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ChefBambixDenker: Chefdenker, Bambix, Betrunken im Klappstuhl, 19.07.2014 in Dortmund, Rekorder - Bericht von der Redaktion

ChefBambixDenker, 19.07.2014 in Dortmund

tenpints (tp): Ich werde nicht über's Wetter schreiben.
garagephotographer: Da sich meine Smalltalkfähigkeiten aufs Wetter und Bahnfahren beschränken und die Anreise erfrischend unspektakulär war, schreib ich übers Wetter: Mir war warm.
mrks: ja warm wars in der Tat. wurde auch nicht besser dadurch, dass in dem eh schon überhitzten Kellerraum noch das Bandessen (Pizza) in einem transportablen 4000 Grad Pizzaofen vorbereitet wurde, bevor die große Schau losging. Bier, Schweiß und Pizza vermengten sich zu einer 48 Grad heißen dampfenden Suppe, die dick wie Calmund durch den Raum waberte. beste Vorraussetzungen für ein Punkkonzert in Doofmund.
Fö: Ich bin im Vorfeld schon total begeistert vom Abend! Chaos-Show mit Chefs und Bambix, ein Fest für die Sinne. Und für die Sonne. Womit wir wieder beim Wetter wären.
tp: Ich werde auch sonst nichts schreiben. Schon gar nicht zu Bildern von Sachen, bei denen ich nicht dabei war!
Kollege: Datt hier sieht mir nach Probe aus. Proben macht Elektropunk kaputt.
Fö: Ich kenn die Typen nichtmal! Wer ist das?
tp: Zur Qualität der Pizza werde ich nichts schreiben.
mrks: war supergeil, die Pitscha!
Kollege: Das Wichtigste - neben nicht proben - ist für ein Pankkonzert die Nahrung. Selbst gemachte Pizza hebt die Peinlichkeit des Probens wieder auf und man kann einfach weiter machen als wäre nichts passiert.
tp: Der Finger in der Luft zeigt den finalen Countdown für den letzten Kommentar meinerseits an.
garagephotographer: Zu dem Zeitpunkt gab's an der Theke nur noch warmes Bier. Wer geht schon wegen der Musik auf Konzerte.
Fö: Betrunken im Klappstuhl kommen ausschließlich wegen der Musik.
tp: Es gibt keinen Grund, über die allseits bekannten Fähigkeiten von Bass-Meister Fö etwas kund zu tun.
garagephotographer: Der feine Herr Bass-Meister kann auch Logistik, Bass-Lieferung just in time. Warmspielen ist da natürlich ausgefallen.
tp: Auch die Abscheulichkeit von Malzbier ist nur allzu gut dokumentiert.
mrks: Gerüchteküche brodelte, dass nach der Show KEINER mehr in der Band sein würde.
Kollege: Murillas Standard-Ansage: "Habt ihr nichts zu tun?! Warum guckt ihr euch das an!?"
tp: Niemand möchte wissen, was ich von Fös Posing-Fähigkeiten halte.
garagephotographer: Nicht so gut rüber kommt hier die Publikumsnähe der Helden. Das ist noch echte menschliche Wärme.
Kollege: Bei menschlicher Wärme fällt mir ein wie Ulf einst in Köln die letzten beiden Besucher beim BIK Konzert so lange beleidigt hat bis auch die abgehauen sind ("Ja, Du, ich mein Dich, Brillenschlange, hau ab!!").
Fö: Die Publikumsbeleidigungen heute waren echt harmlos. Wird Zeit, dass die Band zu Grabe getragen wird.
tp: Was für ein schöner Bass!!
Kollege: BIK haben sich von Punk über Artrock bis hin zur Kunstperformance entwickelt. Als prägendes Stilmerkmal findet sich im Gesamtsound permament eingeflochten "The final Countdown" von EUROPE, unabhängig von so lächerlichen Zwängen wie Tonarten, Ansagen oder Eigenkompositionen!
mrks: Gerüchteküche behielt zum Teil recht. BIK bestanden am Ende des Abends nurnoch aus Mariella und dem gesichtslosen zweitbassisten DIMM.
Kollege: Traurigste "ich-steig-jetzt-aus!"-Geschichte der Welt: Der Schlagzeuger, hoffnungslos überfordert von so viel genialer Kunst, schmeißt während des Konzerts hin, steht auf, geht von der Bühne und stellt sich demonstrativ in die zweite Reihe und guckt Richtung Bühne. Murilla (uneingestöpseltes Keyboard ohne Strom / mp3-Einspieler Final Countdown) geht derweil der dringenden Bitte von Ulf (Gitarre / nach Schnaps schreien) nach, datt doch endlich irgendwer Schnaps auf die Bühne bringen soll. Murilla kommt also mit einem Tablett voller Schnaps wieder, stellt sich in die erste Reihe vor die Bühne, Gesicht zur Band, zieht ihr Shirt hoch, demonstriert ihre Igelschnäuzchen und überreicht feierlich Schnaps. Der vor drei Sekunden ausgestiegene Schlagzeuger darf ihren Rücken bewundern und kriegt nichts zu trinken. Das Showbiz kann zuweilen verdammt hart sein. Er kriegt von allen Seiten aufmunternde Schulterklopfer und Umarmungen. Gerüchten zufolge ist er in Behandlung und hat schon dem Dschungelcamp zugesagt.
tp: Dann spielen CHEFDENKER.
Fö: Nach drei Liedern steigt Claus aus. Hatter sich bei BIK abgeschaut, ollen Profi der er is. Das Publikum braucht ungefähr 4 Wechsel, bis es das Prinzip der Chaos-Show verstanden hat.
Kollege: Ja, und voll geil, solange mein Lieblingsbassist #1 Thomas sein Kleinkind in den Schlaf wiegen muss, darf ich mit meinem Lieblingsbassist #1a Björn spielen! Ich bin ein Gitarrist des Glücks, wer kann das schon von sich behaupten?! Mit beiden Lieblingsbassisten in einer Band. Auch noch in der selben! Geil!!
tp: Sowohl links als auch rechts von der Bühne befinden sich Skulpturen.
Kollege: Und draußen Luft. Ganz geil eigentlich dass wir immer abwechselnd spielen, kann ich Luft holen. Wie Caddy und Björn da zwei Stunden am Stück geackert haben, bei 100 Grad ohne Sauerstoff ist echt beachtlich!
tp: Diese Skulptur habe ich besonders schön abgelichtet. Just in diesem Moment nämlich betätigte einer der zahlreich anwesenden Pressefotografen sein Blitzlichtgerät.
Kollege: Uwe ist extra aus Berlin angereist um bei "Stalker" das erste Gitarrensolo zu spielen, was man auch auf der Platte hört! Und wie sich das gehört ist er - außer bei seinem eigenen Gitarrensolo - eher gelangweilt. Scheiß Profis.
tp: Chefdenker sind unfassbar gut, insbesondere die Jahrhundert-Performance von "Toni Schumacher" überwältigt Publikum und Band gleichermaßen. Mehr werde ich nicht schreiben.
Fö: Glück für die Leute, die eh nur eine der beiden Bands sehen wollen - die können alle paar Lieder draußen Luft schnappen. Pech für alle anderen.
garagephotographer: Mittlerweile ist die Luft im Keller größtenteils weggeatmet, aber die Riffs schneiden durch die Luft wie ein warmes Messer durch was kaltes.
garagephotographer: Wechsel am Mikro von Claus zu Wick. Warmamal begeistert.
Kollege: Besonders scharf - sie hat tatsächlich "Ü 30 Disco" und "16 Ventile in Gold" auswendig gelernt und brüllt irgendwas von "...Rosette ausgeleckt..." und son Scheiß! Grandios!! Zum kaputtlachen!!!!
Fö: Wick Lüer! Bester Konzertmoment 2014!
Fö: Beste Möglichkeit, der mittlerweile auf 60 Grad angestiegenen Hitze des Raumes entgegen zu wirken: Die Körpertemperatur ebenfalls erhöhen. Lernt man in Biologie, Stichwort "Heißblüter". Peperoni helfen jedenfalls super.
garagephotographer: Es wird ja nichts so warm gegessen wie es gekocht wird. Undschonmalganicht Peperoni.
mrks: Intelligenzbestie des Doofmunder Nordens
mrks: Dieser Ochse mit dem orangenem Iro hat ab Hälfte der Show eh nurnoch oben im Barbereich alle mit seiner scheiß Akustikklampfe genervt (weiß ich weil ich oben war, fresh Luft du weißt). Scheiß Hippies!
Kollege: Jut, Geschrummel hin oder her, is aber n netter Kerl!
Fö: Netter Kerl hin oder her, is aber Geschrummel!
Kollege: Ja, brütend heißer Scheiß, geiler Laden, und ein Typ rennt den ganzen Abend rum und schreit was von "der Nussaufguss findet in fünf Minuten im Nebenraum statt, der Nussaufguss..." Tusch: Tättää!
mrks: Gefiel mir sehr sehr gut. Sowohl Chefdenker als auch Bambix obwohl ich Bambix vorher wirklich kein einziges Mal gehört hatte und auch nicht sooo viel erwartete. Nett auch dass Claus so schön konstant besoffener wurde im Laufe der Show.
Kollege: Unterm Strich kein Final Countdown, nicht ein einziges Mal, nicht eine Scorpionspyramide, nicht mal die Erwähnung einer Scorpionspyramidenpolonäse, null mal Manowar und Breakin the law nur bis zur ersten Strophe. Als hätten wir nie was dazu gelernt. Is doch Scheiße.
Fö: Zwei Stunden geballte Ladung ChefBambix-Chaos, fantastisch! Fast so gut wie ich's mir vorgestellt habe. Ach, ich bin mal nicht so, sagen wir ungefähr genauso gut.
Fö: Auch Highlight: 10minütiges Blues-Intro zu "Filmriss". Da gehste kapott.
Kollege: Ich nimm die von Spiegel Online geklauten Kommentare schomma vorweg, wa? Häää, voll der Scheiß Bericht. Hää, ihr seid total bescheuert. Häää, ich heul gleich los. Häää, alles scheiße außer ich. Gähn. WE LOVE ALL YOU HATERS VERY MUCH!! Kussmund, Herzchen.
Kollege: Bleibt nur zu erwähnen - gepennt in der Pornokuhle und morgens schön sauniert. Geil. Und ich hab nachts beim Fö eine Alternative zum Flaschen runterschmeißen entdeckt: Gefrierfach auf und schon verteilt die geöffnete Packung Tiefkühlkräuter schön quer durch die ganze Küche. Leckomio, watt hab ich geschrubbt. Sogar mit ner Zahnbürste hab ich diese Scheiße aus den Ritzen der Küchenschränke raus gepopelt. Pank von heute.
Kollege: Ja und Willja (schreibt man datt so??) fährt voll auf Biffy Clyro ab und ist völlig resistent gegen Devildriver und The Black Dahlia Murder. Watt dem ingen sing Hose is dem annern sing Botz.
Fö: Die komplette Nachbarschaft is jetz übrigens auch Biffy-Clyro-Fan.
Kollege: Es bleibt weiterhin spannend wie es jetzt mit BETRUNKEN IM KLAPPSTUHL weitergeht. Ich möchte wetten Ulf und Murilla werden als Duo weitermachen und sich das Schlagzeug ganz modern ausm Rechner holen.
Kollege: Nebenbei-Infos: Platte des Monats ist dieses mal ganz überraschend ein Buch! "Der mittelgroße Rilbfhpa Punkrock Almanach" von Maks Rilrecowski. 270 Bands in 47 Läden.

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