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Dean Dirg, Blinker Links, Gedrängel, 09.02.2018 in Köln, Sonic Ballroom - Bericht von der Redaktion

Dean Dirg, 09.02.2018 in Köln

Fö: Nie wieder Faschingsmus! Ich kann mir nicht helfen, irgendwie zieht es einen doch immer wieder zur Faschingszeit nach Köln, so sehr ich mich auch bemühe, das zu verhindern. Hab sogar gestern bereitwillig auf Knochenfabrik verzichtet, und für das Wochenende eigentlich ne Fahrt in den Norden des Landes geplant. Aber da die Fahrt verschoben wurde auf Samstag, wird der Freitag wieder frei - und es lockt doch wieder nach Köln. Doph feiert seinen 24. Geburtstag und spielt mit seiner Band, außerdem spielen noch andere Bands, und natürlich haben sich jede Menge bekannte Gesichter angekündigt. Puh, na dann wagen wir es mal!
Coco: Ich hab gar nicht so bereitwillig wie Fö auf Knofa verzichtet - es war nur einfach schon ausverkauft. Aber war auch besser so. Denn eigentlich wohne ich das Wochenende ja im AZ Mülheim (Ruhr!) auf dem Frost Punx Picnic. Frühstück machen. Also früh aufstehen. Da ist es eigentlich doppelt bescheuert, "mal eben zwischendurch" nach Köln zu fahren. 1. natürlich wegen Karneval, und 2. wegen drohendem Schlafmangel/Reizüberflutung. Ach egal, ich mag Dean Dirg aber so gerne...
Fö: Erste Band: BLINKER LINKS! Letztens erst gesehen. Und bald schon wieder. Nachdem die Band sich jahrelang rar gemacht hat, wollen sie es nun wohl wissen oder was ist da los?
Fö: Spielen zwei Karnevalisten und ein Ostwestfale in ner Band. Oder wat? Zum Glück bleibt, abgesehen von der Klamottenwahl, der Karneval größtenteils außen vor. Außer diese Mitklatscheinlage, aber die war ja doch irgendwie witzig.
Fö: Gespielt werden muntere Lieder über dies und das, und auch ein paar Klassiker von verbandelten Bands. Von den The Atomaren Übermenschen beispielsweise! "Lokenbach Fuck Off", obwohl der Schubbert gar nicht da ist. Buh!
Coco: Schön, wenn Bands sich das Equipment teilen. "Hat Claus die Gitarre gestern einfach hier liegen gelassen?" - "Ja." ...
Saite reißt. "Ach, ist ja von Claus. Ich pack die ein und stell sie dann einfach so wieder in den Proberaum."
Coco: Ich sehe Blinker Links tatsächlich zum ersten Mal live. Das wundert mich, ist aber so.
Coco: Gefällt. Ich glaube zwar nicht, dass dies eine Band ist, die ich mir sehr oft anschauen könnte, aber einmal geht auf jeden Fall ganz gut klar.
Coco: Auf Platte fand ich immer, das Ganze hat nur einen einzigen wirklichen Hit - Pimmel raus, Mofa fahren - aber live gefallen mir ganz andere Lieder gut und besagter Hit geht eher etwas unter. Erstaunlich.
Fö: Doph wünscht sich eine Gastgesangseinlage und darf "Höllenfeuerlicht" performen. Saugut!
Coco: Na, da werde ich wenigstens ansatzweise für das verpasste Knofa-Konzert gestern entschädigt. Denn das Lied wurde doch sicherlich gestern auch gespielt, oder?
Fö: Ja?
Fö: Während Doph so performt, wird er mit Shirts beworfen, die sein Konterfei ziert. Ich habe nicht gezählt, aber dürften ca. 40 Shirts gewesen sein. Weil er selbst nicht weiß was das soll, entscheidet Doph, die alle übereinander anzuziehen.
Fö: "Das mit dem Shirt überm Kopf habe ich wohl falsch verstanden", äußert sich Doph später. Passend zu "Wedel mit dem Shirt in der Luft" zelebriert er den Anti-Striptease - und wird von Schicht zu Schicht breiter.
Coco: "Wenn ich die alle übereinander anziehe, kann wenigstens niemand anderes mehr eins anziehen, das ist gut!"
Aber schade eigentlich, ich hätte gerne eins mit genommen. Also falls wer eins gefunden hat in Größe S: Nehm ich gerne. Einfach an Bierschinken schicken.
Coco: Ich frage mich allerdings, wie Doph es geschafft hat, aus all den Shirts wieder raus zu kommen? Wenn ich mal was anziehe, das zuviel ist (und 40 Shirts waren das bisher bei mir noch nie), dann bin ich immer wie ein hilfloses 2-Jähriges, dem beim Entkleiden geholfen werden muss.
Coco: Irgendein Witzbold hat auch Dophs Konterfei ausgedruckt und überall im Ballroom aufgehangen. Armer Doph, ich fühle mit. Solche "Geschenke" sind nur witzig für alle anderen, nicht für den Gastgeber. Hihi!
Fö: Anschließend GEDRÄNGEL! Übrigens ein sehr schöner Bandname, finde ich. Mit viel Gedrängel hatten wir heute auch gerechnet, das Konzert war quasi seit Monaten über-ausverkauft weil Doph so viele Freunde hat. Aber glücklicherweise ist es nicht beängstigend voll, sondern ungefähr quasi ganz geil.
Fö: Gedrängel habe ich ja in letzter Zeit schon hier und da gesehen und fand sie da gut. Von Platte geht mir das immer noch nicht wirklich gut rein, aber mittlerweile kenne ich die Lieder auch vom Live-Hören. Geht doch.
Coco: Ich hab Gedrängel auch schon oft gesehen und bei mir war es jetzt einfach einmal zu viel. 
Coco: Das Lied mit der Alf-Tasse und "Sorry Punk, heute nicht" sind ganz große Hits. Der Rest plätschert aber son bisschen vor sich hin.
Fö: "Punk ist so safe geworden - kaum kippt ne Flasche Bier um, halten alle drei Meter Abstand". Bester Spruch.
Fö: Dann DEAN DIRG! Dophs Abendgarderobe hat sich weiter gesteigert - zu einem hautengen Shirt in Batikmuster und mit Katzenaufdruck. Dazu ein Michael-Jackson-Handschuh. Er kann's tragen.
Fö: Das Geilste ist aber, dass sich unter diesem eh schon hautengen Shirt das übliche Bühnenoutfit in Form einer Jeansweste befindet. Großartig!
Fö: Dean Dirg heißt Abriss pur! Geile flotte kurze Kracher, da explodiert die Tanzfläche. Geht alles so wunderbar in die Beine!
Coco: Ach, das macht wirklich glücklich! So eine gute Band.
Coco: Das Publikum ist stellenweise ein kleines bisschen zu wild für mich. Aber hatte ich auch nicht anders erwartet. Dean Dirg im winzigen Sonic Ballroom ist halt lebensgefährlich...
Coco: ...aber ich hab überlebt.
Coco: Nur Hits! Einfach nur Hits. Wou-hu!
Fö: Aus besonderem Anlass heute ein besonders langes Set von Dean Dirg: Ungefähr 36 Minuten statt der üblichen 35. Genug Zeit für ein ausführliches Coverset mit Reagan Youth, Black Flag und De Höhner. Eins davon war gelogen.
Fö: Gut ausgeleuchtete Fotos zu machen ist gar nicht so schwer: Man wartet, bis Marc Gärtner fotografiert, und kapert dann sein Blitzlicht. Mit etwas Übung klappt das richtig gut.
Fö: Doph über den Köpfen der Gratulanten.
Fö: Marc Gärtner. Er fotografiert gerne Menschen.
Fö: Ich weiß nicht, was das soll. Aber das ist danach passiert.
Coco: Oh, danach ist noch so einiges passiert! Leider natürlich frühe Abfahrt aus Köln. Aber dafür eine Punktlandung geschafft: Zum allerersten Lied der großartigen Halunken Betrunken-Disco ins AZ Mülheim gestolpert und gleich über die Tanzfläche gehüpft.
Am nächsten Tag wollte ich eigentlich nochmal nach Köln zu Duesenjaeger und Oiro ins Limes. Aber das Frost Punx Picnic hat mich verschluckt und nicht wieder ausgespuckt. Einmal Köln während Karneval/Frost-Punk-Wahnsinn reicht aber vielleicht auch wirklich, sonst nimmt das allgemeine Wohlbefinden größeren Schaden. 

DANKE an das Geburtstagskind, dass wir dabei sein dürften!

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