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The Desert Blossoms, 17.11.2018 in Dortmund, Zorbas - Bericht von Zwen

Kreuz4tel-Live, 17.11.2018 in Dortmund

Die kalte Jahreszeit schlägt gerade so richtig rein. An sich kein Grund zur Freude, zugleich aber auch immer die Zeit, wo eine Einladung zu einem sehr angenehmen Geburtstag ins Haus flattert. Diesmal findet das "Geschäftsessen" im Zorbas im Kreuzviertel in Dortmund statt. Aber nur zu Essen wäre ja langweilig und deswegen gibt es heute auch musikalische Untermalung von THE DESERT BLOSSOMS. Die hießen vor noch gar nicht so langer Zeit mal The Coconut Green und wurden auf dieser Seite schon das ein oder andere Mal erwähnt.
Da die Deutsche Bahn heute mal wieder totalen Quatsch veranstaltet und meine Ausweichgesellschaft, die DSW21, sich dann im Anschluss auch nicht besser verhält, komme ich leider ein wenig zu spät. Gut, dass der Tisch reserviert ist. Das Zorbas platzt nämlich jetzt schon aus allen Nähten. Wow! Hier scheint sich ja jemand echt eine ordentliche Fanbase aufgebaut zu haben. 
Ebenfalls voll ist unser Tisch und ich frage mich wirklich, wer das denn alles essen soll. Hier stehen nämlich neben einer gegrillten Gemüseplatte für mich, über die ich mich so schnell hermache, dass ich total vergesse, das Foto vorher zu machen, auch noch zwei gigantische Fleischplatten sowie diverse Beilagen. Angefangen von Brot über Reis bis hin zu Pommes, Soßen und einem ebenfalls großen Salatteller ist hier alles in einem krassen Überangebot vorhanden. Naja, ist ja auch noch zusätzlich Bandcatering.
Die kommen aber erstmal gar nicht zum Essen, sondern legen so gegen 20:30 Uhr los. Es gibt mal wieder einen guten Mix aus 70s Pop, Rock, Indie, Alternative und einem Spritzer Punk. Leider ist vor allem der Gesangssound nicht so gut abgemischt, was bei 77er Punkrock sicherlich noch ganz geil kommt, hier aber ein bisschen schade ist. Andererseits ist das ja auch irgendwie klar. Ist halt nicht das FZW und auch nicht das Subrosa und dafür, dass hier ja alles nur provisorisch ist, ist der Sound definitiv in Ordnung.
Hier kommt dann die Punkrock-Kante. Der Sänger schmeißt die Gitarre weg und geht über alle Tische bis in die hinterste Ecke des Ladens. Sein Schellenkranz drückt er dabei irgendwelchen Leuten in die Hand.
Geile Show, erinnert fast ein wenig an Iggy Pop oder an Zach Quinn. Ersterem wird auch mit "Lust For Life" ein kleines Cover gewidmet.
Das Ganze kommt auch wirklich sehr gut an, sodass auch nach insgesamt zwei Zugaben noch ordentlich gefordert wird. Meinem ADHS-Punkrock-Gehirn ist das ein wenig zu lang, aber freut mich zu sehen, dass die Band so extrem gefeiert wird. Jetzt müssen sie nur noch selbst ihren Laden auf die Kette kriegen. Irgendwann kommt die Ansage, dass nächstes Jahr endlich eine Platte rauskommen soll, worauf es schallendes Gelächter vom Drummer gibt.
Hach ja, Fotos vor einem roten Hintergrund. Der Albtraum jedes Fotografen.
Nach gut zwei Stunden ist dann auch der letzte Akkord verhallt und die Band kann sich nach dem üblichen Small Talk über ihr mittlerweile kaltes Essen hermachen. Na dann, Guten Hunger und vielen Dank für die Einladung!
Ich mache mich dann mal auf den Weg in Richtung Untenlinx. Dieses soll ja bald zugemacht werden, damit eine weitere Bettenburg in der Nordstadt entstehen kann. Endgültige Kündigung war auch schon im Briefkasten. Demnach ist dies hier die letzte Party in den heiligen Hallen an der Haltestelle Münsterstraße. Definitiv traurig, wenn ich bedenke, wie viele geile Konzerte ich hier schon gesehen habe. Immerhin weiß Ivan Rebroff, mich schnell auf andere Gedanken zu bringen.

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