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Wilwarin Festival Tag 2: Eisenpimmel, Alias Caylon, Ondt Blod, Sewer Rats, Hanns Martin Slayer, The Restarts, Thrashing Pumpguns, The Devil & The Almighty Blues, Bullensack, Alice Francis, Schlachthofbronx, Sara Hebe, Taiga Trece, Dieter Jackson, Hansen Brüder, Las Manos De Filippi, Swutscher, Trails, The Pinpricks, Fetty Bord, , 02.06.2018 in Ellerdorf, Festivalgelände - Bericht von der Redaktion

Wilwarin Festival Tag 2, 02.06.2018 in Ellerdorf

Fö: Zweiter Tag Wilwarin! Der erste war schon schön, wie soll dann erst der letzte werden?
Fö: Badesee! Genau das Richtige bei diesem Wetter! Und bis auf die schmierig-ölige Schicht Schweiß-Sonnenöl-Bier-Duschgel war das Wasser auch einfach herrlich erfrischend.
Gerdistan: Zum ersten Mal hingeschafft, ach war das erfrischend, auch wenn der Fußmarsch sehr zehrend war.
Fö: Dieses Foto lebt durch die Bratwurst.
Gerdistan: Ich dachte, durch die lustigen Hüte.
Fö: BULLENSACK. Haben die sich nicht aufgelöst, irgendwann letztens? Aber is ja egal. Irgendwann beugt sich halt auch das Wilwarin dem Mainstream und bucht abgehalfterte Rockrentner statt mit jungen frischen Geheimtipps aufzuwarten. Schnief. Set eigentlich ohne Überraschungen, wie sich das für Rockrentner gehört.
Gerdistan: Auf diesem Bild übrigens Gastgesang von Andi Fies.
Gerdistan: Auf diesem Bild Gastgesang von der sogenannten Propellermützengang. Da die Mitglieder dieser Gang zu viel Raum in Anspruch nehmen, durften sie dieses Mal nicht AUF die Bühne, sondern mussten DAVOR performen. Das war letztes Mal noch anders und da waren wir noch dicker!
Gerdistan: Bullensack spielen Coverpunk, entgegen der Fotoauswahl singen sie die meiste Zeit dabei auch selbst, falls man das, was von Bockys Stimme übriggeblieben ist, noch Gesang nennen mag.
Fö: Bockys Stimme an diesem Wochenende war fürwahr ein Eimer rostige Nägel. Wie hat er das nur hingekriegt?
Fö: Die Reggae-Bühne nennt sich dieses Jahr Schietkuhle, hoffentlich kommt da keiner auf dumme Gedanken, irgendwas zu machen, was man machen könnte, wenn man könnte. "Irgendwas", das beschreibt aber dafür ganz gut, was das "Impro-Theater" da macht. Als ich zuschaue, bekommen die Schauspieler gerade gesagt, dass sie sterben. Schön hier!
Fö: Was geht denn auf der Hauptbühne so? FETTY BORD legen hier los und servieren Poppunk. Leider weniger die Ramoneske Schule, sondern eher die Schwiegermutter-Variante à la Itchy. Oder auch Green Day, die direkt gecovert werden.
Gerdistan: Stellt sich jetzt die Frage, woher du weißt, wie Itchy klingen.
Fö: Siehe "schlechtester Liveauftritt" im letztjährigen Jahresrückblick. Bestätigt vermutlich deine These dass ich mir echt jede Band anschaue.
Fö: Schön war der Auftritt eigentlich, weil die wenigen Leute vor der Bühne eine sehr ansehnliche Bierspritz-Pogo-Party gefeiert haben.
Fö: THE PINPRICKS. Bluesiger Rock, sehr bekömmlich, aber mir gerade zu wenig Highlights. Also geh ich stattdessen aufs Dixi.
Fö: Wie viele Bäume mussten dafür sterben, dass ein paar Öko-Hipster Bingo spielen können?
Fö: Ach stimmt, TRAILS wollte ich mir eigentlich auch anschauen. Hab ich dann aber doch nicht. Das Foto sieht aus, als seien sie gut gewesen. Unser Fotograf hüllt sich aber in Schweigen.
Fö: Bingo mit CÄPTN CLEPTO. Krieg ich nur im Vorbeigehen mit. Bestimmt lustig für Leute die Musik und/oder Bingo mögen. Also nix für mich.
Gerdistan: Fußball, F...estival, Alkohol!
Fö: Fußball. Siegermannschaft rutscht im Schlamm. Toll.
Fö: DIETER JACKSON. Punk und Rock'n'Roll. Lässige Nummer, geht gut rein, wird mit Laune gespielt, aber bei mir bleibt halt einfach nix hängen.
Gerdistan: Leif, den meisten besser bekannt als Gitarre bei Affenmesserkampf, hier mit seiner anderen Band. Hier kriege ich irgendwie die ganzen Ohoho-Parts, die ich bei den Kendolls vermisst habe. Kann man bringen!
Gerdistan: Hab mir immer vorgestellt, dass in dieser Band mehr als drei Leute spielen würden. Keine Ahnung wieso.
Gerdistan: SWUTSCHER. Da stand aufm Zeitplan was mit "plattdeutsch", habe im Vorbeigehen reingehört, hat mich aber dennoch nicht begeistern können. Schade.
Fö: SEWER RATS aus Köln! Auch noch nie live gesehen. Juhu, Premiere! Neuerdings ist ja Auf-Bewährung-Archi als vierter Mann dabei, er bekommt heute direkt das Heiratsantrags-mäßige Angebot, das auch länger zu bleiben. Romantisch!  Ansonsten gibt es poppigen Punk, oder punkigen Rock, oder rockigen Pop, oder alles zusammen, find ich ziemlich gut. Gibt auch zwei Coversongs: Knowledge von Operation Ivy und Hybrid Moments von Misfits. Geht origineller, aber das is mir grad egal. Stark!
Gerdistan: Die waren echt ganz gut!
Fö: Ob es okay ist, hier auf die Bühne zu rotzen, fragt der Bassist, weil er das beim Broilers-Support nicht durfte. Es aber trotzdem getan hat. Hat die Band den Dialog jetzt eingefädelt, um damit anzugeben, wie derbe Punk sie doch sind weil sie auf die Bühne rotzen? Oder wollten sie nur erzählen dass sie die Broilers supportet haben? Vielleicht reden sie auch nur gerne. Im weiteren Verlauf des Auftritts einige ich mich (mit mir selbst) darauf, dass es wohl letzteres war.
Fö: THE RESTARTS! Endlich mal ne Punk-Band, nach den ganzen irgendwie-so-kurz-vor-punk-Bands der letzten Tage! Juhu! Die Restarts sind halt einfach ne Macht. Feinster Straßenköter-Rotzepunk mit wütenden Röhr-Organen, aber gleichzeitig schön treibende Songs mit Singalong- und Faustreck-Faktor.
Fö: Nebenbei spricht man sich noch aus gegen Homophobie, staatliche Repression, Ungerechtigkeit und vieles mehr. Und sie berufen sich darauf, wie sehr die Punk-Szene doch zusammen hält, keinen ausgrenzt und so weiter. Letztere Aussage kam mir etwas verklärt vor, aber andererseits, Szenekritik bringt uns auch nicht wirklich weiter, da gibt's schlimmere Feindbilder.
Fö: Bei so viel Punk kann dann auch mal die A-Saite reißen - zum ersten Mal auf dieser Tour, wie ein Roadie erzählt. Und das am vorletzten Tag! Nach dem Wechsel reißt auch noch kurzerhand die E-Saite, aber Gitarrist Robin konstatiert, dass er die eh nicht brauche.
Gerdistan: Restarts kurz vorbeigetingelt, krasses 77er Gedröhn, kann man machen!
Fö: LAS MANOS DE FILIPPI machen dieses Mestizo-Latinskapunk-Gedöns,  kommen aus Argentinien und sind erst auf ihrer zweiten Europa-Tour, obwohl es sie schon seit Anfang der 90er gibt. Nächstes Jahr wollen sie wiederkommen, erzählen sie. Ja, meinetwegen.
Fö: Der Auftritt selbst: Ach, hm, irgendwie hätte ich was Quirligeres erwartet, das hier war eher gemächlich-rockig und mir nicht aufgeregt genug. Schade, hatte ja klammheimlich auf was mano-negraeskes gehofft.
Fö: Da darf man keine Messer aufs Gelände nehmen und dann wachsen die hier einfach in den Bäumen. Ker!
Fö: Zur selben Zeit spielen auf der Skater-Bühne die HANSEN BRÜDER. Hm. Keine Ahnung ob sie die Hanson Brothers covern oder ob der Gag nur im Namen besteht, dafür ist mir das Liedgut zu wenig vertraut. Aber auch den Rest des Konzeptes verstehe ich nicht. Wozu die Sportler-Kluft? Warum die Betreuer im Hintergrund? Ich verstehe das alles nicht und hole mir lieber ne Pommes.
Fö: Am Ende wird noch "Monkey Man" gecovert, das ist zumindest nicht von den Hanson Brothers. Sondern, äh, irgendner Reggae-Legende. Zurück zu meinen Pommes. Warum sind diese Tüten so konzipiert, dass man mit der Pommesgabel niemals die unteren Pommes rausfischen kann, ohne sich den ganzen Ketchup-Schlonz vom oberen Rand der Tüte an die Hand zu matschen?
Gerdistan: Hmmm.
Fö: Wer bewundert hier wen mehr?
Fö: TAIGA TRECE. Hiphop aus München auf deutsch und spanisch. Eigentlich ganz cool, gibt mir zwar musikalisch eher wenig, aber da gibt es echt Schlimmeres.
Kleine Zwischenfrage: Was hat es eigentlich auf sich mit diesen Backup-Rappern im Hiphop? Also diese Leute, die immer nur das letzte Wort von jedem Vers mit-"rappen". Was soll das?
Fö: Ein Song mit Namen "Heimscheißer" geht raus an das bayrische Polizeigesetz. Laut Taiga Trece hat sie das Stück aber schon vor längerer Zeit geschrieben und münzte es eher allgemein auf die Zustände im Freistaat. Trotzdem: Kann ruhig öfter mal Hiphop mit Message geben.
Fö: Was denn jetzt? Betreten oder nicht? Und was ist das überhaupt?
Fö: THRASHING PUMPGUNS! Der Name ist ja schon ein Traum! Musik dann auch, was der Name verspricht. Leider nicht ganz son Abriss, aber ganz schönes Gebretter.
Gerdistan: Die Band habe ich seit Ewigkeiten bei Facebook abonniert, weil ich den Namen so geil finde. Und heute wird dann amtlich abgeliefert! Sie halten ziemlich exakt, was der Name verspricht. Ordentlich!
Fö: Leider überschneiden sich die Thrashing Pumpguns mit Eisenpimmel, weswegen wir auf das Ende verzichten und rübermachen - und uns dabei tatsächlich in eine Schlange zum Einlass einreihen müssen! Dat is mir jetzt das ganze Wochenende noch nicht passiert. EISENPIMMEL ey. Headliner vom Wilwarin. Dass es mal soweit kommen konnte.
Fö: Der Auftritt wird dem selbstverständlich gerecht! Eisenpimmel machen eigentlich genau das, was sie immer machen, nämlich nen Stapel Hits vom Laufband lassen und dabei souverän durchs Programm ruhrpötteln. Hat auch teilweise irgendwie was von Theater. Also, so Hochkultur und so, ihr wisst schon.
Fö: Und es ist tatsächlich voll hier! Norddeutschland scheint dem Asitum aus dem Pott wohlgesonnen zu sein. Stimmung kocht, könnte man sagen. Und dazu gibt es Hits. Ein Bett im Bahnhof, Kackstuhl aus Pomm Fritz, Yo-Ging Hose, Pommes in den Straßen, Malle Mallorca, Komma lecker unten bei mich bei, Huka-Tschaka Töff Töff. Großartig!
Gerdistan: Meine Güte, hier hätte sich jeder Junggesellenabschied aus der Düsseldorfer Altstadt wohlgefühlt. Es geht um Duisburg und um Saufen, kurzum, die Band gibt einem genau das, was man erwartet. Gelaber, Hits, Polonaise. Füße hoch, Fernsehen an, Arschlecken.
Gerdistan: Ich bin hin- und hergerissen, wie ich das alles finden soll. Die landläufige Meinung scheint ja zu sein, dass Eisenpimmel das eben dürfen, weil sie Eisenpimmel sind. Naja. Bei Christian Steiffen hab ich auch mitgefeiert, was soll also die Grummelei, ab in die Polonaise!
Fö: Dat is echt ne Frage für die Philosophen. Eisenpimmel machen das, was sie machen, halt einfach immer noch anders als das andere Bands machen würden, die das nicht dürfen.
Gerdistan: Ist das Kunst oder kann das weg?
Fö: Leider überschneiden sich Eisenpimmel ausgerechnet mit ALIAS CAYLON und leider fand ich Eisenpimmel so gut, dass ich fast die Hälfte von Alias Caylon bereitwillig habe sausen lassen. Ein Jammer! Dabei werde ich Eisenpimmel (vermutlich) noch oft sehen und Alias Caylon nur, wenn ich ganz fest dran glaube.
Fö: Dachte auch eigentlich, die Band gebe es gar nicht mehr, aber nun spielen sie nicht nur überraschend ein paar Shows (natürlich alle nur im Norden und nix bei uns inne Ecke), nein sie kündigen sogar ein neues Album für in zwei Wochen an, was es heute sogar (pssst!) zu erwerben gibt, aber das versäume ich.
Fö: Dafür werden einige neue Songs gespielt, was ich etwas schade finde, da die den Eindruck machen, als setze die Band den Pfad des letzten Albums fort und werde zahmer, aber das will ich hier nicht beurteilen. Nochmals vergieße ich ein Tränchen, weil ich bestimmt ein paar ältere Songs verpasst habe, als ich noch bei Eisenpimmel war. Einmal nochmal "The 1st day" oder "resorbing everything" live hören, mensch wär das ein Traum.
Fö: Dafür: "High Time". Boah Leute. Was ist da bitteschön los? So nen aufgeputschten Moshpit hab ich das ganze Wilwarin noch nicht gesehen! Und das bei ner Emo-Band! Man merkt, dass die Band nen gewissen Lokal-Bonus hat, alles voller Freunde und Familie hier. Vielleicht spielen sie ja deswegen nur im Norden. Also: Hätte ich da mehr von gesehen und hätten sie dabei mehr alte Songs gespielt, wären Alias Caylon besser als Eisenpimmel gewesen. So halt nur die zweitbeste Band bisher.
Fö: Ich hatte erst Cajon gelesen. Zu hülf!
Fö: Bei SARA HEBE, anschließend auf der Hauptbühne, bin ich schon gar nicht mehr wirklich aufnahmefähig. Spanischsprachiger Rap, oder Cumbia, wie die Argentinierin selbst sagt. War wohl okay.
Gerdistan: Fremdsprachigen Rap find ich immer etwas problematisch, da gehts ja dann doch hauptsächlich um die Texte und gerade deren Feinheiten, das ginge mir bei Spanisch ja komplett ab, also ich weiß nicht. Scheint aber jetzt beim Rest vom Fest nicht soo schlecht angekommen zu sein.
Fö: Spannend klangen im Vorfeld bereits ONDT BLOD. Vorher nie von gehört, aber das Wilwarin ist ja immer für ne Überraschung gut! Und ja, irgendwie genau das bekommen was erwartet wurde, nur noch etwas mehr.
Fö: Erinnert ein wenig an Kvelertak. Nicht ganz so brachial, dafür umso mehr melodisch-epische Pop-Momente, die aber auch nur kurze Verschnaufpausen sind in diesem Metal-Hardcore-Punk-Monster, das da über uns hinweg fegt.
Fö: Texte auf norwegisch, ist aber auch egal, hier muss man nicht mitsingen, hier fährt man die Ellbogen aus und steht kurz danach doof da, weil eben doch wieder so ein hymnisch-poppiger orchestraler Schunkel-Refrain folgt. Ondt Blod, unbedingt aufm Schirm behalten! Reinhören z.B. hier.
Fö: Ist wohl die erste Deutschland-Tour für die Band, aber wenn man sich die Resonanz so ansieht, mit Sicherheit nicht die letzte. Stark!
Fö: Hallo Bocky!
Gerdistan: ONDT BLOD wollte ich eigentlich auch sehen, lag aber zu dem Zeitpunkt bereits im Bett. Glück im Unglück: Ende Juli spielen sie in München.
Fö: Penner! Heißt das ich muss die restlichen Bands des Abends ohne dich gucken?
Fö: Mal in der Schietkuhle vorbei schauen, einfach weil ich den Namen des folgenden Acts schonmal gehört habe, und das heißt hier einiges: SCHLACHTHOFBRONX legen auf.
Fö: Da es noch Sitzplätze gibt, lädt es durchaus zum Verweilen ein. Musik, naja, irgendwie so Elektro, ist einfach nicht mein Thema. Die DJs erzählen auch noch irgendwas davon dass sie neue Tracks spielen und die hier bestimmt noch keiner kennt, aber ich frag mich wirklich, erkennt man solche Tracks? Also ohne ignorant klingen zu wollen, aber das sind doch alles nur irgendwelche monotonen Beats mit gelegentlichem Geflirre, Geklunke oder Geflansche?
Fö: Kunst. Oder Beleuchtung, wer weiß das schon. Was war nochmal das Motto?
Fö: ALICE FRANCIS war schonmal hier, konnte mich damals nicht recht begeistern, heute schenke ich ihr mehr Aufmerksamkeit und bin eigentlich recht angetan. Angenehm-grooviger Pop-Soul-Irgendwas, sie selbst betitelt das wohl als Neoswing, mag auch sein. Leider find ich den Gesang mitunter einfach viel zu hoch - aber ansonsten wirklich sehr gefällig.
Fö: THE DEVIL & THE ALMIGHTY BLUES. Puh, was is das denn? Blues trifft es ja schon gar nicht mehr. Dark Country, Wüstensand, Psychedelic, was auch immer. Stücke jedenfalls, die gerne mal nen Akkord einfach stehen lassen, gleichzeitig aber wunderbar stimmige Gitarrenlinien runterzaubern.
Fö: Auch wenn ich mittlerweile echt müde bin, aber das kommt grad irgendwie gut. Einen Song gebe ich mir noch, beschließe ich, um nach 10 Minuten festzustellen, dass der Song immer noch nicht zuende ist. Und danach will man dann doch noch ein Stück hören. Gute Band!
Fö: Auf der Hauptbühne soll mittlerweile Grossstadtgeflüster dran sein, aber da scheint es Verzögerungen zu geben. Schade, aber egal. Waren ja auch schonmal hier.
Fö: Rüber zu HANNS MARTIN SLAYER! Den Namen liest man ja auch öfter, bleibt ja auch hängen. Und jetzt, wo Slayer sich zurückziehen, muss wohl Hanns Martin die Sache richten.
Fö: Eine Slayer-Coverband ist zwar nicht Slayer, aber was ist schon Slayer. Also gibt es Slayer-Songs für Slayer-Fans. Nur irgendwie sind alle müde. Weniger los als erwartet, und die Band auf der Bühne könnte auch etwas agiler sein. Ich warte noch bis "South of Heaven", dann stolper ich langsam gen Zelt.
Gerdistan: Da ich ja bei Ondt Blod schon geschlafen habe, hier leider auch. Allein um meinen Eltern hinterher erzählen zu können, ich hätte Hanns Martin Slayer gesehen, wäre ich gerne dagewesen. Wobei man Slayer gegenüber ja vollkommen zurecht geteilter Meinung sein kann, höre ich mir zu Hause auch eher selten an.
Fö: Publikum. Die Hütte ist nicht so vollgepackt wie sie gewesen wäre wenn Slayer gespielt hätten und die Leute ticken auch nicht so aus wie sie getan hätten wenn Slayer gespielt hätten. Aber für Hanns Martin war das okay.
Gerdistan: Am nächsten Tag dann wieder Abfahrt. Auf unseren Bändchen steht "nothing new since 1998" und deshalb sind die Öffnungszeiten der Müllabgabe auch immer noch so, dass ich es nicht schaffe, meinen prall gefüllten Sack abzugeben. Das aber auch die einzige Kritik an diesem putzigen kleinen Festival!

Nachtrag in eigener Sache: In Punkto Textanteile und "gesehene Bands" könnte Fö das Festival eigentlich auch ohne mich besuchen. Aber wer fährt ihn dann das letzte Stück?
Fö: Bleibt die Frage: Wenn es kein MG Suff gab, was hast DU dann die ganze Zeit gemacht?

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