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Open Flair Festival: Dÿse, Hot Water Music, Drangsal, Monsters Of Liedermaching, Montreal, Go Go Gazelle, 11.08.2018 in Eschwege - Bericht von Kabl

Open Flair Festival Tag 4/5, 11.08.2018 in Eschwege

Gestern war ein Tag voller Programmhighlights - heute interessieren mich gar nicht mal so viele Bands, daher betrete ich das Gelände auch erst relativ spät.
Zeit, um Impressionen zu sammeln. Dieses Werk heißt "unnütze Scheißtiere sammeln sich in einer leeren Desperados-Flasche".
Zeit, um auf den Eschweger Markt zu schlendern. Hier kann man allerhand erleben. Zum Beispiel bekomme ich eine Gratiswurstverköstigung an diesem Stand. Eine Frau am Gemüsestand lässt mich ihre Tomaten probieren. Ich beiße herzhaft hinein und verspritze dabei ihr T-Shirt.
Dann gliedere ich mich kurz in eine Stadtführung ein und weiß jetzt, dass die Eschweger Kirche drei Namen hat, die ich hier nicht nenne. Wenn ich das mal bei "Wer wird Millionär" gefragt werde, dann weiß ich es. Dann kaufe ich mir im Lottoladen ein Los des Spiels "Heiße Sieben" bei dem wohl grantigsten Verkäufer, den es auf der Welt gibt. Bei weiteren Fragen zu meinem Rundgang auf dem Eschweger Markt: Bitte einfach in die Kommentarspalte.
So, jetzt aber mal erste Band: MONSTERS OF LIEDERMACHING. Hab ich schon n paar Mal gesehen, fand ich immer super. Heute reißen mich die Herren aber irgendwie nicht so wirklich mit. Schwer zu sagen woran das liegt, irgendwie ist das Timing zwischen den einzelnen Liedern und den Ansagen ein wenig holprig.
Trotzdem werden ein paar Hits gespielt, "Cola Korn" gefällt mir sehr gut und auch vor "Blasenschwäche" wird nicht zurückgeschreckt. Schön natürlich auch "Türen". Am Schluss dann noch ein Medley aus den bekanntesten Songs. Ganz unterhaltsam alles, aber, wie gesagt, schon bessere Auftritte der Band erlebt.
Direkt im Anschluss rüber zu DRANGSAL. Und jetzt sitze ich hier, vier Tage nach dem Festival, beim Schreiben des Berichts und muss mir eingestehen: Irgendwie habe ich keine Ahnung mehr, ob das gut oder schlecht war. Die 80er Jahre mäßigen Beats haben mir durchaus gefallen, aber ansonsten ist scheinbar nix hängen geblieben. Entschuldigung, liebe Drangsal.
Dann wiederum direkt im Anschluss HOT WATER MUSIC. Über die Belanglosigkeit der MENZINGERS an Tag 1 habe ich mich ja ein wenig echauffiert, HWM spielen ja in etwa den gleichen Stil. Die gefallen mir aber besser. Der Sänger hat wirklich eine Stimme, wie wenn er im Mutterleib bereits Kette geraucht und Flatrate gesoffen hätte und es werden auch mal schnellere Lieder gespielt.
Besonders freue ich mich über "Trusty Chords" und "Complicated" vom neuen Album. Randnotiz: Ich stelle bei dieser Band fest, wie sich der eigene Musikgeschmack doch im Laufe der Jahre verändert. Habe ich die Band vor einigen Jahren noch frenetisch abgefeiert, bin ich 2018 nicht mehr sonderlich euphorisch und verbuche den Auftritt einfach unter "solide".
Jetzt befinden wir uns vor der Seebühne. Da spielen MONTREAL, von denen ich bereits viel gehört habe, sie aber noch nie live gesehen habe. Das Cover von "Katharine, Katharine" kommt sehr cool, bei mir bleibt noch der Song "Max Power" hängen. Auch ansonsten kommt die Band sympathisch rüber, gefällt mir recht gut.
Danach spielt mein persönliches Tageshighlight: DŸSE. Genialer Krach, lediglich von zwei Personen präsentiert, super Mischung aus Jazz, Gefrickel und eben Geballer. Auf Tonträger funktioniert das für mich nur bedingt, live sind die beiden Protagonisten eine Wucht. Zwischendrin gibt es immer mal wieder grenzdebile Ansagen, die den wenigen Zuschauern entweder ein Lachen oder auch nur ein Kopfschütteln entlocken.
Apropos wenig Zuschauer: Es war wirklich verdammt wenig los. Klar, DYSE machen jetzt keine Mitträller-Musik für Jugendliche wie die später headlinenden Feine Sahne Fischfilet, aber mir ist dennoch schleierhaft, warum man diese Band um 21.15 Uhr auf der zweitgrößten Bühne spielen lässt. Dieser so schon geile Auftritt wäre auf einer kleineren Bühne definitiv passender gewesen. Die Kehrseite der Medaille wird unter dem nächsten Bild beschrieben.
Das hier sind GO GO GAZELLE, zu denen wir bei den letzten beiden Liedern ankommen. Eigentlich hätte hier ein Bild der TERRORGRUPPE abgebildet sein können, doch das E-Werk ist wegen Überfüllung geschlossen. Draußen stehen mit Sicherheit 300 Leute, die noch rein wollen. Also: Beim Auftritt von DYSE hätten locker 10 mal so viele Leute vor der 2. Hauptbühne Platz, die TERRORGRUPPE wird auf die Bühne verfrachtet, die vermutlich die zweitkleinste des Festivals ist. Naja, dann halt nicht...mal schauen ob wir uns morgen alles anschauen können, was wir wollen. 

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