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Direct Hit:
Crown of Nothing
Ich bin ein Freund von Übertreibungen und behaupte daher jetzt einfach mal, dass ich vor lauter Direct Hit! Hören kaum dazu komme, die Rezi zu schreiben. Wirklich wahr ist auf jeden Fall, dass ich die neuen Songs der nunmehr dritten Scheibe der Amis nicht mehr aus der Playlist bekomme. So! Einleitung geschafft...

Nach ihrem Gang zu Fat Wreck 2016 gab es nun jährlich eine Veröffenlichung der vier aus Milwaukee. Angefangen mit Wasted Mind (2016) dem Re-Release des Debüts Domesplitter (2017) und der Split mit PEARS (2017). Ohne die bisher beschrittenen Pfade Pop-Punk und Hardcore-Punk zu verlassen, schaffen sie es, sich mit diesem Album etwas weiter zu entwickeln und lassen noch mehr Spielereien und Experimente als bisher zu. Als da wären: psychedelischer Pop (The Problem), Emo-Rock (Life In Hell), Flöten (Disassemble), Saxophon (an mehreren Stellen) und elektronisches Gedudel (Different Universe) und spaßiges "Utz Utz" und Gestampfe wie zu Zeiten von ANDREW W.K. (Bad Answer). Dabei schaffen sie nach wie vor den Spagat zwischen Pop-Appeal und Pogo und halten damit die Marke DIRECT HIT! aufrecht. Die Songs bleiben weiterhin vielschichtig und vollgepackt und auch gesanglich gibt's das ganze Klangspektrum von Schreien bis Singen und zahlreichen "Fuck"s, Growls und "ohhho"s aus dem Hintergrund. Egal ob einem gerade danach ist, sich melodisch besäuseln zu lassen (You & I (Are Nothing But Lies)) oder ob mensch Bock hat völlig auszurasten und rumzuschreien (z.B. Pain/Boredom & Bliss Addiction), hier wird jeder fündig. In Sachen Diversität kann sich bei diesem Album wirklich niemand beschweren. Wieder mal handelt es sich um ein Konzeptalbum. Diesmal ist das Oberthema Religion. Grob umrissen handelt es von der These, dass Himmel und Hölle der selbe Ort sind. Zu dieser Annahme kam Sänger Nick Woods trotz 12 Jahren katholischer Erziehung. Crown of Nothing handelt laut seiner Aussage davon, wie ein rachsüchtiger Engel die Bedeutung im Leben nach dem Tod findet, während er von einem Dämon immer und immer wieder gefoltert wird. Darüber hinaus beschäftigt es sich mit der menschlichen Vorstellung vom Tod. Ganz schön abgedrehter und deeper Shit also!

Fazit: Für mich der legitime Nachfolger zu Wasted Mind und wie ich finde sogar noch ein ganz kleines Stück besser! Gehört meiner Meinung nach zum Besten was im Genre Punk in diesem Jahr herausgekommen ist!
Peter 12/2018
Hörprobe:
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Direct Hit
Musikstil: Poppunk
Herkunft: Milwaukee, USA
Homepage: http://directhitsucks.com/
Direct Hit - Crown of Nothing

Stil: Punkrock, Melodic Hardcore, Pop-Punk
VÖ: 28.10.2018, CD, LP, Fat Wreck (Link)


Tracklist:
01. Different Universe
02. Welcome to Heaven
03. Pain/Boredom
04. Altered States
05. Perfect Black
06. Bad Answer
07. Life in Hell
08. Something We Won't Talk About
09. You & I (Are Nothing But Lies)
10. The Problem
11. Bliss Addiction
12. Losing Faith
13. Disassemble
14. Heaven's End

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