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Samiam, Eaten By Snakes, 14.10.2018 in Bielefeld, AJZ - Bericht von der Redaktion

Samiam, 14.10.2018 in Bielefeld

Schuldenberg: Nachdem ich schon am Mittwoch von Samiam in Köln so begeistert war, war ich es umso mehr, als man mir am Sonntag steckte, dass es für das Konzi im AJZ Bielefeld keinen Vorverkauf gab und man einfach nur hinzufahren bräuchte. Zudem schrumpfte der Eintrittspreis dann auch noch von 27€ auf 10€. Was will man mehr? Als Fö dann noch zusicherte, das Auto nach Hause zu fahren, war alles top.
Hupe: Wie schön spontan. Und das AJZ ist auch ein wunderbarer Ort.
Schlossi: Einige Leute haben zu mir gesagt, ich soll mal wieder nach draußen gehen. Hier bin ich also. Unterhaltet mich.
Schlossi: Vor Konzertbeginn noch kurz den örtlichen Imbissbudenbesitzer an den Rand des Wahnsinns treiben: eine kleine Pommes mit Ketchup, eine kleine Pommes mit Mayo und Ketchup, eine große Pommes mit Mayo, eine Falafel, eine große Pommes mit Mayo und Ketchup. Oder so. Und das alles zur Prime-Time kurz vor Lindenstrasse und Tatort. Ach nee, Lindenstrasse lief heute ja gar nicht.
Paul Breitner: EATEN BY SNAKES.  Gedudel dudelt. Als ich gehört habe, dass die sowas Ähnliches wie einen Synthesizer haben (oder zumindest durch Einsatz dunkler Magie irgendwie imstande sind, derlei Geräusche zu produzieren), bin ich direkt draußen geblieben... wer will sich denn bitte direkt vor Samiam schon die Stimmung versauen lassen.  
Schlossi: Vielleicht war es auch ein Kofferradio, das diese Geräusche produziert hat.
Schuldenberg: Die Vorband war eigentlich gut. Technisch solide, dabei gute Songs, aber da fehlte mir dann leider doch die Eigenständigkeit. Insgesamt gefälliger Punkrock amerikanischer Art. 
Hupe: Ich hab mir genau 2 Minuten angehört, um nicht einzuschlafen hab ich mich dann aufs Biertrinken im Außenbereich konzentriert.
Langweilig fand ich die.
Schlossi: Ich fand's ganz okay. So Musik zum Gedanken schweifen lassen.
Bands mit nur zwei Personen sind praktisch, weniger Meinungen und weniger Termine, die man unter einen Hut bringen muss.. Und falls einer mal keine Zeit hat, kann der andere immer noch mit dem Kofferradio spielen.
Paul Breitner: SAMIAM spielen und alles hat sich wieder gelohnt. Mein Herz tanzt, ich nicke mit dem Kopf. Auf einer Skala von 1 bis Liebe habe ich mit Samiam bereits einen Baum gepflanzt und ein kleines Reihenhäuschen mindestens besichtigt.
Schuldenberg: Anfangs lief ich noch durch den Saal, um den besten Platz für den optimalen Sound zu erwischen. Irgendwann gab ich es auf. Der Sound war durch die Räumlichkeit alle 2m ganz anders, aber nirgends optimal, so wie in Köln. Ich habe dann mal hier und mal da Halt gemacht und ein Bierchen getrunken. Sehr Interessant: hinter den Boxen, links vom Drummer. War sehr schön da, aber auch einsam, bin dann doch wieder zu den anderen vor die rechte Box gegangen. 
Schlossi: Da fand ich den Sound recht gut. Bisschen mehr Bässe vielleicht und bei 7 khz was rausdrehen, aber sonst...
Schuldenberg: Im Nachhinein fand ich es geil, dass der Sound so rotzig war. War dadurch nicht das Gleiche wie in Köln. Samiam haben an dem Tag wieder alles rausgehauen und ein sehr langes Set gespielt. Normalerweise kritisiere ich Bands, wenn bei denen fast jeder Song gleich klingt, allerdings nicht Samiam, bei denen muss das so und es klingt auch einfach alles geil. Das Gesamtkonzept geht einfach auf.  
Hupe: Ich bin auch begeistert. Seh die bewusst zum ersten Mal. Würde ich mir jetzt auch noch öfter anschauen. Könnte nur sein, dass die auf größeren Bühnen untergehen. Die Atmosphäre in so einem kleineren Laden ist schon super.
Schlossi: Der Sänger ist heute auch besser gekleidet als auf dem Ruhrpott Rodeo. Leider ist der Style-Sheriff nicht vor Ort und kann hierzu ein fundierteres Urteil abgeben.
Paul Breitner: Inzwischen weine ich ein bisschen. Zu allem Überfluss spielt die Band "Don't Break Me" von der Billy-Platte nach einer kurzen Unterbrechung nur ganz ganz ganz ganz kurz an (als Fanboy merke ich das natürlich sofort). Ein Schlag ins Gesicht, jetzt ist der Emo-Abend komplett.
Hupe: Ich möchte noch erwähnen, dass der Gitarrist, vor dem ich das ganze Konzert stand, wie der Bruder von Henry Rollins aussieht.
Paul Breitner: Ich möchte noch anmerken dass ich mich von meinem Schlag ganz gut erholen konnte, spielten die GROßARTIGEN SAMIAM doch ein Set mit gefühlt 40 Songs, was im Umkehrschluss nur 40 Hits zuließ! 
Schlossi: Ich schließe mich der Meinung meiner Vorredner an: super Live-Band mit fantastischem Sänger. Wenig Ansagen, viel Musik. Find ich gut.
Hupe: Fazit: Super spontaner Konzert-Abend mit einem Hammer SAMIAM Auftritt. Vielen Dank auch an die beiden sicheren Autofahrer und WDR4.
Schlossi: Je ne regrette rien.

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