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Bunt statt Braun Open Air: The Tips, F*cking Angry, Formosa, Nitro Injekzia, Datenschmutz, Katastrophen-Kommando, Betrunken im Klappstuhl, 15.09.2018 in Dortmund, Brauks - Bericht von der Redaktion

Bunt statt Braun Open Air, 15.09.2018 in Dortmund

Fö: Bunt statt Braun, mittlerweile die sechste Ausgabe, und man hat das Gefühl alles wird brauner. Zum Glück nicht hier und heute, aber im Rest des Landes. Umso wichtiger sind Veranstaltungen wie diese, die sich auch eine gewisse Agenda auf die Fahnen schreiben.
Booker Zwen erfuhr letztes Jahr als Teilzeit-Mitglied von Betrunken im Klappstuhl, dass die Band auch für politische Sets zu buchen ist, und hat uns direkt engagiert. Das ist doch schön. Und ein guter Abschluss unserer Festival-Saison.
Büchse: Wollte pünktlich zur ersten Band da sein einfach, um die mal zu sehen. Aber DB kackt ab, also Fahrrad. Ist ne ganz schöne Strecke von der Innenstadt, aber warum nicht, und Sport ist gesund. Weil all meine Freunde keinen Bock haben auf das Festival bin ich sogar alleine da und haue nach den ersten beiden Bands und ner Schale Pommes wieder ab. Line-Up hat mich auch leider nicht umgehauen.
Fabi: Joar. Gestern bei HASS in Düsseldorf gewesen und eins von dreißig Bierchen war wohl schlecht. AUA. Und jetzt auch noch arbeiten. Manchmal weiß ich doch auch nicht, wie ich den Tag überstehen soll. Ich sollte nämlich für The Tips ein paar Bilder machen...Egal, erstmal aufstehen, nen Kakao und ab in die Bahn. Am Proberaum erkannten die Jungs von The Tips gleich mein Problem, legten mir direkt einen intravenösen Zugang und päppelten mich wieder mit Bier auf. Einfach Zucker. Und schon waren wir auch in Dortmund.. 
Nat: Betrunken im Klappstuhl spielen endlich mal wieder in NRW - Pflichttermin! Der RE fährt laut Plan sogar aus Düsseldorf nach Scharnhorst durch, leider weiß der Zugführer das nicht. Also stranden wir erstmal in Dortmund Kurl und verpassen fast Betrunken im Klappstuhl. 
Fö: Den Opener machen KATASTROPHEN-KOMMANDO aus genau hier. Also, die wohnen quasi hier im Jugendzentrum, zumindest meinte Zwen, dass die immer hier sind. Zuletzt sah ich sie auch hier, ich kann mich noch an die ausufernde Show mit Nebelmaschinen und Feueralarm erinnern.
Büchse: Kann man mal machen die Band, auch wenns n paar Dinge gibt die mich stören: Kaum Bewegung bei einem (bei den Hosen geklauten) Bandnamen, der Randale versprechen sollte, Britney-Spears-Gedächtnis-Kopfmikro vom stehenden Drummer und ich glaube zu viele Cover bei dem kurzen Set. Sonst ganz gut, vor allem die rauchige Stimme vom Gitarristen und der Gitarrensound. Damit kann man bei mir immer viel (nach oben und nach unten) punkten.
Fö: BETRUNKEN IM KLAPPSTUHL souverän wie immer. Diesmal haben wir sogar 2 Tage vorher eine Setlist abgestimmt (also, Spritti hat eine rumgeschickt) und wir schaffen es tatsächlich, genau diese 9 Lieder in genau der uns zugewiesenen Spielzeit zu spielen! Nach 12 Jahren Bandgeschichte hängen wir somit quasi mit einem Fuß in der Profi-Liga.
Büchse: Der eigentliche Grund meines Kommens. Habe gehört die wollen sich mal wieder auflösen. Da muss ich doch mal hin. Ganz großes Kino! Ulf ein dauermerkwürdiger (sympathischer) Typ. Zwei Bässe? Ich hatte den Eindruck, dass der zweite viel lauter war damit Fö nicht spielen muss und nur Posen kann. Top! Ne Menge dummes Gelaber, kurzweilige Songs über Schwachsinn, ein Vollplaybacksong, Schnaps. Einfach herrlich. Und Ulf labert so lange weiter Quatsch, bis ihm das Mikro abgestellt wird. Wenn ich betrunken gewesen wäre, hätte ich das noch mehr gefeiert. Tschüss!
Nat: Endlich angekommen und die Hälfte des Publikums hängt vor dem Eingang rum. Betrunken im Klappstuhl spielen also schon recht erfolgreich das Festival leer. 
Fö: DATENSCHMUTZ. Kommen aus Düsseldorf oder zumindest da aus der Gegend und machen Musik, die danach klingt. Ich hab die schonmal irgendwann gesehen und fand's sogar okay, heute kriege ich da nicht viel von mit.
Fabi: Wir sind irgendwie Anfang ihres Sets angekommen erstmal Bier holen und dann etwas Datenschmutz gucken. 
Nat: Solider Deutschpunk, zwischendurch gibt es politische Ansagen und die Ersten tanzen. Leider bin ich zu alt, um die Band abzufeiern. Und als sie Terrorgruppe covern, denke ich sentimental an früher zurück.
Fabi: Tatsächlich das erste Mal geschafft, die live zu sehen, obwohl schon gefühlt 1200 mal die Chance dazu bestand habe ich es irgendwie nie auf die Kette bekommen...Dafür dann heute. Joah, Auftritt gut und gekonnt abgespielt. Musikalisch nicht ganz mein Fall, aber ich glaube wenn die so weitermachen können sie endlich ZSK ablösen.
Fö: NITRO INJEKZIA! 2 Russen, 1 Kanadier, wohnhaft in Berlin, Tourzeitraum das ganze Jahr. Oder zumindest fast, vor 4-5 Jahren las man den Namen echt auf jedem zweiten Flyer, mittlerweile sind die Auftritte etwas rarer. Live gesehen habe ich sie trotzdem noch nie, obwohl nur Gutes gehört.
Fö: Kann nur sagen: Großartige Band! Punkrock halt, schnell und gekonnt runter gebrettert, Melodie und Rhythmus vorhanden, alles toll. Gesang mal melodisch (Drummer) und mal etwas brachialer (Basser), auch sonst erfreulich abwechslungsreich. Da wurde mir nicht zu viel versprochen!
Fabi: Da war ich leider essen, aber habe es so halb auf einem Ohr mitbekommen und das klang ziemlich geil, falls nochmal die Möglichkeit besteht die zu sehen würde ich mir die glaube mal angucken 
Nat: Wie konnte diese großartige Band bisher an mir vorbei gehen? Klingt abwechselnd nach den Toy Dolls (aber in gut!) und wenn der Drummer singt, erinnert es leicht an Rancid. 
Vor Ort hat eine repräsentative Umfrage ergeben, dass Nitro Injekzia das beste Set in 2018 abgeliefert haben. Mehr davon.

Fö: FORMOSA. Glammiger Hardrock. Ziemlich im Klischee behaftet aber gerade dadurch auch irgendwie geil. Kriege ich heute trotzdem nicht viel von mit, muss mich auf andere Sachen konzentrieren. Zum Beispiel wer meinen Stoffbeutel geklaut hat.
Fabi: Ab da ging die Arbeit los. VERDAMMT !
Formosa ist überhaupt so gar nicht meine Musik, aber war doch echt überzeugt von deren Auftritt.
Nat: Rock bleibt langweilig. Außerdem habe ich einen sehr schönen Stoffbeutel gefunden, der voller Bierschinken-Flyer ist. 
Fabi: Schöner Bass, das dachte sich auch der Bassist von Fucking Angry und hat sich den gleich mal für sein Gig ausgeliehen.
Fabi: So ne typische Rock'n'Roll-Hardrock-Band, hat Spaß gemacht die zu fotografieren.
Fabi: Tschööö 
Nat: Während die Band spielt, schlendern wir über das kleine Gelände. Bleiben am mobilen Piercingstudio stehen (Jedes Piercing nur 25 Euro) und wandern weiter zum Bierstand (ein Piercing sind 16 Bier, die Entscheidung ist gefallen). Daneben gibt es linken Merch und veganes Essen. 
Fö: F*CKING ANGRY! An der Band führt auch kein Weg vorbei. Immer wieder schön. Wird aber langsam WIRKLICH mal Zeit für nen neuen Tonträger. Egal. Gab nen schönen Rundumschlag. Musik, Message, Anspruch, Saufen, alles da. Aktuelle Themen fehlen auch nicht, nicht nur gegen Nazis sein sondern auch gegen Bäume fällen, weswegen Spenden gesammelt werden, und gegen Grenzen, weswegen auch da weiterhin Spenden gesammelt werden - mit nem neuen Song.
Nat: Zumindest neue Stücke haben sie beim Auftritt gespielt. Die Hoffnung auf ein Album steigt damit. 
Fabi: FUCKING ANGRY! Bleibt nicht viel zu sagen außer Verdammt guter Auftritt!
Ordentlich Power drin gewesen, stabile Ansagen und ordentlich Wut.
Fabi: Da ist ja der gute Formosa-Bass
Fö: Ich mag das Shirt.
Fabi: Props auch an die Techniker für den verdammt guten Sound auch auf der Bühne
Fabi: Danach erstmal direkt Platte mitgenommen 
Nat: Fucking Angry sind einfach gut und wütend. 
Fabi: Auch die Punker durften heute mal zeigen, was die so können. Ich war überrascht dass es sogar gut klang. 
Fabi: Die vier B Auf diesen Bild. Bärte Bäume Bäuche Bier
Fö: THE TIPS. Sehe ich nun das erste Mal mit "neuem" Sänger. Der neue hat ne catchy Surferdude-Voice, wodurch die Band nicht mehr ganz wie ein Sublime-Abklatsch klingt, allerdings sticht der Gesang auch nicht mehr wirklich hervor. Am Auftritt selbst gibts nix zu meckern, die könnens einfach. Druckvoller Sound, gute Songs, sympathisches Auftreten, überall Bestnoten. Verdammt nice.
Fö: Ein junger Fan darf auf seinem ersten Konzert seinen ersten Stagedive absolvieren und zeigt uns seinen signature move aufm Surfbrett. Stark!
Fabi: Der Kleine hat danach auf Fälle sehr gestrahlt. Ich glaube das Bunt statt Braun wird der nicht vergessen.
Fabi: Die drei Jungs sind nicht nur gut an ihren Instrumenten sondern können einen verkaterten Mensch wieder zurück ins Leben holen - und machen sogar richtig Spaß, dabei Fotos zu machen 
Fabi: Uff Tschak Uff Tschakk.     Stabiler Auftritt. Uff Tschak Uff Tschakk
Fabi: Die Punker :D Spielt dochmal schneller spielt doch mal rotziger etc und tanzen am Ende zu smoothen Hip Hop Beats auf der Bühne, das hat in mir ja echt ein ordentliches Schmunzeln hervorgebracht.
Fö: Ja, das war schön! Gutes Festival. Hätte mehr los sein können, aber so war's schon sehr gemütlich. Bis nächstes Jahr!

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