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Bijou Igitt, Antimanifest, Disgusting News, Deadends, 22.02.2019 in Dortmund, Rekorder - Bericht von Fö & Peter

Bijou Igitt, 22.02.2019 in Dortmund

Fö: Es gibt Stress! Juhu! Ein schöner Grund, vor die Tür zu gehen. Heute sind direkt vier Bands geladen, den Rekorder zu verwüsten, das schauen wir uns doch gerne an. Kurz vorm Ziel versucht uns noch das Subrosa abzuwerben, auch von dort schallen Livemusikklänge auf die Straße. Großstadtdschungel Dortmund ey.
Fö: Erste Band: ANTIMANIFEST! Na hoppla. Hätte mir die ja an jeglicher Position vorgestellt, bevorzugt eine der hinteren, aber als Opener? Den Bekanntheitsgrad hätte ich höher angesiedelt und andere Stimmen sprechen Ähnliches. Aber wer zu spät kommt, hat halt Pech.
Fö: Den Luxus, eine so weit angereiste Band am Anfang spielen zu lassen, muss man sich auch erstmal leisten. Zwar ist Graz nicht ganz so exotisch wie Hawaii, Papua-Neuguinea oder Grönland und die Sprachbarriere ist auch noch marginal - Aber man kann das trotzdem mal als hohen Besuch bezeichnen.
Peter: Ich leiste mir mal wieder den Luxus und komme so spät, dass ich die erste Band fast verpasse. Nicht schlimm denke ich mir, als erstes spielen bestimmt die Dortmunder DEADENDS und die meine ich schon mal gesehen zu haben. Dass ich damit komplett falsch liege und DEADENDS nicht aus Dortmund sind, erklärt mir dann Matze vor der Tür. Dabei verpasse ich dann letztendlich Antimanifest komplett.
Fö: Verwechselt mit DeadEndDavid? Überhaupt ist heute der Abend der Bandnamen-Verwechslungen. Egal, zurück zu Antitainment.
Fö: Die Platte schlug ja ganz gut ein, bin ich aber noch nicht wirklich vertraut mit und konzentriere mich eher darauf, wie der Livegenuss so ist. Klassische Punkrock-Dreierbesetzung und behaftet irgendwo in diesem deutschsprachiger-Punkrock-Sumpf à la Muff Potter, was auch schon der einzige Kritikpunkt ist, denn so wirklich neu erfunden wird hier nix.
Fö: Dann DISGUSTING NEWS! Letztens erst in Bielefeld gesehen und für gut befunden, heute kann ich das nur nochmal unterstreichen. Knackige Lieder die aber auch hier und da zum Schunkeln a.k.a. Pöppeswackeln einladen, dazu Einspieler die trotz aller Message ebenfalls äußerst tanzbar sind.
Peter: Wenn man mich fragt, hätte man die Einspieler ruhig weglassen und dafür noch den einen oder anderen Song mehr spielen dürfen! 
Peter: Mich wundert erst Besetzung und Soundwechsel bei der Band, lasse mich dann aber von Michi aufklären, dass ich diese Band hier mit der Band NO SUPRISING NEWS verwechsel.  
Peter: Ohne den Tontechnikern heute einen Vorwurf machen zu wollen, hier in diesem flachen Keller herrschen erschwerte Bedingungen, ergibt sich nach kurzem Rechnen eine Tonqualität von 3. Die Formel hierfür lautet: Entfernung zur Bühne (3m) x Personen vor mir (10) ÷ Minuten die ich brauche um zu erkennen, ob deutsch oder englisch gesungen wird (englisch\ 10 Minuten) = 3. Für alle die sich fragen  wie gut denn eine 3 ist? Gar nicht mal so gut!
Peter: Am Anfang brauche ich ein bisschen, bis es bei mir zünden will. Nicht ganz unbeteiligt daran ist die umtriebige Sängerin mit ihrem etwas schrillen Gesangs-Stil. An sich sind Auftritt und Mukke aber ganz gefällig. Einen Innovationspreis räumen sie wohl nirgends ab, unterhalten tun sie aber alle mal.
Fö: Am Ende wird sogar ein wenig getanzt und Leute schubsen sich! Und das auf nem Punkkonzert!
Fö: BIJOU IGITT! Sieht man ja auch immer mal hier und da, oft sogar genau hier, wie beim letzten Mal. Diesmal haben sie ihre Lotusflöten nicht dabei und müssen tatsächlich gesprochene Ansagen bringen. "In Dortmund kennen wir mehr Leute bei den  Konzerten als in Hamburg. Vielleicht sollten wir öfter vor Leuten spielen die uns nicht ganz so gut kennen"
Peter: Ich werde ja nicht müde die Hamburger mit den KAPUT KRAUTS aus unseren Gefilden zu vergleichen und gebe Ihnen hiermit hochoffiziell den Namen KAPUT KRAUTS des Nordens! 
Peter:  Wurde Stromlianen gar nicht gespielt oder war ich in dem Moment geistig umnachtet oder aufm Töpfchen? Davon mal ab, saubere Sache! Nur die Flöten fehlen! 
Fö: DEADENDS, wie Antimanifest aus Graz und gemeinsam auf Tour. Einzige Band heute die mir im Vorfeld nicht wirklich was sagte, aber seien wir ehrlich, der Name kackt auch einfach ab gegen den Rest.
Fö: Musikalisch gibt's diese raue Amipunk-Singalong-Kiste, erinnert mich zeitweise an frühe Flatliners oder an die Sainte Catherines, oder, um in Österreich zu bleiben, an Rentokill oder Red Lights Flash. Soweit ganz cool, nur leider habe ich einfach schon zu viele Vertreter dieser Gangart gehört, da können sie nicht wirklich hervor stechen.
Peter: Warum singt man nicht mal in diesem süßen österreichischen Dialekt? Hätte doch mal was! Dann wären sie die Wanda des Melodic-Punk.
Peter: Spielerisch wohl heute die Band mit den meisten Fähigkeiten oder die, die spielerisch am meisten aufbieten. Gerade der wahnsinng grinsende Schlagzeuger prügelt und stampft wie verrückt hinter seiner Schießbude. Letztendlich schaffen sie es, mich trotz meinem zu Beginn des Sets gefassten Vorhabens nach Hause zu gehen, doch noch bis zum Ende vor der Bühne zu bleiben.

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