Joe McMahon:
Another life
Joe McMahon, der dem ein oder anderen vielleicht als Sänger und Gitarrist der US-Band Smoke Or Fire bekannt sein dürfte, ist nach Deutschland gezogen und macht zusätzlich noch Solo weiter. Viel interessanter als das, finde ich, dass Deutschland, genauer gesagt Münster, nun so ein kreativer und toller Ort zu sein scheint, zumindest, wenn man Joe McMahon fragt. Ich kenne das ja eher umgekehrt. Also, dass man als Musiker aus der BRD in die Staaten geht oder wenigstens nach Berlin oder so, aber Münster?
Musikalisch sowie textlich ist das Album Another Life genau von diesen letzten Lebensereignissen des Sängers stark geprägt, weshalb man auch über den ein oder anderen weinerlichen Klang nicht überrascht sein sollte. Trotzdem darf sich der Hörer aber auch auf eine paar lautere, schnellere Klänge freuen. Joe McMahon ist eben doch Punkrocker und das ist gut so.
Fazit: Sicherlich ist das hier nicht das Album des Jahres, nichtsdestotrotz gibt es eingängige Melodien auf einer sehr filigranen Platte.
Anspieltipps: It all went black, Yesterday, Canadian graffiti
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