Detlef:
Kaltakquise
Detlef machen dort weiter, wo Supernichts aufhörte. Kein Wunder, immerhin sind sie der einzig legitime Nachfolger sowie der militante Arm eben jener Band - mit Verstärkung von Incoming Leergut. Das bedeutet hoffentlich, dass bei den Konzerten mit Flaschen geworfen wird. Für mehr Solidarität in der Arbeiterklasse.
Die kurzweiligen 40 Minuten „Kaltakquise“ überzeugen mit mehrstimmigem Gesang, starken Melodien, einigen „Ahhhhs“ und viel Midtempo. Handwerklich erste Sahne, drehen sich die Texte vor allem über die Irrungen und Wirrungen der Liebe im Allgemeinen (insbesondere der Liebe Ü30) sowie die Dummheit der Menschen im Generellen. Da fließen sehr viel Lebensweisheit und einige Erfahrungen in die lyrischen Ausgestaltungen ein (siehe: "Scheiße ich muss pissen"). Eine Platte, die eine ganze Reihe an T-Shirt-Sprüchen parat hält. Beispielsweise „Ich geh nicht tanzen, dann bleibt mir mehr Zeit zum Saufen.“ oder „Der Staat und das System sind gar nicht so schlecht und das ist ziemlich ungerecht.“ Alles für Asipopper und seinen Punkrockfinger.
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