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The Flatliners:
New Ruin

Ich fand die beiden Alben The Great Awake und Dead Language von 2007 und 2013 damals und bis heute echt super (Calvacade eigentlich auch). Für mich waren The Flatliners die etwas schnelleren, ungestümeren Hot Water Music (Lustig, dass Sänger Chris Cresswell mittlerweile dort Mitglied ist). In dieser Zeit habe ich die Band auch öfter live gesehen.

Danach berührten mich die Alben allerdings immer weniger, es wurde deutlich ruhiger und auch live habe ich die Kanadier aus dem Auge verloren

Im diesjährigen Festivalsommer liefen mir The Flatliners aber gleich zweimal auf dem Brakrock und dem Tells Bells über den Weg. Und was soll ich sagen? Gefiel mir richtig gut! Und da ich einen großen Teil der Songs nicht kannte, müssen das ja Neue gewesen sein, und auch die gefielen mir. Also wollte ich mich mal wieder mit der Band beschäftigen und jetzt höre ich also das neue Album New Ruin, mit dem sie wieder zu Fat Wreck zurück gekehrt sind.

Und es geht auch direkt relativ brachial los, Performative Hours kracht schön und ist verhältnismäßig flott, selbstverständlich kommt aber auch hier Melodie nicht zu kurz. Ja, so mag ich meine Flatliners! Direkt danach wird es aber langsamer und ruhiger, und dabei bleibt es eigentlich auch für den Rest des Albums. Bis auf das flotte Tunnel Vision bewegt sich der Rest der Songs im gediegenem Tempobereich, wie die zweite Video Auskopplung Souvenir, welche zusammen mit dem ersten Lied eine Klammer durch die Videos bildet. Wirklich krachen tut hier nichts mehr.

Bin ich also enttäuscht? Könnte man bei meiner Vorrede meinen, aber tatsächlich ist es nicht so. Niemand ist überraschter als ich. Denn auch wenn nur noch wenig Tempo vorherrscht, nur noch wenig Härte und von Ungestüm kaum noch etwas zu merken ist, so packen einen doch die meisten Songs auf ihre etwas ruhigere, dafür aber auch ausgereiftere Art und Weise. Selbst z.B. das eigentlich relativ unspektakuläre It`ll Hurt bleibt lange im Ohr hängen. Denn eins ist klar: Melodie können die Flatliners! Und die Stimme von Chris Cresswell ist meiner Ansicht nach auch noch besser geworden.

Bleibt vielleicht noch zu erwähnen, dass die Band mit diesem Album ihr 20jähriges Bestehen feiert. Und das auch noch in identischer Besetzung wie zur Gründung! Muss man auch erstmal schaffen.

Hörprobe:
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The Flatliners
Musikstil: Punkrock, Streetpunk
Herkunft: Toronto, Kanada
Homepage: http://www.theflatliners.com/
The Flatliners - New Ruin

Stil: Punkrock, Post-Hardcore
VÖ: 05.08.2022, LP, CD, Fat Wreck Chords


Tracklist:

01. Performative Hours
02. Rat King
03. Big Strum
04. Top Left Door
05. It'll Hurt
06. Oath
07. Recoil
08. Souvenir
09. Tunnel Vision
10. Heirloom
11. Under a Dying Sun


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