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Portugal-Roadtrip 2023/2024, Part 3: Peniche, Berlengas, Nazaré, 30.-31.12.2023 - Bericht von der Redaktion

Portugal-Roadtrip 2023/2024, Part 3: Peniche, Berlengas, Nazaré

Fö: Weiterhin unterwegs in Portugal! Unseren nächsten Zwischenstopp haben wir relativ kurzfristig ins Programm gepackt, weil mal wieder die Chance auf eine schöne Bootstour anstand (danke an Valle für den Tipp!), also fahren wir nun nach Peniche. Auf einer Halbinsel gelegen, kommt man von hier mit dem Boot zum Berlengas-Archipel und der Ort selbst verspricht auch etwas Entspannung.
Fö: Unsere Unterkunft ist tatsächlich ein ganzes Haus, wenn auch ein sehr schmales. Streckt sich über zwei Etagen und hat eigentlich alles was man braucht.
strullermadl: Und wie jeden Morgen erstmal gemütlich ein fettes Frühstück!
Hier haben wir uns immer wieder leckeren Käse gegönnt. Ich als harter Käse-Junkie voll im Paradies..
Fö: Peniche ist ein nettes Fischereiörtchen. Wie so viele Orte hier auch mit eigener Festung, die derzeit aber nicht betretbar ist, also schlendern wir so durch den Ort. Vor allem die vielen bunten Häuschen direkt an der Küste haben es uns angetan.
Fö: Zufällig beim Scrollen über OpenStreetMap entdeckt: An der Küste gibt es auch eine kleine Höhle zu entdecken, die Gruta da Furninha. Der Zugang ist schon echt stark, über eine kleine steile Steintreppe direkt an der Steilküste geht's runter.
strullermadl: und ich wieder so: Oh nein, das schaffe ich nicht..
Fö: hast du ja dann doch geschafft :)
Fö: In der Höhle gab es irgendwelche steinzeitlichen Funde, ist für uns Hobbyarchäolog*innen also natürlich sehr spannend! Man kann ein bisschen reingehen, ein bisschen rumklettern und viel gucken.
strullermadl: echte Höhlenmalereien!
strullermadl: Ich hab mich mit dem Klettern etwas zurückgehalten, habe es ja schließlich in die Höhle geschafft! Der mutige Fö begibt sich dafür aber in Lebensgefahr und findet einen Cache für mich :D
Fö: Heute übrigens der einzige Tag unseres Urlaubes (abgesehen vom Abreisetag), an dem das Wetter ein bisschen grauer ist und es sogar ein wenig nieselt. Passt ganz gut zur felsigen Küste. Wetterbedingt wurde auch unser Ausflug zur Berlengas-Insel auf nachmittags verschoben, was wir gar nicht so schlimm finden.
strullermadl: Zum Glück können wir die Halbinsel von unserem Häuschen zu Fuß erkunden.. wäre fatal hier parken zu müssen!
Fö: Mit diesem Katamaran geht es zur Ilha da Berlenga, größte Insel der Berlengas und als einzige bewohnt. Die Berlengas sind ein Naturreservat und der Zugang ist begrenzt, man sollte sich vorher von den Behörden einen Zugangspass besorgen. Kostet 3 Euro für ne altmodische IBAN-Überweisung. Keine Ahnung wie das so im Sommer ist, im Winter jedenfalls macht die Begrenzung auf 350 Leuten nicht wirklich was aus, auf dem Boot sind ca. ein Zehntel davon und auf der Insel selbst wohnen vermutlich nur die Leuchtturmwärter.
Fö: Bootsfahrt: Saugeil! Es gibt Wellen, es schaukelt, und man schaut in die offene See. Das hab ich wirklich schon lange nicht mehr gehabt! Wir torkeln übers Deck und freuen uns über jede Welle.
strullermadl: Das hat sooo Spaß gemacht!!
Fö: Auf der Insel gibt es ein kleines Örtchen mit Hafen, eine Festung und einen Leuchtturm. Wir landen im Hafen und kurze Zeit später beginnt unser nächster Programmpunkt: Zusätzlich ließ sich noch ein Trip auf einem kleineren Motorboot buchen, um die Grotten und Küsten der Insel vom Meer aus zu erkunden.
strullermadl: hier lang geht es zum Strand. Die Brücke scheint aber "abgebaut", daher geht's hier nicht mehr weiter.
Fö: Mit dem kleinen Boot schaukeln wir uns die Küste entlang, der Guide erzählt ein wenig über die Insel, über die Felsformationen und die Flora und Fauna. Highlight wahrscheinlich die Durchquerung des Furado Grande, eines kleinen natürlichen Tunnels.
Fö: Wir lassen uns am Forte de São João Baptista von Bord schmeißen. Die Festung liegt vorgelagert auf einem Felsen und ist durch einen schmalen gemauerten Steg mit der Insel verbunden. In der Burg befindet sich heute ein Hostel, das allerdings im Winter geschlossen hat - sonst wäre eine Übernachtung hier mit Sicherheit auch ein Highlight geworden.
strullermadl: Wir hatten befürchtet, dass wir zu wenig Zeit haben für die Insel, da wir dann aber an der Festung aussteigen können und keinen Weg doppelt gehen, können wir doch noch alles sehen, was es zu sehen gibt!
Fö: Sehr malerisch allerdings der Blick von der Insel zur Festung - unbeschreiblich schön! Dass außerdem gerade die Sonne herauskommt, versüßt uns den Blick noch zusätzlich.
Fö: Wir haben noch etwas Zeit bis zur Rückfahrt und können die Insel auf eigene Faust erkunden.
strullermadl: Wäre auch gelacht, hätten wir heute keine Sonne gehabt.
strullermadl: Gipfelbierchen darf natürlich nicht fehlen!
Fö: Rückfahrt im Sonnenuntergang! Auch voll schön!
strullermadl: So so schön!! Auf dem Boot lief Party-Musik, wir werden wieder ordentlich durchgeschaukelt und der Sonnenuntergang war mal wieder der Wahnsinn!
strullermadl: Sooo happy!
Fö: Zurück in Peniche, kleiner Abendspaziergang und ein Lokal fürs Abendessen suchen.
Fö: Pommes in Portugal schmecken genau wie ich sie aus meiner Kindheit in Erinnerung hatte: scheiße. Aber ansonsten hab zumindest ich ganz gut gespeist...
strullermadl: Ich bin leider etwas sehr empfindlich was Fischgerüche angeht und entscheide mich stattdessen mir einen reinzustellen. Wenn man leider keinen Fisch mag/ verträgt muss man sich ja nicht mit was anderem abgeben, was auch nicht schmeckt..
Fö: sorry :(
Fö: Am nächsten Tag geht es ins nicht allzu weit entfernte Nazaré. Dieser Ort ist bekannt für seine Riesenwellen, die zu den größten der Welt gehören und bis zu 30 Meter hoch werden. Ursache ist ein Unterwasser-Canyon, der kurz vor der Küste endet und das Wasser nach oben schleudert. Natürlich sind die Wellen nicht immer so hoch, aber über Vorhersage-Portale erfahren wir, dass heute die höchsten Wellen der vergangenen und kommenden Wochen zu erwarten sind. Gutes Timing!
strullermadl: Es ist hier auf jeden Fall ordentlich was los! Sogar der Ort ist abgesperrt, wir haben aber ein gutes Plätzchen gefunden und kamen dann "von hinten".
Fö: Für uns Noobs schwer zu beurteilen, wie hoch die Wellen wirklich waren und wie die Vorhersage zu deuten ist. Angesagt waren mindestens 5 Meter Höhe, wir schätzen irgendwas über 10-15. Kommt auf Fotos natürlich nicht ganz so geil rüber als vor Ort. Dieser kleine Punkt da in der Welle ist übrigens ein Wellenreiter, von denen sind heute einige im Wasser, die auf die perfekte Welle warten. Aber auch ohne die Surfer find ich's irre beeindruckend, den großen tosenden Wellen zuzuschauen.
strullermadl: Auf jeden Fall ein cooler und beeindruckender Zwischenstopp auf unserer Weiterfahrt nach Aveiro!

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