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Science Man, Davy Jones, 26.04.2026 in Dortmund, Speicher100 - Bericht von der Redaktion

Science Man, 26.04.2026 in Dortmund

Fö: Dortmund Speicherstraße represents! Kommen gerade vom nur wenige Fußminuten entfernten Pferdestall, wo es einen Workshop zu regenerativen Energien gab, nun geht es weiter zum Speicher 100, genauer gesagt zum Traforaum. Hupsi, da war ich doch auch erst vorgestern! Heute jedenfalls haben hier Harbour Sounds das Ruder übernommen und servieren zwei Bands, die ausnahmsweise mal keinen Garage-Egg-Punk machen sondern die etwas lautere Schiene.
Walter: Nachdem der Hartkern eV seinen Beitrag zum Klimaschutz beigetragen hat, wandern wir rüber zu den Hafenklängen und lauschen dem Vortrag eines Wissenschaftlers. Ein sehr informationsreicher Tag.
Fö: Geht dann auch irgendwann los mit DAVY JONES! Die beackern ja wirklich grad alle Bühnen oder? Sieht man zumindest alle paar Monate mal irgendne Gießkanne in Dortmund bespielen. Heute eben hier, und das passt auch ganz gut.
Walter: Kommen die aus dem Meer? Oder doch nur aus dem Sauerland?
Fö: Röhrender Punkrock, bisschen Motörhead-Vibes und sogar hier und da mal schmissige Refrains, alles mit der Extraportion Coolness-Faktor. Ansagen gibt's wenige, dafür einen Textaussetzer. Gibt Sympathiebonus.
Walter: Echter Rock. Geht ziemlich lange. Habe sie mir am Anfang angeschaut, bin dann raus gegangen und hatte noch Zeit für 2 Bier und eine Pizza vom besten Pizzawagen der Stadt. 
Tobias Dressler: Hier liegt die Betonung eher auf Rock und nicht Punk. Der Auftritt hätte meines Erachtens auch 2-3 Lieder kürzer sein können, aber vielleicht ist das auch nur meine sonntägliche Faulheit...
Fö: Der Traforaum ist schön klein und eigentlich genau richtig für ne kleine geile Punkshow. Dafür sind's dann aber auch nur wenige Meter, die Sänger David beim Durchschreiten des Publikums machen kann.
Fö: Dann Science Man! Die kommen aus den Staaten und legen nach einem kurzen Intro mal eben alles in Schutt und Asche. Was ein Abriss! Und das auf einen Sonntag Abend. Geil! Lange kein so intensives Konzert mehr erlebt
Walter: Gerade ausgetrunken, höre ich bereits turbulente Klänge aus dem Traforaum. Der Vortrag scheint zu beginnen. 
Fö: Die Musik ist in erster Linie laut. Hardcore-Punk, sehr noisig, schön dreckig. Fühle mich ein bisschen an Zeke erinnert, wie uns da durchgehend die Töne durch den Leib gezwängt werden.
Walter: Das ist der Hardcore auf den Fö schon den ganzen Tag gewartet hat :D
Fö: isso
Fö: Showtechnisches Highlight ist der Sänger. Turnt rum, beugt sich, verrenkt sich, schaut wild, gebährt sich wie besessen, ein Traum! Manche Leute gehören einfach auf Bühnen.
Walter: Absolut energetisch. Mega ansteckend. Allerdings ist hier der Altersschnitt im Publikum einiges höher und es traut nahezu niemand, sich zu bewegen. Sehr schade, denn die Musik treibt wirklich voran.
Fö: Sie kommen aus Buffalo, was anscheinend eine Partnerstadt von Dortmund ist. War mir vorher nicht bewusst, der Band anscheinend auch nicht, aber seit heute sind wir alle schlauer. Der Sänger erzählt noch was davon, dass Dortmund Buffalo einen Büffel geschenkt haben soll oder so, aber das hat dann wieder niemand verstanden.
Walter: Der genannte Büffel steht in der Dortmunder Innenstadt. In der Nähe vom U. Nicht sonderlich auffällig, da er auch relativ klein ist. Auf Google Maps hat er eine Bewertung von 3,8 Sternen. Unter anderem mit der 1 Sterne Rezension: "nothing to see here" Wer ihn besuchen möchte beim nächsten Stadtbummel - hier die Koordinaten: 51.51438943886924, 7.455849823076226
Fö: Sagte ich schon "irre"?
Walter: Durchweg volle Power. Kaum Zeit für Pause. Mich holts auch komplett ab. 
Fö: Einfach Wahnsinn! Gebt euch die Band einfach mal, ich für meinen Teil bin vollauf begeistert. Der Rest des Raumes wohl auch, und so muss noch ne Zugabe gespielt werden. Die Band entscheidet sich dafür, einen bereits gespielten Song einfach in anderer Geschwindigkeit zu spielen - die schnellen Parts langsam und die langsamen Parts schnell. Und dabei lachen sie sich die ganze Zeit selbst kaputt! Geil! Hat dann fast was von Stoner, nur in gut. Und da sie anschließend immer noch nicht nach draußen gelassen werden, versuchen sie noch einen Song in doppelt so schnell. Was ein Chaos. Megageil!
Walter: Leider haben sie gefühlt den langsamsten Song doppelt so schnell gespielt. Der war nämlich nicht schneller als andere. Dennoch gute Aktion. Der Traforaum war auch gut gefüllt, solider Abschluss der Woche. Bitte mehr Doppelkonzertsonntage in Dortmund!


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Punkrock
aus Lennestadt
Hardcore-Punk
aus Buffalo (USA)
Location:
Speicherstr. 100
44147 Dortmund

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