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Dead Koys:
Resting Places
Yeah, die fünf netten Typen der Dead Koys endlich mit einem richtigen, neuen Langspieler! Gefielen mir "Sensitivities" und "Wehringhausen" schon ganz gut, so bin ich umso gespannter, was das Album "Resting Places" so kann.

Von der Aufmachung schon mal sehr fein: lila Vinyl mit DL-Code, ein Poster mit Fotostrecke von Ricardo Nunes "Brücken auf Zeit". Dazu gibt es alle Songtexte und sonstige Mix-Infos. Schickes Back- und Front-Cover...die letzten Veröffentlichungen waren allerdings auch optisch schon sehr gut. Macht auf jeden Fall Sinn, sich das Ding als Vinyl zu besorgen. Da kommen die Fotos auf dem schönen A1-Poster ganz gut rüber und unterstreichen den melancholischen-emotionalen Sound der Dead Koys ganz gut.

Jetzt aber rein ins Hörvergnügen...

Seite A startet mit zwei guten Songs im typischen Dead-Koys-Stil. Melancholischer Sound im Emo-Punkrock-Gewand (sorry, Post-Punkrock-Emo-Gewand). Die Highlights von Seite A sind dann meiner Meinung nach Song 3 (bendery) und 4 (industry). Bens Gesang wird durch schöne Background Vocals unterstützt und es gibt auch ein wenig Geschrei. Diese Abwechslungen find ich super und lassen keinen Song langweilig erscheinen. Lied 5 (racoons) klingt dann zuerst nach einer Ballade, geht dann aber doch ganz gut ab und besitzt ein super ruhiges, irgendwie depressives Outro, welches die Vorfreude auf Seite B noch mehr anheizt.

Seite B beginnt dann mit der vorab ausgekoppelten Single Norderney. Definitiv der Ohrwurm-Song der Platte, ohne dabei zu poppig zu klingen. Das "nicht zu poppig" möchte ich auch noch mal sehr positiv herausstellen, zieht sich nämlich durch die gesamte Platte. Fein! Beim 4. Lied (elbows and lungs) fällt noch positiv der Gastsänger-Part von Johnson McCloud auf, bringt auch nochmal Abwechslung hinein. Zum Abschluss des Albums kommt dann noch mal ein sehr schneller kurzer Song (when the dog dies). Bäm! Fettich!

Die Musik der Dead Koys hat sich auf jeden Fall weiterentwickelt und ist ein bisschen melodiöser, ohne dass die Band sich neu erfinden musste. Einen Vergleich zu Leatherface zieh ich auch, allerdings zu den neueren Veröffentlichungen. Den im Pressetext zu lesenden Vergleich zu Turbostaat sehe ich musikalisch nicht so. Von der Atmosphäre des Gesamtprodukts dann aber schon.

Bleibt festzuhalten, dass die Dead Koys mich mit "Resting Places" voll und ganz überzeugen konnten und ich die Platte in nächster Zeit mit Sicherheit öfter hören werde, auch um mich mal intensiver mit den Texten zu beschäftigen.

Sooo, jetzt freu ich mich auf das Release Konzert in Dortmund und bin gespannt, wie die Songs live klingen...

...and now I drink myself to sleep at night!
Hupe 03/2020
Hörprobe:
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Dead Koys - Resting Places

Stil: Punk, Post-Punk, Emopunk
VÖ: 13.03.2020, LP, Bakraufarfita Records (Link)


Tracklist:
A1 juglans regia
A2 autogrill
A3 bendery
A4 industry
A5 racoons

B1 norderney
B2 pale seventeen
B3 gap
B4 elbows and lungs
B5 when the dog dies

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