeden Fall von der Show. 
Fö: Schnell wieder raus! Heute Nachmittag geben sich die AJZ-Proberaumbands die Klinke in die Hand. Und so spielen SKIN OF TEARS bereits, als ich wieder das Tageslicht erreiche. Hoppla! Dann mal schnell nach vorne! Mal gucken was die drei Herren noch so drauf haben.
hackemaier: Habe sie einfach schon zu oft gesehen. Das Alter merkt man immer noch nicht. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf die angekündigte Platte. 
Fö: Ich wusste gar nicht, dass Skin of Tears eine Hooligan-Band ist! Damit sich ja keiner vor die Bühne traut und alle hustend mit viel Abstand drum rum stehen, kam irgendjemand auf die glorreiche Idee, da so 'nen Bengalo hinzuschmeißen. Warum auch immer. Ein paar Songs später, die Leute haben sich grad wieder so einigermaßen in Bühnennähe getraut, da fliegt schon die zweite Qualmfackel. Will hier jemand den Auftritt sabotieren oder was is da los?
hackemaier: Gegen Pyro oder was?
Fö: Wenn man sich Nasen und Augen zu hält, kann man zumindest noch hören, was das Trio da auf der Bühne fabriziert. Schwungvoller Skatepunk und viele Gute-Laune-Sommer-Töne, ganz passend zum Wetter.
Fö: Auch passend zum Wetter: Gut gelauntes Publikum. Sehr sympathisch finde ich die Logenplätze im hinteren Bereich. Wo andere Festivals versuchen, sich durch hohe Zäune von der Umwelt abzuschotten, dürfen hier auch Passanten ohne gültiges Ticket einen Blick auf die Bühne werfen. Find ich super.
Fö: Toto merkt mit Blick auf das Publikum an, dass man das AJZ eigentlich in ASZ umbenennen sollte: Autonomes Senioren-Zentrum. Der Altersdurchschnitt ist tatsächlich recht hoch. Ich fühle mich ja auch alt. Vor gut 14 Jahren habe ich Skin of Tears zum ersten Mal live gesehen, das war das achte Konzert überhaupt auf dem ich je war. Krass, oder?
Coco: Mr. Elefantengedächnis! Ich war auch noch kleener Teeniepunker mit Tank Girl-Frisur, als ich die zum ersten Mal gesehen habe. Soviel weiß ich noch. Wo, wann und vor welcher Band sie die Vorband waren, nicht mehr. Bambix? D-Sailors? Ist eh egal. Jetzt mag ich sie noch lieber als vor der Reunion, damals sind sie irgendwie an mir vorbei gegangen.
Fö: Wird wohl Zeit für Skin of Tears, sich mal ein jüngeres Publikum zu erspielen. Immerhin gibt es heute auch 2-3 neue Songs zu hören, da wird also noch was kommen!
Coco: Puh, das Publikum hier vorne vor der Bühne zerrt aber arg an meinen Nerven. Betrunkener Asi-Pogo. Bengalos mit extra dicker Qualmentwicklung (steht wahrscheinlich so in der Verkaufsanpreisung drinne). Und der Typ mit dem nervigsten, dööfsten Shirt, das ich je gesehen habe. Ich bin eigentlich gar nicht sonderlich empfindlich oder gar Hyperemanze. Aber nackte, sehr pornographisch dargestellte, gefesselte Frau mit Einblick in den Schritt, die von einer Kettensäge zersägt wird vorne auf dem Shirt drauf - das ist doch wirklich nicht nötig. Ich finde das jedenfalls zum Kotzen.
Fö: Klingt wie ein Fanshirt von Rottenness.
Coco: Deswegen kehre ich Skin Of Tears jedenfalls nach 2/3 des Sets den Rücken. Na gut, und wegen Sonne und noch zu früher Stunde. Die Aufmerksamkeitsspanne der ASZ-Besucher ist eben nicht mehr ganz so lang, höhö. Aber netter Skatepunk mit beschwingten Melodien und Ohrwurm-Garantie ist das trotzdem.
Fö: Zum Abschluss "Wild World", da wird wild mitgesungen und die Leute vorne dürfen gegen die Leute hinten ansingen. Klappt ganz gut!
Fö: Wieder rein in die warme Bude! BURNING LADY sind dort an der Reihe. Die wurden mir ja im Vorfeld von verschiedensten Seiten nahe gelegt, habe ich bisher live immer verpasst, bin also mal gespannt!
hackemaier: Habe noch gar nichts von denen gehört und bin direkt begeistert.
Fö: Zu Hören gibt es flotten Punkrock, viel Energie und hier und da mit netten Melodien gespickt. Macht Laune! Gesang mit starkem französischem Akzent, was der Sache irgendwie was Eigenes gibt. Kommt gut!
Coco: Wui, die gefallen mir auch sehr gut! Wurden mir auch schon von anderen angepriesen und das kann ich nur weiter geben: Sehr sympathische Band mit schönster Stimme dazu.
hackemaier: Für mich eine von den Bands, welche man erstmal live gesehen haben muss, damit einem die aus der Konserve gefallen. 
Fö: Jupp!
Coco: Leider kenne ich keine Lieder, aber ein kurzweiliger Spaß ist das trotzdem.
Fö: Burning Lady spielen heute mit Ersatzbassisten (scheint so ein Trend zu sein), aber der Originale ist trotzdem vor Ort und darf für einen Song, trotz kaputtem Arm, ans Mikrofon. Es gibt nen Song mit spanischem Text, wenn ich das richtig gehört hab. Warum auch nicht, französisch wär wohl zu einfach!
hackemaier: Schade schon zu Ende.
Fö: Ein Foto für Frustus. Heute doppelt so viel Platz für Merchandise wie gestern!
Fö: Draußen sollten jetzt eigentlich The Moorings spielen, aber die wurden spontan getauscht gegen Eskalation - Begründung: weil die Geigerin nicht dabei ist. Okay. Also jetzt ESKALATION oder wat?
Fö: Bei mir eskaliert da nix. Is' halt so Kirmes-Ska, und da bin ich irgendwie raus. Die Texte find ich ganz okay, den bayrischen Akzent eher störend, den mit blankem Fuß spielenden Posaunisten ziemlich spannend, die Musik als Gesamtes gibt mir aber nix.
hackemaier: Bei mir zündet da auch nichts. 
Coco: Hermie und ich laufen weg, setzten uns in den Kofferraum und trinken was da draus. Irgendwann kommt ein Typ angeschlürft und ruft: "Aber nicht betrunken Auto fahren!" Ich will gerade erwidern, dass wir das doch gar nicht vor hatten und dass wir doch lediglich so im Kofferraum sitzen wollten, als er sich in sein Auto setzt und davon braust. Ja dann!
Fö: Dieses Foto sollte als Erinnerungshilfe dienen für - äh - hab ich vergessen.
Jedenfalls verzichten wir auf die nun in den Bahndamm-Innereien spielenden The Moorings und gucken uns stattdessen Flaschen an.
Fö: Band des Tages? Ganz eindeutig THE BABOON SHOW! Schon krass, was die so für nen Wochenplan haben: Werktags arbeiten gehen, am Wochenende mal kurz nach Deutschland fliegen und Festivals bespielen. Und dann bringen sie auch noch jedes verfluchte Wochenende so verdammt viel Elan auf die Bühne, dass dagegen alles andere verblasst!
hackemaier: Gut auf den Punkt gebracht. 
Fö: Ich wiederhole mich vermutlich, aber die Baboon Show live ist einfach der totale Abriss. Das mit dem Wiederholen lässt sich wohl nicht vermeiden, da ich die Band nun wirklich schon oft gesehen habe - daher kann ich auch ganz gut beurteilen, was sie gut können: Nämlich sich zu wiederholen, ohne dass es langweilig wird.
Fö: Tatsächlich kenne ich die Show mittlerweile, aber es wirkt immer noch genauso frisch und mitreißend wie eh und je. Großartig!
Coco: Es gibt ja viele Stimmen, die der Baboon Show überdrüssig geworden sind, weil es immer wieder die gleiche Show sei. Aber ich weiß beim Soundcheck schon wieder, warum ich die Band so gerne mag und warum mir das nicht langweilig wird. Cecilia singt irgendeine herzzerreißende Melodie auf Schwedisch und ich bin hin und weg. So eine Stimme gib es nur einmal. Ich wünsche mir melancholische Lieder auf Schwedisch von der Baboon Show!
Fö: Cecilia erwähnt stolz, dass sie sogar "Wermelskirchen" aussprechen kann - Hut ab! Die meisten anderen auswärtigen Bands belassen es ja beim "Bahndamm". Im Gegensatz zu vielen der anderen Bands ist es für die Baboon Show auch der erste Auftritt hier - was man ein wenig daran merkt, dass noch nicht alle die Band zu kennen scheinen.
hackemaier: Nach dem Abriss wird die in Wermelskirchen so schnell keiner vergessen. 
Coco: Jei, auch ansonsten ist es egal, wie oft man diese Show sieht: Sie ist einfach so saumäßig-schweinegeil gut, dass das gar nicht langweilig werden kann. Mir jedenfalls nicht. Der Kasperle macht immer das gleiche, aber das macht er halt so gut, dass er konkurrenzlos bleibt gegenüber all den Seppeln, Krokodilen, Räubern, Großmüttern und Wachtmeistern der Bühnen dieses Landes!
Coco: Der Gareth!
Coco: Diesmal stellt sich die Band sehr sympathisch gegenseitig vor. Der Schlagzeuger wird uns als "irgendwer komisches, der immer alles vergisst aber trotzdem ganz nett sei" präsentiert und der Gitarrist als "seltsames Wesen, vermutlich ein Gremlin".
Fö: Das Publikum zwischen Erstaunen, Begeisterung und - samma, lachen die? Sachen gibt's! Auch die Anzahl der "Zaungucker" hat sich deutlich erhöht.
Coco: Und wie kann man eigentlich mit Schuhen mit Absatz auf einem Schlagzeug rum krakseln? Immer noch unerklärliches Rätsel, das nie gelöst werden wird.
Fö: Anschließend schnell rein, EA80 gucken! Mit Betonung auf "schnell", weil ich starke Sorgen hatte, dass man da gar nicht mehr rein kommt. Um die 700-800 Besucher hat das Festival, was passiert wenn die jetzt alle EA80 sehen wollen? Aber Glück gehabt, die Partypeople bleiben wohl doch lieber draußen und die Füllmenge im Club bleibt im Rahmen.
Coco: Zum Glück! Ich hatte da auch vorher Panik vor der Situation...
Fö: Ich bin ja eigentlich gar kein riesiger Fan von EA80, konnte mich von Platte nie wirklich mit denen anfreunden. Aber damals der Konterauftritt mit Eisenpimmel gehört, so im Nachhinein betrachtet, zu den meinen einschneidendsten Konzerterlebnissen. Und live sind EA80 einfach ne Wucht!
Coco: Live sind EA80 eine Dampframme! Auf den Punkt gespielte, melancholische Melodien mit großen Wutausbrüchen. Immer wenn ich die Möglichkeit habe, sie irgendwo zu sehen, gehe ich hin und hüpfe rum. Auf Platte ist mir der Gesang zu  düster, aber live hat das eben sehr viel mehr Energie.
Fö: Schönes Vollgas-Geschrammel mit stoisch-hypnotischen Melodien. Sänger Martin latscht immer mal ins Publikum und steht wie ein Fels in der Brandung, während um ihn rum der wilde Pogomob seine Helden feiert.
Fö: Zwischendurch reißt auch mal ne Saite - aber kein Problem, gibt's halt mal ein paar Lieder die nur eine Gitarre brauchen, und neu Saiten aufziehen, das macht Martin mal eben so nebenbei während er gleichzeitig brüllt. Multitasking.
Coco: Zweites Highlight des Wochenendes neben Baboon Show! Obwohl der Sänger irgendwas gesagt hat, was ich nur halb verstanden hatte, bezüglich Baboon Show. Mag der die etwa nicht?
Fö: Eine Ansage gegen Rock'n'Roll und ein Lied für die Baboon Show. Verstanden hab ich das auch nicht, aber die Texte von Martin versteht ja eh ausschließlich Andreas Holz.
Fö: Ich hab keine Ahnung wer das ist.
Coco: Das letzte Mal, als ich EA80 (mit den Boxhamsters) hier gesehen habe, war es auf jeden Fall voller! Verrückt, wenn man die Anzahl der zahlenden Gäste heute berücksichtigt...
Fö: Konzert ist dann auch viel zu schnell vorbei, obwohl der Soundmann noch ein paar Zusatzminuten gewährt. Echt ein Erlebnis, diese Band!
Coco: EA80 spielen niemals Zugaben. Außer auf ihrem eigenen Jubiläum.
Fö: Draußen sind mittlerweile schon RANTANPLAN zugange! Für mich nach wie vor eine der wenigen ernstzunehmenden Skapunkbands in Deutschland - ne zweite fällt mir jetzt grad eh nicht ein.
hackemaier: Der Sänger erwähnt, dass er das erste mal vor 23 Jahren im Bahndamm war. Damals wohl mit einer Hardcore Kapelle. 99% der Clubs in Deutschland sind Scheiße, der Bahndamm gehört zu dem einen Prozent. Falls ich das falsch wieder gegeben habe, bitte korrigieren.
Fö: Ich glaube es ging darum, dass ganz allgemein 99% von Deutschland scheiße ist.
Fö: Nette Setlist mit neuen und alten Liedern, wobei es mir natürlich vor allem die älteren Stücke angetan haben. Da gerät man schonmal leicht ins Schunkeln! Verzichten kann ich mittlerweile auf "Unbekanntes Pferd", aber dafür entschädigen Hits wie "Zombie Che", "Ich erinner mich an alles", "Schweinesand" und so weiter. Geil!
Fö: Schon wieder Pyro. Rantanplan sind eben Hooligans. Und Lokalpatrioten. Da gehört das dazu.
hackemaier: Pyro ist mehr so ein Ultra Ding. 
Fö: Ich dachte das wär das Gleiche. Hooligans prügeln, Ultras fackeln ab? Oder wie?
Coco: Och ja, kann man sich mal ein bisschen angucken. Zumal Sabbi Nüsschen dazu reicht, bevor sie und Maks Pommes holen gehen.
Die alten Lieder sind immer noch Hits! Aber die neuen Platten, mit denen bin ich nie warm geworden.
Fö: Ziemlich unterhaltsam ein Typ, der vor Basser Kay steht und die ganze Zeit dessen Bein weg drückt, wenn er sich lässig auf die Monitorbox stellen will. Megawitzig!
hackemaier: Als "letzte" Band auf so Veranstaltungen finde ich Ska-Punk-Bands sogar recht passend. Rantanplan erfüllen das heute auf jeden mehr als ordentlich. 
Fö: Im Club anschließend zugange: ROTTENNESS! Grob angekündigt als Death Metal/Grind aus Mexiko. Boah ey. Wie großartig sind die denn? Drei Typen, kein Bass, dafür schnell, laut und böse - und witzig. Death-Grind-Krams ist nur gut, wenn er witzig ist.
Fö: Ich fühle mich ans Wilwarin erinnert, wo auch oft so ne Abrissband als letzten Act gebucht wird. Absolut richtige Entscheidung! Wer will, kann hier nochmal so richtig durchdrehen, und das tun einige!
Coco: Uff. Mir fehlen - wie immer bei sowas - Melodien und der dritte Akkord pro Lied.
Fö: Alle Stücke sind laut, brachial und schnell vorbei. Sehr geil das alles! Noch geiler der Running Gag zum Schluss: Weil Band und Publikum noch Bock haben, muss ne Zugabe gegeben werden - nicht eine, nicht zwei, ich glaub so bestimmt sechsmal wurde die Band zurück auf die Bühne geordert. Und alle so gut gelaunt!
Fö: Nach dem Auftritt ist Caddy außer sich: Es passiert tatsächlich zum ersten Mal in seiner Musikkonsumenten-Laufbahn, dass ihm ein T-Shirt-Motiv ZU KRASS ist. Bei wohlgemerkt 5 verschiedenen Motiven, die Rottenness zur Auswahl hätten. Ker, das ist alles so böse! Und so witzig!
Coco: Das war ein sehr schönes Festival! Danke ASZ. Und danke an Haskys nette Mama und Papa für das Ausleihen ihres wunderschönen Häuschens!
hackemaier: Wenn der Heimaturlaub nur immer so wäre. Auch wenn das vielleicht unüblich ist, an der Stelle noch mal ein dickes Dankeschön an den Bahndamm und alle Involvierten für dieses Jubiläum. 
Fö: Von mir auch danke! Das war schön! Man sollte den Bahndamm viel öfter besuchen.

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(Wermelskirchen, 22.08.)
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