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The Peacocks, Redlight 6, 26.05.2017 in Düsseldorf, Stone im Ratinger Hof - Bericht von der Redaktion

The Peacocks, 26.05.2017 in Düsseldorf

Fö: Gestern haben die Peacocks in Dortmund gespielt! Das war bestimmt ganz gut, aber ich weilte lieber in Düsseldorf. Praktischerweise tun dies die Peacocks am Folgetag auch, also mache ich mich nat-ürlich erneut auf den Weg! Im Ratinger Hof war ich nun bestimmt 5 Jahre nicht mehr, habe aber nicht den Eindruck, dass sich hier irgendwas verändert hat. Es gibt immer noch Verzehrkarten, und immer noch weigere ich mich, diese mit Strichen zu füllen.
Nat: Bei dem Qualitätsmagazin Crazewire kann man Eintrittskarten für die Peacocks gewinnen. Als alte Glücksritterin mache ich das auch und da der Herr Fö meine "Plus Eins" sein möchte, treffen wir uns abends vor dem Stone, sitzen in der Sonne, quatschen und warten auf die erste Band.
Fö: Vorband: REDLIGHT 6! Den Namen schonmal hier und da gelesen, stelle ich nach ausführlicher Recherche sogar fest, dass ich die schonmal live gesehen habe. Hoppla. Ist wohl nicht viel hängen geblieben.
Nat: Ich dachte, ich hätte den Namen auch schon mal gehört. Hab ich aber nicht.  
Fö: Gefällt mir eigentlich ganz gut, außer dass sie sich etwas zu sehr in ihrem selbst gewählten Korsett bewegen, das da heißt Rockabilly. Oder nennt man das Psychobilly? Ich hab da keine Ahnung von, meine Haarpracht reicht nicht für ne Tolle.
Nat: Sind tatsächlich gut und spielen schnellen klassischen Rockabilly.
Psychobilly ist es erst, wenn sie darüber singen, dass ihre Freundinnen mit Zombies durchgebrannt sind!
Fö: Bisschen Abwechslung bringt der wechselnde Gesang, mal krächzig-rau vom Gitarristen und mal etwas schmeichelnder vom Basser.
Nat: Und überhaupt - ein Kontrabass. Eins der besten Instrumente, die leider viel zu selten zum Einsatz kommen. Ich bin begeistert.
Fö: Geht soweit ganz gut rein, nette Mitwipp-Musik. Und das Publikum ist auch recht angetan - zumindest, als es dann irgendwann den Raum betritt - als Redlight 6 ihren Auftritt starteten, waren auf der Tanzfläche handgezählte 0 Personen.
Nat: Die Personen, die dann die Tanzfläche enterten, waren die Freunde der Band. Das restliche Publikum starrt im großen Halbkreis auf die Bühne und trinkt. So Leuten sollte man mal Hausverbot geben!
Nat: Die Band rächt sich kurz danach mit einem Cover-Medley am Publikum. Bittet macht das in Zukunft nicht mehr, ja? Lieber ein, zwei ganze Songs covern.
Fö: Das unterschreib ich so. Meinetwegen auch gar nicht covern.
Fö: Dann THE PEACOCKS! Neben Tiger Army und The Living End meine Lieblingsband aus diesem musikalischen Kosmos. Vielleicht, weil sie ebenfalls ein wenig Richtung Pop schielen, wenn auch nicht ganz so stark wie letztgenannte.
Nat: Och Föchen, ich nehm dir nachher mal ne Kassette mit gutem Rock'n'Roll, Psycho- und Rockabilly auf.
Fö: &:-)
(Das soll ein Elvis-Smiley sein. Was es nicht alles gibt)
Fö: Cooler Auftritt! Da fehlen nur noch die Sonnenbrillen zur vollkommenen Coolness. Immerhin die Kippe im Mundwinkel des Sängers sorgt für die richtige Optik, auch wenn sie stets nur wenige Sekunden durchhält.
Nat: Der Gegensatz zur Vorband fällt auf, Redlight 6 sangen irgendwas mit  "Rebell im Herzen", Peacocks rauchen einfach TROTZ Nichtraucher-schutzgesetz! Che Guevara gefällt das.
Fö: Kürzlich erschien ja ihr neues Album "Flamingo". Muss zugeben, das noch gar nicht gehört zu haben. Sollte ich mir wohl doch mal Zeit für lassen. Mein Alltime-Favorite der Band bleibt eh das 2010er Album "After All", also freue ich mich über jeden Song daraus. Insbesondere den Überhit "Thanks for the young idea". Juhu!
Nat: Das Stone war kaum gefüllt. Ist doof für den Veranstalter, aber fürs Publikum super. Klein, gemütlich, geringe Arschlochdichte und Platz zum Tanzen. Was will man mehr?
Nat: Nach Redlight 9 scheinen mir die Peacocks nun etwas zu sehr in die Rock'n'Roll-Richtung zu gehen. Hie und da würden ein paar schnellere Akkorde ganz gut tun. Vor allem dem Tanzbein.
Fö: Kurze Unterbrechung, als dem Sänger ne Saite reißt. Woraufhin er seelenruhig ne Kippe anzündet und sich ans Auswechseln macht. Mit ner kleinen süffisanten Anmerkung, dass das richtig Spaß macht wenn einem kein Druck gemacht wird - offensichtlich bekam er aus dem Off zuvor nen Hinweis auf die fortgeschrittene Uhrzeit. Höhö.
Fö: Starkes Konzert, gut eingespielte Band, nix zu meckern! Ein wenig Auflockerung hätte dem Ganzen vielleicht schon gut getan, so wurden die Songs einfach nur hintereinander weg gespielt - aber wer will sich schon von nem Schweizer zulabern lassen.

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