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ClickClickDecker:
Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten
ClickClickDecker alias Kevin Hamann hat ja inzwischen schon so ziemlich alles durch. Lieder alleine mit Klangschalen oder Akustikgitarre im Kinderzimmer einspielen, mit Band und Trallafitti unterwegs sein oder wie zuletzt im Duo mit Oliver Stangl das "Garfunkel-Ding" zelebrieren. Die ganze Umtriebigkeit noch gesteigert durch das hin und her springen mit Ludger und, nicht zu vergessen, Bratze gab es auch noch (da hat jemand wirklich keine anderen Hobbies). Inzwischen liest sich auch die Diskographie von ClickClickdecker selbst wie das Werk eines nimmermüden Musikhandwerkers.

Ich könnte jetzt sowas Dummes sagen wie: "mit 'Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten' hat die Band endlich ihren Sound gefunden" aber A) wäre das ein Satz wie er in jeder Visions zu finden ist, wenn die neue Casper-Platte besprochen wird und B) ist das vermutlich ohnehin völliger Quatsch. Schon "Ich glaub dir gar nichts und irgendwie doch alles" war für mich eine in sich so stimmige Platte, dass ich das Gefühl hatte dieses ewige Hin und Her hätte jetzt ein Ende gefunden. Was ein Unsinn!

Aus dem Duo ist inzwischen ein Trio geworden, Sebastian Cleemann (alias Petula) gesellt sich wieder mal dazu. Prost Leute! ClickClickDecker ist wieder eine Band, na geil. Ich persönlich war natürlich zuerst abgeschreckt. Ich kann halt schlecht los lassen, Veränderung heißt Anstrengung und früher war eh immer alles früher. Ich mein, da machen die sone geile Scheibe bei der ich endlich statt Bier auch mal Kaffee trinken kann und dann is nicht genug?! Verkackte Künstlerschweine! OK, sind ja auch nur MEINE Nerven.

Tatsächlich hat sich meine, nennen wir es mal Skepsis, sehr schnell gelegt. "Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten" ist der perfekt gelungene Verbund aus schon mal da gewesenem Bandkonzept und der harmonisch musikverliebten Zweisamkeit. Musikalisch bleibt es ausgewogen und verliert keineswegs an Tiefgang, sondern erweitert gefühlt sogar noch das Spektrum, in welchem sich die musikalische Verspieltheit der Band austoben kann. Zu dem was Kevin Hamann da textlich verwurstelt, möchte ich gar nichts mehr sagen, sonst fange ich an zu weinen. Danke für den Soundtrack zum angetrunken Nachhauselaufen, danke für die gemütlichen Herbstsonntage mit Kaffee und Decke auf dem Sofa. Auf dieses Album habe ich gerne fünf Jahre gewartet.

Es wurde erfolgreich eine Umarmung betoniert.
Paul Breitner 11/2018
Hörprobe:
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ClickClickDecker
Musikstil: Songwriter, Akustik, Elektro
Herkunft: Hamburg
Homepage: www.clickclickdecker.de
ClickClickDecker - Am Arsch der kleinen Aufmerksamkeiten

Stil: Singer/Songwriter, Indie, Folk, Pop
VÖ: 28.10.2018, LP, CD, Audiolith


Tracklist:
01. Mandelika
02. läuft es eher daneben
03. Bielefeld
04. Stoßlüften
05. Palmaille
06. Minutenklopfer
07. Schreckmensch
08. festschwimmen
09. zwei Klettergerüst
10. wie wenn Du nicht mitkommst
11. Liebchen
12. zu spät zu blöd
13. fast nie eigentlich immer

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