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Einiges unter der Haube Teil 8: Humankapital

Einiges unter der Haube Teil 8: Humankapital

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frau wolfram: So richtig bewusst wurde mir das Ausmaß der Begegnung mit dem Bierschinkenhaufen erst beim Punk im Pott im Exil in Berlin. Besser noch, der Morgen danach, als mehrere Ungewaschene in meiner WG verstreut rumlagen oder auch wahlweise einfach am/unter/neben dem Küchentisch schliefen. Oder der morgen danach, der gar kein Morgen war. Das war der Jahreswechsel 2008/2009.

Meinen ersten Bericht gab es auch nur, da alle anderen Protagonisten sich ordentlich die Leber frikassiert haben. Und ausgerechnet u.a. das Unnötigste, was ich je auf der Bühne gesehen habe. Ich habe die Band/das Kollektiv nie wieder verfolgt, bis jetzt. Ja es gibt sie noch, nach wie vor bunt und anders, getrübt jedoch von einem unschönen Vorfall im Jahr 2019. So viel an dieser Stelle dazu.

Viel habe ich damals sowie heute nicht geschrieben, aber trotzdem mit vielen tollen Leuten schön viele Konzerte und Festivals besucht. Eine schöne Narbe im Mund-Innenraum habe ich mir auch zugezogen, als ich auf dem Ruhrpott Rodeo einst den Acker mit meiner besoffenen Schnute gepflügt habe. Und dann gab es auch noch eine lange Pause zwischen 2011 und 2019. Somit gibt es lediglich 33 Berichte mit mir, meist im Kollektiv geschrieben. Meine Strategie ist, dass ich die Vorlagen anderer nutze, um mich wieder zu erinnern, da ich, nicht sonderlich ekstatisch aber immerhin mit viel Bier, vergesse auf Details zu achten und Fotos zu machen. Hin und wieder schaffe ich auch Dinge allein niederzuschreiben, u.a. auch mal Rezis seit geraumer Zeit.

Das Gute ist ja, man muss keine sonderliche Ahnung haben oder Fachkenntnis aufbringen, um beim BS seinen Senf dazu zugeben. Niemand schimpft mit einem über die geistigen Ergüsse, außer natürlich jenige, die sich auf den Penis getreten fühlen.

Neuerdings habe ich auch bei zwei kleinen Weinschinken-Podcast-Folgen mitgesprochen mit meiner Busen-Genossin Carolita. Ja, Wein kann ich auch. Da hatten wir bis jetzt schon ein paar tolle Mädels mit am Start. Danke Girlz!

Gerade durch meine Pause ist mir aufgefallen, wie viel umfangreicher und vielfältiger die Berichtewelt geworden ist. Viele Schreiberlinge aus unterschiedlichen Regionen, mit unterschiedlichen Ansichten und Musikvorlieben. Am Anfang war das ganze doch sehr Pott-lastig mit Berliner Einschlag. Der Bierschinken wird auch langsam erwachsener, reflektierter, ohne sich in jedem Diskurs unendlich zu verlieren. Ich freue mich trotzdem, wenn sich bald eventuell eine frischere Generation dazugesellt, um die alten doch auch fest gesetzten Themen mit voranzutreiben oder weiterzuentwickeln.

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