Start Shows Berichte Rezis Kalender Members Kontakt
Login: BS-Nummer oder Email: Passwort: | | Passwort vergessen?
Riez Open Air, Samstag: Propagandhi, Pears, H2O, Battery, Sharp Shock, East, Massendefekt, Tiger Uppercut, 27.07.2019 in Bausendorf, Riez - Bericht von Fö

Riez Open Air Samstag, 27.07.2019 in Bausendorf

Riez, zweiter Tag! Gestern war schon sehr angenehm. Allgemein bin ich ziemlich angetan vom Festival. Schön übersichtlich (keine Ahnung wie viele da waren, ich würde so um die 800 Besucher schätzen) und viel Natur drumrum. Das Lineup etwas durchwachsen, aber doch einige Highlights dabei. Wovon die meisten heute spielen werden!
Aber zunächst mal: Wach werden! Das klappt bei mir eigentlich ganz gut, gesunder Biorhythmus sei Dank. Andere in unserem Camp hingegen schlafen bis 14(!) Uhr, was wohl neuer Rekord auf Festivals sein dürfte. Aber das Wetter ist auch sehr angenehm zum Auspennen: nicht zu warm, nicht zu kalt, wenig Sonne, wenig Regen...nunja, dadurch wurde der Start des Tages für mich dann etwas unspektakulär.
Aus der Reihe "Lifehacks": Was tun, wenn man keine Freunde hat aber sich sein frisch gestochenes Rückentattoo eincremen muss? Ganz einfach, eine handelsübliche Malerrolle hilft in allen Lebenslagen!
Genug Zeit für derlei Schabernack bleibt, denn die erste Band spielt erst um 16:20. Sowas bin ich ja gar nicht mehr gewohnt! Festivals mit nur einer Bühne und Beginn erst am Nachmittag. Und selbst die ersten Bands haben schon ganze 40 Minuten Spielzeit. Ist mal was anderes als das ständige Rumgehetze. Andererseits - naja, ich guck mir ja schon gerne sehr viele Bands an. Hier hingegen ist es nicht einmal stressig, sich wirklich jede Band anzuschauen.
Geht los mit TIGER UPPERCUT aus Trier, also hier aus der Gegend. Zu hören gibt es Ami-beeinflussten Melodic Punkrock, grob die Sparte Nothington, Red City Radio und so weiter. Passend dazu hat der Sänger selbstverständlich auch ein röhrend-raues Gesangsorgan. Ich erspare mir jetzt Wortspiele mit musikalischen Kinnhaken, das haben vermutlich schon 126 Leute vor mir getan.
Geht auf jeden Fall sehr gut rein, gute Wahl für ein Festival, das eben vornehmlich Amipunk serviert. Minuspunkt gibt es dafür, dass der Sänger keinen Ananashut dabei hat.
Gruppenfoto! Das kam so überraschend, dass ich mich nicht mehr ducken konnte. Wie man sieht, hat unsere Truppe Spaß. Sind ja auch alle ausgeschlafen!
Weiter mit der nächsten Band: EAST! Nachfolgeband von East 17, laut Wikipedia ein "proletarischer Gegenentwurf zu Take That". Nachdem der Sänger wegen Drogenmissbrauch rausgeworfen wurde, hat nun Instagram-Guru Tilman alias Tigeryouth das Ruder übernommen und mimt in der Boygroup den Typus des überdrehten Spaßvogels.
Nachdem ich vorab fallen ließ, dass das die Band von Tigeryouth sei, blieben von unserer soeben abgelichteten Truppe nur noch zwei Leute übrig, die anderen sind geflohen und haben teilweise ein neues Leben in irgendwelchen Wüstenstämmen angefangen. Da ich einen journalistischen Auftrag habe und zudem lange nicht mehr mit Tigeryouth gekuschelt, bleibe ich selbstverständlich.
Zu hören gibt es so Indie-Emo-Zeug - und sie sehen auch so aus! Musikalisch fällt das hier also ein wenig aus dem Rahmen. Da ich vor der Abfahrt zum Riez noch Jimmy Eat World gehört habe, finde ich das gar nicht soo schlimm und ich rechne mir im Kopf Wahrscheinlichkeiten aus, ob ich das von Platte gut finden würde. Aber die Gleichung hat einfach zu viele Unbekannte. Wer will, kann ja selbst reinhören.
Eigentlich gar nicht so scheiße! Um unsere durch Punkrock zerstörten Ohren nicht allzu sehr zu belasten, werden im Set diverse technische Probleme eingebaut und die Pausen dadurch überbrückt, dass Tilman wenig bis gar nichts sagt. Das ist sehr gut! Aber er sagt auch schlaue Sachen. Beleidigt sitzende ZuschauerInnen als Hippies zum Beispiel. Das ist doch süß.
Der Rest der Gang macht derweil ne Wanderung. Man, ey! Hätte ich eigentlich auch gerne gemacht, die Gegend hier lädt ja geradezu dazu ein. Und was man da alles sehen kann! Hier zum Beispiel der Festival-Parkplatz.
Aber ich will halt unbedingt SHARP SHOCK sehen. Recht frische Punkband aus Kalifornien, auf die ich irgendwann Anfang des Jahres aufmerksam wurde, als ich irgendwo auf ein Video von denen stieß. Anschließend die Platte angehört (mittlerweile haben sie eine neue, die kenne ich aber nicht), für gut befunden und gewartet, dass die mal hier in der Gegend spielen. Und schwupps, wenige Monate später ist es so weit, ihre erste Europa-Tour!
Auf Tour sind sie mit H2O und Battery, was man auch daran merkt, dass der gesamte Tourtross sich vor der Bühne versammelt hat, um ihre Küken abzufeiern. Musikalisch gehen Sharp Shock andere Wege, weniger Tempo, aber schöne Melodien und Rhythmen. Erinnert mich irgendwie an ne etwas straightere Variante von The Clash, gepaart mit The Jam und Konsorten, also eher die britische Früh-Punkrock-Schiene.
So als ersten Live-Eindruck geht das voll klar, gefällt mir. Ansagen gehen auch klar. Gegen Homophobie und Misogynie, für Antifaschismus und selbstgestaltetes Leben, sowas halt. Themen, die sich teilweise auch in den Texten widerspiegeln. Einige gute Songs haben sie auch im Gepäck. Highlights: Sub Society, Away From The Man, Bees and Honey, Troublemaker - ach, gebt euch die ruhig mal!
Weiter geht's mit PEARS weiter und, um dem mal vorweg zu greifen, anschließend fragen wir uns alle, wie das irgendeine Band heute noch toppen soll. Um noch weiter vorweg zu greifen: Ja, aber das ist hier nicht das Thema. Zurück zu Pears: Großartig! Geile Typen, geile Ansagen, geile Musik. Da wird sogar applaudiert, wenn sie nur gegen ne Wasserflasche treten!
Sänger Zach Quinn hat einen neuen Freund gefunden: Hier läuft ein Typ in einer pinken Robe (alias Bademantel) rum, in den Zach sich Hals über Kopf verliebt. Da wird ein (kurzer) Traum für ihn wahr, als er die Robe selbst kurz mal anziehen darf. Es sei ihm aber zu warm, urteilt er.
Ich hatte Zach auch deutlich wirscher und abgedrehter in Erinnerung, heute kommt der ja richtig nett rüber! Aber keine Sorge, natürlich windet er sich immer noch wie ein Derwisch über der Bühne, während er die Songs performt. Da ist stets für gute Laune gesorgt, auch in den durchweg unterhaltsamen Ansagen! Er erzählt, sie hätten zuletzt 1997 hier gespielt, als er 12 Jahre alt war. Der hat doch den Schalk im Nacken!
Wer Pears noch nicht kennt: Kurze schnelle Hardcore-Punk-Kracher, die gleichzeitig auch hohen Melodie- und sogar Singalong-Faktor aufweisen. Das muss man erstmal schaffen! Wobei ich zugeben muss, nur das erste Album so wirklich verinnerlicht zu haben, heute werden auch viele neuere Stücke gespielt.
Mitten in einer Ansage beugt sich  Zach zum Gitarristen und hat offensichtlich Änderungswünsche in der Setlist. Und so wird statt des Songs, der soeben angekündigt wurde, "Basket Case" von Green Day gecovert! Natürlich als Rumpelversion. Und weil zufällig gerade ein junger Hüpfer auf die Bühne geklettert ist, wird dem das Mikro in die Hand gedrückt und Zach springt in die Menge. Kam gut!
Überhaupt scheint es mit einem gewissen Risiko verbunden zu sein, bei Pears auf die Bühne zu springen. Diesem jungen Mann wird die Brust abgeleckt. Hmm, aufmerksame Zeltplatz-Bewohner wissen, in was diese Brust vorher gelegen hat. Aber soll ja gesund sein.
Anschließend der verfrühte Endgegner meiner "Ich gucke mir heute jede Band an"-Marotte: MASSENDEFEKT. Ich halte einen Song durch und gebe dann auf. Aber wenn direkt die erste Ansage lautet "Wir nehmen jetzt mal alle Festival-Klischees mit -  SEID IHR ALLE GUT DRAUF?" lautet, und das auch noch komplett unironisch, dann kann ich nicht anders als schreiend wegzulaufen.
Leider hören wir sie noch vom Zeltplatz aus und kriegen mit, wie sie nicht nur "Bro Hymn" von Pennywise covern, sondern auch noch "Liebeslied" von den Toten Hosen. Wenn selbst die Coversongs aufgesetzt wirken, dann läuft doch irgendwas falsch.
Irgendwann dann aber doch wieder zum Gelände, um noch ein wenig von BATTERY zu erhaschen. Muss zugeben, die Band bisher gar nicht gekannt zu haben, erst die Pre-Festival-Recherche brachte die Erkenntnis, dass es sich hierbei um eine sXe-Hardcore-Legende handelt. Achso.
Wobei sie das mit dem Straight Edge anscheinend eh nicht (mehr) ganz so ernst nehmen. Aber zum Auftritt: Super! Viel Power, viel Elan, da wird auf der Bühne genauso viel gefeiert wie davor, sehr schön! Die Musik geht auch klar, gar nicht son Geboller und Gepolter wie erwartet. Aber es sind ja eigentlich auch eher die "neueren" Hardcore-Bands, die aus dem Genre etwas machen, das man sich nicht anhören kann.
Kommt jedenfalls alles sehr gut, einige Fans scheinen auch anwesend zu sein, vor der Bühne wird mächtig mitgeshoutet. Die Ansagen ganz genretypisch über so Themen wie Family und Unity, aber auch gegen Unterdrückung.
Highlight am Schluss: "Young until I die" von 7 Seconds, für das sich der Gitarrist mit Mikro in die Menge stürzt und stattdessen Davey von Sharp Shock an die Gitarre geht. Schönes Gewimmel vor der Bühne.
Anschließend H2O. Eine von diesen alten Bands, die ich nie wirklich gehört habe, über deren Status ich mir aber zumindest bewusst bin (also anders als bei Battery...). Und auch hier wieder: Super Auftritt! Was ist denn da bloß los?
Heute ist wohl Tourabschluss für die gemeinsame Tour von Sharp Shock, Battery und H2O - vielleicht sind sie deswegen so in Feierlaune. Oder sie sind immer so, weiß ich nicht. 22 Konzerte in Folge haben sie hinter sich und sind kein bisschen müde. Beim Großteil dieser Konzerte hat übrigens Dan von Sharp Shock eine Gitarre bei H2O übernommen, musste also direkt doppelt so viele Shows spielen wie die anderen. Hut ab!
Auch sonst passiert hier durchgehend was, da wird einem definitiv nicht langweilig! Die Band freut sich auch sichtlich über den Zuspruch. Wie Sänger Toby Morse berichtet, sind sie auch nach 25 Jahren Bandhistorie immer noch unsicher, wie sie vom Publikum aufgenommen werden. Aber kein Problem, vor der Bühne wird ordentlich mitgesungen und getanzt.
"More dust, we need more dust!" fordert Toby die Menge auf - wohl in Anspielen auf die gestrigen Geschehnisse. Geil! Running Gag des Wochenendes!
Natürlich ist auch bei H2O all about the scene and the family und unity sowieso. So sind im Tourtross auch Tobys Sohn Max, der zwischendurch mal am Schlagzeug und am Mikro ausrasten darf, und auch der Sohn vom Battery-Gitarristen ist dabei - der darf dann feiern, während sein Papa bei einem Song die Gitarre übernimmt. Kommt super, ich mag es wenn das Bandgefüge auf der Bühne offen gestaltet wird.
Noch ein Highlight: Für "Nazi Punks Fuck Off" von Dead Kennedys gibts nicht nur ne längere Ansage, sondern auch sehr viele Mittelfinger in Richtung Donald Trump (wobei ich mich frage, was der mit Punk zu tun hat...). Diesmal hopst der andere Battery-Gitarrist mit ans Instrument.
Von H2O kenne ich bewusst eigentlich nur ein Lied - "What Happened" ist aber auch ein Hit! Kenne ich eigentlich nur, weil Matt Skiba da mitsingt - live muss das dann Gitarrist Rusty Pistachio übernehmen. Klappt auch.
So, kommen wir nun zur letzten Band des Abends, zum Headliner des Abends und des Festivals, zum Hauptgrund meiner Anwesenheit und zum besten Auftritt des Wochenendes (obwohl, wie erwähnt bereits gut vorgelegt wurde): PROPAGANDHI!
Just als die Band auf die Bühne kommt, setzt der schon den ganzen Tag angekündigte Regen ein. Zack, Bumm, Wolkenbruch. Zum Glück kein Gewitter und zum Glück kein Jahrhundertsturm, aber eben Regen mit kiloschweren Wassertropfen. Innerlich jubiliere ich: Endlich zahlt es sich aus, dass ich schon seit 2 Tagen diese verdammte Regenjacke mit mir rum trage!
Für den Großteil der sonstigen Zuschauer ist das natürlich nicht so ganz optimal, viele fliehen unter die schützenden Dächer der Stände und Bierzelte, so dass die Anzahl Menschen vor der Bühne wirklich überschaubar ist. Ich glaube, die Band war beim Betreten der Bühne auch erstmal erstaunt, dass sogar in der ersten Reihe schon erhebliche Lücken klaffen.
Aber was folgt, ist ein absolut großartiges Konzert! Vom ersten Song "Failed Imagineer" bis hin zur abschließenden Zugabe, da stimmt alles! Auch Bassist Todd bestätigt zwischendurch, dass ihnen das verdammt viel Spaß macht. Und das glaube ich ihm sogar!
Hier kommt halt einfach alles zusammen. Großartige Musik, gute Songauswahl (erfreulich viel meiner Favorit-Alben Victory Lap und Supporting Caste), verdammt gute Stimmung vor der Bühne, und, noch geiler: Viel Platz zum Tanzen vor der Bühne, kein Gequetsche und kein rücksichtsloses Gemoshe, alles perfekt. Stark! Okay, büschn nass is' schon.
"Well, I wouldn't complain about the dust", haut Gitarrist Chris Hannah noch einen kleinen Seitenhieb auf Zoli raus - scheint, als habe der gestrige Tag auch bei den heutigen Bands schon gut die Runde gemacht. Irre witzig! Ich dachte ja immer, Propagandhi hätten keinen Humor.
Sie hätten die Setlist vielleicht nicht auf Papierhandtücher schreiben sollen, meint Todd, kündigt an, dass er den nächsten Joke bestimmt bereuen wird - und setzt sich die Setlist als Gesichtsmaske auf. Geil! Fortan ist Schlagzeuger Jord der einzige mit intakter Setlist. Aber der Auftritt wird trotzdem flüssig.
Bin ja auch eher ein Fan der späten Stunde und hab die Band schändlicherweise erst im letzten Jahr erstmalig gesehen - zum Teil auch, weil ich immer Sorgen hatte, die seien bestimmt zu arrogant und zu teuer und zu sehr metal. Aber ey, jetzt sehe ich sie schon zum dritten Mal, jedes Konzert war absolut großartig und die heutigen Umstände toppen nochmal alles.
Gitarristin Sulynn, einsames Alleinstellungsmerkmal: Die einzige weibliche Musikerin heute und die zweite des ganzen Festivals. Auch wenn ich es müßig finde, das extra hervor zu heben, finde ich schon dass einem sowas bewusst gemacht werden sollte. Klar, ich weiß selbst genau, wie schwer es manchmal sein kann, ein diverses Lineup zusammen zu stellen, aber ich finde halt einfach, dass man als Festival-Booker eine gewisse Verantwortung hat, die richtigen Stellschrauben zu drehen, um die Szene besser zu machen und diesem ganzen Pimmelüberschuss Einhalt zu gebieten. Das klappt nicht von hier auf jetzt, aber zumindest so auf lange Sicht wäre es schon gut, wenn die Rolemodels der Punkszene nicht nur breitschultrige Männer mit Profilneurose sind.
Zurück zum Konzert! Der Regen wird nicht weniger, es kommen immer noch ordentliche Schwalle von oben. Hier ein Foto vom Bierzelt aus, wo vielleicht einigermaßen erkennbar ist, dass sich nicht wirklich viele vor die Bühne gewagt haben. Vielleicht so 60-70 Leute? Also nicht einmal ein Zehntel der Besucher. Ich find das schon krass. Aber irgendwie auch ganz geil.
Ja, gibt es noch irgendwas zu mosern? Ich bin rundum zufrieden, definitiv eines der Konzerthighlights des Jahres! Wer es wissen will: Ja, natürlich gab es auch ein paar ältere Songs zu hören, aber da bin ich mit den Platten nicht so firm. "Fuck The Border" war dabei, immer noch gut und immer noch aktuell. Überhaupt schätze ich an Propagandhi sehr, dass sie eigentlich durchweg die richtigen Messages in ihre Songs packen!
Voll geil! Ein sehr großartiges Konzert! Begeistert latsche ich anschließend zum Merch-Stand, um vielleicht ein trockenes Shirt zu ergattern, aber Leute ey, 25 Euro für ein T-Shirt? Das ist nun wirklich nicht meine Welt. Hm, vielleicht zumindest so ein Tank Top? Pustekuchen, auch 25 Euro. Ich weiß nicht, will da nicht drauf rumhacken, und auch wenn man sich bei der Band sicher sein kann dass das alles Fairtrade ist und das Geld bei den Richtigen landet, in meiner kleinen Punkwelt bin ich solche Preise einfach nicht gewohnt. Zum Glück finde ich Album-Motive auf Shirts eh langweilig. Online kriegt man die Dinger übrigens für 20...
Anschließend steigt die Aftershowparty im Bierzelt, und außerdem hat Maddin Geburtstag, der konnte soeben gemütlich mit Propagandhi in seinen Ehrentag reinfeiern. Na Glückwunsch! Zu dem Anlass spielen die DJs auch ne wirklich gute Songauswahl. Will heißen, Null Überraschungen und keinerlei Geheimtipps, aber dafür alles was Freunde des gepflegten Amipunk in ihrer Blütezeit vor 15-20 Jahren rauf und runter gehört haben.
Eine Rede! Eine Rede! Riez-Veranstalter Mario ergreift auch noch kurz das Mikro, bedankt sich bei den Besuchern und entschuldigt sich nochmal für den gestrigen Ignite-Auftritt. Geil! Das hat wohl echt einen sehr nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Ich bekomme jetzt schon immer automatisch Lachflashs, wenn ich nur an Ignite oder an Staub denke!
Der Regen bleibt, eigentlich auch noch die ganze Nacht durch, und mit sporadischen Pausen auch am nächsten Morgen. Aus vielen Zelten müssen literweise Wasser rausgeschippt werden, einige Pavillons hat es auch vernichtet. Ich bin ja nur froh, dass das erst am letzten Abend des Festivals passiert ist, alles andere hätte doch nun wirklich massiv auf die Stimmung gedrückt. Als unser Pavillon langsam undicht wird, packen wir dann aber doch mal ein und reisen ab.
Egal, Riez Open Air, geil, nur zu empfehlen! Angenehme Größe, schöne Gegend, supernette Leute. Hat sich gelohnt!

Bitte hier klicken, um diese Seite bei Facebook zu liken oder zu teilen. Mehr Infos, wie wir mit Einbettungen von externen Anbietern umgehen, hier.

Mehr Berichte dieser Reihe:
Riez Open Air, Freitag: Masked Intruder, Ducking Punches, Ignite, Giver, Alex Mofa Gang, Kramsky,...1. Riez Open Air, Freitag: Masked Intruder,...
(Bausendorf, 26.07.)
Riez Open Air, Samstag: Propagandhi, Pears, H2O, Battery, Sharp Shock, East, Massendefekt, Tiger Uppercut2. Riez Open Air, Samstag: Propagandhi, Pear...
(Bausendorf, 27.07.)
Berichte auf anderen Webseiten:

Kommentar eintragen:

bisher keine Einträge

Kommentar eintragen - Anmerkung, Kritik, Ergänzung

Name:

e-Mail:

Kommentar:
Deine Eingaben werden bis auf Widerruf gespeichert und für Nutzer der Seite sichtbar.
Die Angabe der Email-Adresse ist freiwillig und sie bleibt nur sichtbar für eingeloggte Nutzer.
Weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung.

Location:

Zu den meisten Berichten werden nur ausgewählte Fotos verwendet.
Falls du mehr oder größere Bilder haben willst, wende dich an den Autor () oder nutze das Kontaktformular.
Dort kannst du dich auch melden, falls du mit der Veröffentlichung von Fotos, auf denen du zu sehen bist, nicht einverstanden sein solltest oder dich gar die Kommentare persönlich verletzen...
part of bierschinken.net
Impressum | Datenschutz