Start Storys Berichte Rezis Kalender Members Kontakt
Login X

Passwort vergessen?
Donnerstag, 21.01.2021: Podcast Ep. 11: Sexismus im Punk
Die elfte Folge unseres Podcasts und die fünfte der Reihe "Pop, Punk und Politik"!

Bierschinken-Podcast | Der Podcast zum Bierschinken Fanzine
11. Sexismus im Punk mit Sabrina (Lügen) und Fini (Black Square)
Aus der Reihe: Pop, Punk und Politik
0:00 / 80:58
podcast.de Podcast bei Spotify Apple Podcasts

Sabrina von Lügen und Fini von Black Square haben sich 2020 offen über den Umgang mit Sexismus in der Punkszene auseinander gesetzt und damit eine wichtige, längst überfällige Debatte losgetreten. In diesem Podcast sprechen beide mit kraVal ausführlich über die Diskussionen, Solidarität und das Verhalten von alten Punks und deren Fanzines. 

Im Anschluss an die von Sabrina und Fini losgetretene Debatte ergaben sich weitere wichtige Beiträge und Diskussionen - die Artikel dazu sind in den Shownotes weiter unten verlinkt. 

Riesendank geht an dieser Stelle an Christian “Kris” Weber, der mit mühevoller Arbeit das Versagen der Technik ausgeglichen hat und diese Folge gerettet hat! Unendlicher Dank dafür <3! 

Coverfoto Sabrina: Copyright Carina Jirsch Photography

 

Finis Band: Black Square  

Derbe Punk mit Hexengesang und politischen Texten
Bandcamp
Facebook
Instagram

 

Sabrinas Band: Lügen

Post-Punk mit politischen Texten
Homepage
Bandcamp
Facebook
Instagram

 

Spotify-Playlists mit Bands, in denen nicht nur Cis-Typen spielen:

Sabrina lügt
Finis kleine FLINTA* Playlist

 

Bands, die erwähnt werden:

Sektion No Fun: Hardcore-Band aus Halle (Saale) und Inspiration für Fini
Finisterre: Hardcore-Band aus Köln (Sängerin Manuela war schon mal Gast bei PPP)
Bambix
Dover
Petrol Girls
Rvivr
Antimanifest
NEIN NEIN NEIN
Goldzilla 

 

Artikel und Interviews:



kraVal 01/2021
Bitte hier klicken, um diese Seite bei Facebook zu liken oder zu teilen. Mehr Infos, wie wir mit Einbettungen von externen Anbietern umgehen, hier.

Kommentar eintragen:

cis-punk

21.01.2021 19:36
interessantes interview und wichtig. aber ich muss auch (für mich!) feststellen dass da viel verweichlichung in der szene stattfindet. es nervt schon überall regeln vorgeschrieben zu bekommen(punk hat mehr regeln in den letzten 20 jahren bekommen als jede andere szene und gemeinschaft - gefühlt). nicht rauchen, tshirt ausziehen verboten auf der bühne (wieso machen das die frauen nicht auch einfach so wie es männer anscheinend machen? lookism? nicht angeglotzt werden wollen? männer sehen doch immer viel blöder aus wenn die nackt sind). bei doofen bands bin ich dabei. diesere ruhrpott-humor vonwegen eisenpimmellokalmatadorekassierer war schon immer doof interessiert aber über das ruhrgebiet hinaus niemanden so richtig außer besofene spinner auf dem wacken oder normalofestivals. ein wenig mehr eier zeigen gegenüber sexisten und arschis muss her ohne den großen rest immer und immer wieder damit auf die nerven zu gehen. das würde mich freuen. und frauenbands gibt es immer noch zu wenig.
Schlossi
(Schlossi)
21.01.2021 22:09
Ja, man kann das als "Regeln vorgeschrieben bekommen" und "Verweichlichung" auslegen, oder man sieht es einfach mal als Rücksichtnahme auf andere. Muß man sich im Pogomob im kleinen, stickigen Konzertraum unbedingt noch ne Kippe anzünden, oder schafft man es mal ne halbe Stunde ohne, oder geht raus zum rauchen? Es steht nicht jede und jeder auf Brandwunden und Menschen mit Asthma können ihre Lieblingsband dann wahrscheinlich auch ohne größere Zwischenfälle anschauen.
Warum Frauen "nicht auch einfach so" blank ziehen? Vielleicht weil Frauenkörper immer noch mehr sexualisiert und bewertet werden als Männerkörper? Vielleicht weil es für einige Typen eine Aufforderung zum grapschen ist und man der Frau hinterher auch noch die Schuld gibt, weil sie so freizügig unterwegs ist?
Und überhaupt: ist es so schlimm, das T-Shirt einfach anzubehalten? Wird einem da so viel Freiheit weggenommen?
Leider ist "der große Rest" ebenfalls Teil des Problems, deshalb muss man den auch immer und immer wieder nerven. Sorry, cis-punk.
Vielleicht können die, die eh schon alle Privilegien und Freiheiten genießen einfach mal nen Schritt zurücktreten, dann würde Punk auch wieder Spaß machen.

Mutant77

29.01.2021 19:50
Wenn Leute glauben das "Punk" Forderungen stellen sollte und die dann noch die Gleichen sind, wie von einem CDU Spitzenkandidaten (Die CDU muss jünger und weiblicher werden) dann scheint die grosse Zeit der Frauenbewegung gekommen zu sein.

Ich bin nur noch froh das ich mit meinen Ü50 darüber mir keine Gedanken mehr machen brauch und mit niemanden über meine vermeintlichen "Privilegien" streiten muss.

Die Idee das andere mir etwas zu gestehen muss, ist der Fehler an diesen Gedanken. Wer sich nicht nimmt was er braucht bleibt ein Looser. Da spielt weder das Geschlecht noch die Haarfarbe eine Rolle.

Aber ich habe es verstanden, der Punk von heute reiht sich eine in die SPD/CDU/Grüne Einheitsfront.

Unsereins wollte weg von den Normen und Zwängen der Gesellschaft, heute möchte man ein Teil dieser sein und bloss nicht irgendwo anecken, irgendwer oder irgendwas könnte ja irgendjemanden schaden oder jemand könnte sich betroffen fühlen.
Kadda
(Kadda)
30.01.2021 13:30
"Wer sich nicht nimmt was er braucht bleibt ein Looser.", klingt für mich nach verinnerlichter Ideologie ala CDU.
Zum Anecken - dein Kommentar ist ein Wiederspruch in sich: du sagst Punk passt sich an, fühlst dich aber gleichzeitig durch den Beitrag provoziert, hier deine Worte loszuwerden.
Apropos Privilegien: Punk ist vorallem auch immer ein Privileg der Jugend gewesen, und verändert sich dadurch seit 40 Jahren... während dessen wurden immer herrschende Zustände reflektiert und sich dem gegenüber dann positioniert - ja, auch gegen Sexismus! -... und ist nicht bloß eine Spielart der männlichen, pseudo-"rebellischen" Rockmusik.
Also, keine große Überraschung: Die Zeiten haben sich geändert!
Und wer es nicht schafft mit diesen niederschwelligen Standards des respektvollen Miteinanders sich selbst zu entfalten, ist evtl einfach unkreativ und will nur unterhalten werden, statt sich durch Punk zu emanzipieren und Zustände zu reflektieren.

kraVal
(kraVal)
30.01.2021 18:29
bähm, kadda 👊👏

Kommentar eintragen - Anmerkung, Kritik, Ergänzung

Name:

e-Mail:

Kommentar:
Deine Eingaben werden bis auf Widerruf gespeichert und für Nutzer der Seite sichtbar.
Die Angabe der Email-Adresse ist freiwillig und sie bleibt nur sichtbar für eingeloggte Nutzer.
Weitere Infos in unserer Datenschutzerklärung.
part of bierschinken.net
Impressum | Datenschutz