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Knochenfabrik, Nicht.System.Relevant, 07.02.2026 in Hannover, Bei Chez Heinz - Bericht von Lenz

Knochenfabrik, 07.02.2026 in Hannover

Nachdem der Dezember für mich ziemlich voll gepackt mit Konzerten und der Januar eine Durststrecke war, geht's jetzt endlich wieder weiter mit Knofa.
Den Anfang machen NICHT-SYSTEM.RELEVANT, relativ neu, deutschpunk aus Hannover, bringen demnächst ihr erstes Album raus.
Ich schreibe wirklich ungern Verrisse über Newcomer aber...
1. Das war wirklich unerträglich
2. Wir sind hier immerhin beim Bierschinken und sonst verliere ich meine Akkreditierung
Die Musik klingt wie Rumpel-Uffta-Schlager-Billo-Oi und in jedem Lied wiederholenden sich die Refrains endlos oft mit verboten vielen Oohs & Aahhs.
Die Texte behandeln die üblichen Punk- & Gesellschaftsthemen: "Ich muss gar nichts", "Hamsterrad", "Jobcenter", "Was Punk ist". Maximales Klischee. In Summe so ziemlich das unoriginellste, was ich seit Ewigkeiten gehört habe.
Und weil ich auf der Arbeit brav gelernt habe Kritik auch immer in ein paar freundliche Worte einzubetten:
Die Band scheint echt Spaß gehabt zu haben und ist mit vollem Herzblut dabei. Beim Umschauen musste ich feststellen, dass ein Großteil der Menge das tatsächlich auch gefeiert und viele die Refrains sogar (beim erstmaligem Hören?) mit gesungen haben. Und das war ziemlich sicher nicht nur deren lokaler Fanclub.
Nach einer sich endlos anfühlenden knappen Stunde Vorband ging es dann endlich weiter mit KNOCHENFABRIK.
Direkt ab Beginn wurde es richtig, richtig wild vor der Bühne. So ausgelassenes Rumgepoge, ohne, dass es unangenehm oder brutal wurde hab ich noch nie erlebt - keine besoffenen 100 Kilo Männer, die meinen sie wären beim Sumo-Ringen. Hat extrem Spaß gemacht.
Zur Musik brauch ich hier glaub ich nicht viel zu schreiben.
Gefühlt war es heute alkoholtechnisch ein vergleichsweise nüchternerer Auftritt - aber ich habe die Band-Biere nicht mitgezählt. Der Stimmung hats jedenfalls nicht geschadet.
Zwischendurch lustiges Gelaber und in Hannover natürlich diverse Fun Facts über die Scorpions.
Für "Die dunkle Seite der Sonne" hat Claus sein Capo zu Hause vergessen. MacGyver-mäßig wird mit einem Haargummi und einem Bleistift aus dem Publikum schnell eins gebastelt (Links im Bild zu sehen).
Das Publikum: überraschend jung, extrem viele anfang-20-jährige Nieten-PunkerInnen, hohe Quote an grünen Haaren.
Hannover hat ja sonst eher so das männliche Ü40-Schwarze-Kapuzenpulli-Mittwipp-Publikum.
Vllt. alles auswärtige...
Und vllt. stirbt die Szene doch nicht so schnell aus wie befürchtet.
Es gab leider nur wenige Songs der neueren beiden EPs, extra lahme Versionen von "Darum"(?) & "Im Fadenkreuz" um das Publikum zu ärgern und spontan "Zurück an Land" 5 Jahre ungeprobt.
Die Spielzeit von 1,5h war gewohnt lang und hat von Anfang bis Ende durchgebockt.


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Jajaja

27.03.2026 22:33
Ey Fö! Wann war eigentlich vorbei mit Ulf und Philip-Fotos? Und warum?

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