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Konzertrückblick Juli 2019, 01.-31.07.2019 in Weltweit, überall - Bericht von der Redaktion

Konzertrückblick Juli 2019

Diesmal mit: Jesus Christ Superstar, Bochum Total, The Briefs, Loveshocks, Old Styles Best, Kotzreiz, Fliehende Stürme, Rock'n'Wagon, FCKR, Ivan Ivanovich And The Kreml Krauts, A Time To Stand, Nahost Kirmes, Fat Religion, Kaput Krauts, Knarre, Scherben, Beatpoeten, Ruhrpott Rodeo, Descartes A Kant, Youth-Brigade Festival, 100 Kilo Herz, War With The Newts, Berkelterror, Work Life Balance, Hetze, KNRD Fest, Pulmonnegro, Kommando Walter, FCK AFD Festival, Alarmsignal, Wiesenviertelfest, Marek Marple, Roccos Red Cloud, Toto, Snooze Brigade Festival, Kepi Ghoulie, The Copyrights, Back To Future Festival, Deichbrand, Donots, Skindred, Samy Deluxe, Clowns, Masked Intruder, The Hawaiians, Bass Sick Shit, Free & Easy Festival, Snareset, The Grabowskis, Subhumans, Sharp Shock, Battery, H2O, Dinkelfest, Z.O.A. Fest, The Office Project, Die Kassenpatienten, Kunterbunt Boozecamp, Davy Jones, The Schabernacks, Revolutionary Shitbucket, Diarrhea Suicide, Riez Open Air, Propagandhi, Pears, Ignite, Nord Open Air, The Adicts, Sodom, The Other, Born From Pain, Madball, Motorjesus, Grand Magus, Rock & Wrestling, Rantanplan, Love Lost, Cigar, Straightline,...
Kabl: Ich weiß gar nicht ob das hier rein gehört. Ich habe mir auf jeden Fall die Rockoper "JESUS CHRIST SUPERSTAR" auf der Freilichtbühne in Augsburg angeschaut. Und zwar am 3. Juli. Musik fand ich gut, ich glaube aber, dass das Stück auf Englisch besser gekommen wäre, als eingedeutscht.
Fö: 04.07. BOCHUM TOTAL
Zwen: Lange ist es her, aber bei dem, was hier heute so Offstage passiert, ist ein Besuch wohl mal wieder Pflicht. Highlight ist natürlich der Secret Gig von THE BRIEFS, die auch sichtlich Spaß an der ganzen Geschichte haben. LOVESHOCKS haben gezeigt, dass sie auch zu dritt gut einen rausschreddern können und OLD STYLES BEST fand ich auch nicht verkehrt. Das Konzept des Von-Laden-zu-Laden-Wankens mag ich ja generell und wenn das Ganze dann auch noch fußläufig zu erreichen ist, dann hat man wohl nichts verkehrt gemacht. Zwar sind wir aufgrund anderer terminlichen Verpflichtung nur am Donnerstag da, aber an den anderen Tagen kann es unmöglich besser gewesen sein.
Fö: Mein Highlight waren tatsächlich KOTZREIZ, obwohl man dafür Geld zahlen musste. Puh! Punk bleibt trotzdem Punk.
Karhu: 05.07. Ein herrlich dunkler Abend mit FLIEHENDE STÜRME in Bochum. Obwohl ich die Band bisher kaum kannte (Kategorie "kann man sich mal angucken, wenn sie wo um die Ecke spielen"), zieht mich die intensive (und standesgemäß bedrückende) Live-Atmosphäre schnell in den Bann. Nur dass Menschen zu Wavepunk so hart pogen können, irritiert mich stellenweise.
verSemmelt: 05./06. ROCK´N´WAGON Festival in Sandförstgen. Süßes DIY-Fest im ostsächsischen Hinterland. Konzeptionell gehts in Richtung 80% regionale Bands und den Rest gönnt man sich. FCKR räumten inklusive spezieller englischer Ansagen ab. Vieles fand ich nicht superspannend, aber allein durch das ganze Flair gab es keinen Totalausfall. Headliner durften IVAN IVANOVICH AND THE KREML KRAUTS machen, welche mit ihrem Polka-Punk tatsächlich ins Schwarze trafen. Gerne wieder!
Thruntilldeath: Gerdistan feiert sich mal wieder gnadenlos selbst ab, das nutze ich als Anlass zum Kochen und brutzel mit meinen fleißigen Helfern am 06.07. in der Ballonfabrik für die superüßen Boys von A TIME TO STAND (süße Mucker), die superhässlichen Idioten von NAHOST KIRMES (Mucker mit Coverattitüde) und die supernichtaufhörenwollenden FAT RELIGION (Mucker mit noch mehr Coverattitüde) lecker frankfurter Nationalfraß und verpasse leider DEFENDERS OF THE UNIVERSE vor der Tür.
Gerdistan: So ungefähr war das. Ich bin extrem cool und das sollen auch alle wissen.
Coco: 05./06.07. Kafe Marat, München Das Freitagskafe feiert Geburtstag mit sehr vielen sehr guten Bands. Ich nutze die Chance zu einem schönen Ausflug in die Stadt mit den teuren Mieten und besuche meine lieben Freunde dort. Trotz dem Zustand "noch-völligst-fertig-von-zwei-Wochen-auf-der Fusion" ein wundervolles Wochenende, inklusive Baden in der Isar. Mit dabei u.a.: KAPUT KRAUTS, KNARRE, SCHERBEN, BEATPOETEN. Letztere noch mit einer ihrer legendären Lesungen. "Popper lesen Punk II". Wenn jemand pöbelig "Ich hab die Frage nicht verstanden!!!" rein ruft, bekommt ersie einen Schnaps. Beste Idee des Wochenendes: Man sollte das auch im häuslichen Bereich anwenden: "Du, Schatz, weißt du eigentlich ...?" - "Ich hab die Frage nicht verstanden!!!"
Fö: 05.-07.07. RUHRPOTT RODEO, wie jedes Jahr mit gemischten Gefühlen hin (zu groß, zu viele Leute, zu viele Bands die ich eh schon hundertmal gesehen habe), aber trotzdem hat es wieder Spaß gemacht. Viele nette Leute getroffen, Wetter war auch fein, und die Bandauswahl hatte auch ein paar Schmankerl zu bieten.
Kabl: 10. Juli: DESCARTES A KANT in der Ballonfabrik. Was für eine geile Band! Trivia: Am Tag vorher werde ich angerufen, ob ich nicht Vorband machen will. Passt so gar nicht und doch hervorragend. Schaut euch diese Band an.
Gerdistan: Da war ich auch. Beworben als "avant-garde punk-metal-shoegaze-noise hybrid" oder stellenweise auch "dark cabaret" war ich gespannt und wollte es mir mal ansehen. Letztendlich war es eher progressiver Metal mit ner verrückten Show. Gut gemacht, aber nicht meine Tasse Tee.
Fö: 12.07. YOUTH-BRIGADE FESTIVAL mit gleich 18 Bands an einem Tag. Puh! Ziemlich anstrengend das alles, weswegen ich auch nicht wirklich viel von den Bands gesehen habe. DESCARTES A KANT (Foto) waren auf jeden Fall ein Highlight. Schön auch, endlich mal 100 KILO HERZ und WAR WITH THE NEWTS live zu sehen.
Zwen: 12. bis 13.07. Berkelterror DIY-Punkfestival in Coesfeld.
Coco: Im Bericht wurden haufenweise Bands unterschlagen, z.B. WORK LIFE BALANCE und HETZE, die ich beide hervorragend fand. Ansonsten sollten wir besser aufhören Werbung für diese Veranstaltung zu machen!
Zwen: Bierschinken macht den Punk kaputt!
Zu den unterschlagenen Bands hörte ich, dass sie "goil" waren.
Gerdistan: 12. und 13.7. KNRD Fest in den fränkischen Wäldern. Wie immer großartig, gibt ja auch nen langen Bericht, für die Leute mit mehr Zeit. Kurzfassung: Bisschen Regen, neuer Zeltplatz, alle Bands super.
Kabl: 13. Juli. Bauwagenplatzfest bei Derching. Lauter Rumpelbands dreschen auf einer selbstgebauten Bühne ihre Hits auf das Asselvolk. Höhepunkt: PULMONNEGRO aus Spanien. Tiefpunkt: KOMMANDO WALTER aus Ulm. Aber insgesamt tolles Fest!
Wuffi: 13.07. FCK AFD Festival in Düsseldorf. War das ein hammer Abend! Alarmsignal legen mal wieder eine richtig geile Show hin und hat mit Abstand das beste diesjährige Konzert (war Nummer 47. für mich) abgeliefert. 100 Kilo Herz erst am Abend davor gesehen und konnten noch ne Schippe zulegen – sehr sympathische Band! Kopfecho haben den Abend eröffnet und kommen aus Düsseldorf. Damit dürfte ihre Musik ausreichend beschrieben sein…
Karhu: Ich will die Leser*innenschaft nicht langweilen, also: siehe oben. Schon lange nicht mehr so ein gutes Pogo-Konzert gehabt.
Härp: 13.07. In Witten steigt das Wiesenviertelfest. Mit dabei die Mareks und Roccos Red Cloud. Vor ein paar Wochen schon in Dortmund gesehen und für gut befunden, heute scheitert das (eigentlich sehr gute) Konzert an dem hundsmiserablen Sound. Gesang und Bass (!!!) Gitarre sind dermaßen laut und undefiniert auf den Boxen, das man nichts anderes raushören kann. Nettes Umsonst und Draußen Hippie Kinder Straßenfest, was auch (noch) nicht völlig überlaufen ist. 
Härp: 14.07. Mein alter Herr hat Karten für TOTO übrig. Vor ca. 13 Monaten war ich schon mal für Punkrock im Amphitheater, beim heute vom WDR präsentierten Konzert ist der Altersdurchschnitt um ca. 30 Jahre angestiegen und trotzdem gibt es hier deutlich mehr Handys in der Luft. Muss man ja seinen Blagen daheim zeigen, was für'n cooler Rocker man noch ist. Aber; die Band macht Laune, ich kenne überraschenderweise fast jeden Song, das Bier muss ich auch nicht zahlen und alle haben Spaß - ein sehr angenehmer Konzertabend.
Fö: 14.07. SNOOZE BRIGADE FESTIVAL mit ner Handvoll Lieblingsbands. Im Gegensatz zum Youth Brigade zwei Tage zuvor alles erstaunlich stressfrei.
Zwen: Noch total gerädert vom Berkelterror geht es direkt wieder los zum FZW. Krasser Kontrast, denn hier schmocken keine Punker nebst Schalentieren ab, dafür sagen mir die musikalischen Darbietungen deutlich mehr zu. Fös Abendkonzept "Alte Männer und Feminismus" sorgt für hitzige Diskussionen. 
Thruntilldeath: 15.07. und KEPI GHOULIE spielt zusammen mit den COPYRIGHTS auf der MS Hedi. Viele Wellen, viele Witze, viele Leute trotz des beschissenen Sommerwetters, aber mit Poppunk scheint einem ja eh immer die Sonne aus dem Arsch, nichtwahr? Volle 10 Punkte für das GROOVIE GHOULIES Mashup in Bootsrunde 2.
Fö: 18.-20.07. BACK TO FUTURE FESTIVAL! War ich lange nicht mehr, ist aber immer noch toll!
Coco: Sehr schön war es. Wie immer! Familientreffen deluxe.
Zwen: Wellness Time und lauter Punkrock, was gibt es schöneres!? Ein großartiges Back To Future ist mal wieder zu Ende gegangen. Viele Dinge sind passiert, die an die Öffentlichkeit mussten, über vielen liegt der Mantel des Schweigens. Ich sag mal bis nächstes Jahr!
Härp: 19.07 - 21.07. Jedes Jahr wieder grüßt das Deichbrand. Das LineUp wird auch dieses Jahr mal wieder uninteressanter für mich, muss ja eigentlich eh arbeiten, daher; egal. Einzige Lichtblicke an dem Wochenende; die Frühsport Show der DONOTS, SKINDRED (perfekte Festivalband), SAMY DELUXE (mit 'ner richtig geilen Liveband im Nacken) und CLOWNS hauen trotz gebrochenem Arm (die für FSF einspringen wegen; gebrochenem Arm) ordentlich einen raus. Super nette Band aber hier leider völlig fehl platziert zwischen Chefboss und anderem hippen Spotify-Müll. Der Gitarrist steckt mir vorher noch, dass der Deichbrand-Gig für die heute eh nur "Warm Up" für die Show Abends in Hannover ist. Sympathisch.
Thruntilldeath: 20.07. und MASKED INTRUDER geben sich die Ehre im Molotow. FEVER B - zugunsten von Bier im Hamburger Mosunregen vergammelt und verquasselt, anschließend die punkige Version der Beach Boys in Form der THE HAWAIIANS in die Beine fahren lassen, um dann kollektiv bei Masked Intruder mit Officer Bradford die Sau und den Schweiß rauszulassen. Geht auf Platte manchmal echt an die Nervgrenze, diese Musik von Masked Intruder, ist live aber über jeden Zweifel erhaben und mit Purple ist auch endlich mal eine Frau dabei. Wenigstens gibt's von dieser Sorte Mensch im Publikum deutlich mehr, sodass es keine reine Sausage-Party wurde.
Kadda: 20.07. Bass Sick Shit beim Nexus Sommerfest in Braunschweig. Bass Sick Shit, das sind Esther und Kessi die eine "Fernband" führen, und hiermit ihre erste Erwähnung auf Bierschinken finden sollen. Esther spielt Bass, Kessi sitzt hinter der Ballerbude - und die beiden verstehen sehr viel von ihrem Handwerk, man könne ihnen schon fast den Punk absprechen. Aber da sie sich - trotz Überqualifizierung - dennoch dazu entschieden haben musikalisch an eine Riot-Grrrl Tradition anzuknüpfen, spricht erst recht für sie. Tempowechsel, rotziger Gesang und die Vielseitigkeit eines Basses, wie es wohl nur Les Claypool zu pflegen wagte, werden hier demonstriert. Das irritiert, das kracht, kreischt, knallt und - achtung - es grooved! Man trifft sie in Zukunft hoffentlich auch in westlichen Gefilden "on the road again"...
Kabl: 22. Juli. Beim Free And Easy spielen Punk-, Metal- und Popbands, sowie ein Liedermacher. Schiffel und ich berichteten ausführlich.
Gerdistan: So ist es.
Zwen: 23.07. CLOWNS und SNARESET in Bochum.
Fö: Mein einziges Nicht-Festival-Konzert diesen Monat. Unfassbar! Und das wo Club-Shows doch meistens besser sind als Festival-Shows, was für Clowns natürlich auch gilt, wobei von denen eh jede Show der Oberhammer ist. Hat sich sehr gelohnt!
Zwen: Wie Fö schon sagt, kann man sich an den Clowns einfach nicht satt sehen, die zerficken einfach jedes Mal auf derbste Art und Weise den Laden.
Zwen: 24.07. SUBHUMANS und THE GRABOWSKIS in Schwerte. Auch wenn ich sowohl die "Legende", als auch Subhumans erst kürzlich gesehen habe, zieht es mich doch ins Rattenloch. War auch wirklich nicht schlecht, am Ende hatte man das Gefühl in einer Tropfsteinhöhle zu sein, aber hey, geiler Abend!
Thruntilldeath: 25.07. SHARP SHOCK, BATTERY und H2O im Monkeys in Hamburg. Und direkt vorweg: IHR HOLT EUCH ZWEI EDGER-BANDS BEI 45 °C INNENTEMPERATUR UND AM ENDE IST DAS WASSER AUSVERKAUFT? GEHT ES NOCH?
Ansonsten kann man das alles sicherlich total kacke finden, wie Sharp Shock zum Mitklatschen und -singen animieren, wie Battery stumpf ihr Ding runterknüppeln und H2O von ihrer Kanzel predigen, oder man lässt sich drauf ein und nimmt 5 kg durch Schwitzen schon beim Rumstehen ab. Mächtige Hardcorebretter mit fliegenden Körpern, Wassertropfen, Kindern und Rollstühlen. Geil!
Kabl: 25. bis 28. Juli: Das Dinkel-19-Festival. 40 Bands für lau auf vier Bühnen. Verlief alles entspannt und friedlich, die Typen, die am Sonntag Abend meinten, einen anderen grundlos umzuschlagen, dürfen beim nächsten Mal bitte gerne zu Hause bleiben.
Härp: 26.07. In Hopsten steigt wie jedes Jahr das Z.O.A. im privaten kleinen Rahmen und neben Bier, Bratwurst im Brötchen mit Benf und Betchup gibt es auch noch zwei Coverkapellen. Denn die sind ja bekanntlich die Zukunft. THE OFFICE PROJECT macht den Opener und hat allerlei Punk/Rock/Alternative/Metal Kamellen in petto. Danach gibt's lecker Slushy Eis mit Peng und DIE KASSENPATIENTEN zaubern ein zweistündiges Top40 Programm welches dann irgendwann von den Freunden in blau (nicht die alkoholisierten) unterbunden wird, weil sich dann doch ein Nachbar auf der anderen Seite des Dorfes gestört fühlt. Egal, dann halt etwas leiser Musik aus der Tube, bis zum Sonnenaufgang dann das letzte Tanzbein geschwungen wird und der letzte Patient ins Zelt fällt.
Zwen: 26.-27.07. KUNTERBUNT BOOZECAMP. Da das Boozecamp letztes Mal schon ein voller Erfolg war und es im Sauerland noch eine Menge Orte gibt, in denen wir noch kein Hausverbot haben, geht es diesmal nach Grevenstein. Dort erwartet uns eine recht günstige Hütte mit viel Zeltland drumherum. Wenn Fisher nicht gerade die Boxen in seinem Schlafsack bunkerte gab es Musik von DAVY JONES, THE SCHABERNACKS, REVOLUTIONARY SHITBUCKET, DIARRHEA SUICIDE, THE GRABOWSKIS und schlechtem Schlagerpunk aus der Dose. Dazu gab es eine Porno-Lesung von Jan und eine von mir organisierte Schnapswanderung. Es war sehr schön und sollte jedes Jahr stattfinden. Außerdem haben wir an dem Wochenende mal eben Hansa Pils im Wert von ca. 650€ unsere durstige Kehlen heruntergespült. Jawollo!
Fö: 26./27.07. RIEZ OPEN AIR in Bausendorf. Oft vorgenommen in den letzten Jahren, geht es nun dieses Jahr endlich mal in die malerische Eifel zur Riez. Kleines und familiäres Festival trotz großer Namen wie PROPAGANDHI, H2O, PEARS oder MASKED INTRUDER. Das eigentliche Highlight war aber, wie Zoli von IGNITE sich endgültig zur totalen Lachnummer machte.
Roland der Voland: NORD OPEN AIR 26. - 27. Juli
Mit den Headlinern am Freitag THE ADICTS (Bild) und Samstag SODOM (nur Kurz gesehen). Außerdem noch THE OTHER, BORN FROM PAIN, MADBALL,MOTORJESUS, GRAND MAGUS und so weiter.
Stimmung war gut, selbst bei 38°C Hitze. Bierversorgung hat dieses Jahr dank Bierjet auch gut geklappt. Bei Bierpreisen von 4,5€-->0,5l ist das günstiger als viele Festivals und dann noch freier Eintritt, da kann man wirklich nicht meckern.
Wuffi:  Karhu und ich waren nur kurz zu THE ADICTS beim Nord. Noch nie gesehen, aber da die Band nun seit über 40 Jahren in der Ursprungsbesetzung spielt, kann man ja nicht wissen, wie lang es die Band noch gibt. So hat man sie zumindest auf dem vollen und stressigen Nord Open Air mal für lau mitgenommen...
Thruntilldeath: 27.07. ROCK & WRESTLING mit RANTANPLAN im Hafenklang. Knüppeldicke voll, knüppeldicke warm, Rantanplans alte Lieder gehen immer noch total klar, Staub und Peking-Bordell sind immernoch totale Oberpisse, Eddie the Iceman verliert seinen Kampf, dafür gewinnt Mr. Cheese die Veranstaltung, die Bullen werden niedergeknüppelt, Atomkraft siegt am Ende doch, Nazis und Fahrradfahrer haben keine Chance und das innere Kind kichert und johlt in einer Tour ob dieser skurrilen, aber sehr sehr schön choreografierten Parallelwelt. Sachen gibt's...
Zwen: 29.07. LOVE LOST in Berlin. Keine drei Stunden in der Hauptstadt und schon landen wir auf einem Konzert im Franken. Dort spielen Love Lost, die extra aus Kanada angereist sind, um in einer kleinen Kneipe vor einem handverlesenen und abgezählten Publikum zu spielen. Dabei spielen sie typischen emotionalen Punkrock, wo oft die Bremse angezogen wird. Als sich auf die Frage "Wer von euch wohnt denn in Berlin?" drei Arme in die Luft recken, meint der Sänger, dass er mit deutlich weniger gerechnet hätte.
Kabl: 30. Juli: Free And Easy im Backstage München. Cigar waren sehr geil. Absolut schnelles, stets melodisches, fast schon hymnisches Geknüppel - erzeugt durch nur drei Mann. Von Straightline bekommen wir aufgrund der Parksituation nur noch drei Lieder mit. Das angebliche Pink-Floyd-Cover war geil (geiles Gefrickel, das Lied habe ich trotzdem nicht erkannt), dass man einen Auftritt mit dem anbiedernden Smoke On The Water des Skatepunks beenden muss (Linoleum von NOFX), finde ich aber blöd. Hit The Switch überzeugten eher durch ihre auf der Bühne erzählten Sparwitze als die musikalische Performance. Nicht dass sie schlecht gewesen wären, aber hängen blieb irgendwie auch nix, außer dass der Sänger aussah wie Fetisch-Wolle-HD ohne Brille.
Gerdistan: War auch da.

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