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Monatsrückblick Januar 2020, 01.-31.01.2020 in Weltweit, überall - Bericht von der Redaktion

Monatsrückblick Januar 2020

Diesmal mit: Die Freundin Von, El Mariachi, Duesenjaeger, Nowaves, Bahnhof Motte, On Another Planet, Wenn einer lügt dann wir, Lande Hekt, The Porters, The Dreadnoughts, Inner Conflict, 2Lhud, Coppelius, Healer of Bastards, Batwölf, Rauz, Soviet Soviet, Talk Show, Currystübchen Betriebsausflug, Slime, The Good The Band And The Zugly, Scumbag Millionaire, Tokyo Rankers, Oxy Music, Ostberlin Androgyn, Graupause, Knochenfabrik, Antilopen Gang, Saender, Sedlmeir, Waving The Guns, Lifetaker, Finalizer, Chaver, Angerboys, Durch, 100 Kilo Herz, Casino Blackout, Defect Surfaz, Kopfecho, Jaya the Cat, Riskee & The Ridicule, Riot Spears, Party Fears, Mellowdeath, Aptera, Schreng Schreng & La La, Acht Eimer Hühnerherzen.
Coco: 10.01. Nexus, Braunschweig
DIE FREUNDIN VON, EL MARIACHI, DUESENJAEGER
Irgendwer hatte die Idee, vorher erst noch eine Rumpelpunkkapelle spielen zu lassen, nunja. El Mariachi geben eines ihrer selten gewordenen Konzerte. Ich freue mich so sehr, dabei sein zu können, dass ich den ganzen Auftritt über ein debiles Grinsen im Gesicht habe. Duesenjaeger danach -wie erwartet- einfach nur wundervoll. Erstaunliche Liveband, ganz egal, wie oft man sie schon gesehen hat. Sie haben "Draußen sein" gespielt, mein Lieblingslied von Duesenjaeger, besser geht also eh nicht.
verSemmelt: 11.01. NOWAVES + BAHNHOF MOTTE in "West-Zgorzelec". 2020 beginnt wie 2019 aufgehört hat. Irgendwo im Untergrund. Zu hören gabs zwei Bands aus Dresden. BAHNHOF MOTTE spielten gut 75 Minuten und für mich ganz schwer einzuordnenden Synth-Punk. Paar Songs klangen als ob die 1988 in der DDR eingefroren worden sind und mit dem gleichen Sound jetzt wieder auftreten. Kaum ein Song ähnelte dem Anderen. Wusste echt nicht wie ich das finden sollte. Von NOWAVES gabs viel vom neuen Album, das echt großartig geworden ist. Minimalistischer Postpunk, viel Hall und mit "The Wire", "Dark Side Of The Moon" und "89/90" neue Hits. die sich nahtlos ins Set einfügen. Runde Sache. Aftershow mit Versuchen, einer recht instabilen Schaufensterpuppe das Tanzen beizubringen, hatte dann auch noch was fürs Auge zu bieten.
Fö: 11.01. ON ANOTHER PLANET, WENN EINER LÜGT DANN WIR, LANDE HEKT in Köln. Heute stellt mich Lea endlich mal ihren Eltern vor. Ihre Mutter ist treue Bierschinken-Leserin seit über 15 Jahren, da wird das aber auch mal Zeit! Anschließend Lande Hekt von den Muncie Girls im Club Scheiße, was auch sehr schön war.
Karhu: 11.01. Unterstützt von THE PORTERS, liefern THE DREADNOUGHTS in Aachen einen soliden Folk-Punk-Abend ab. Dabei passen die flotten Polka-Punk-Nummern und die Shanties vom aktuellen Album live erstaunlich gut zusammen. Erwähnenswert ist außerdem, dass 1) die Tour mit gleich drei Vertretungsmusikern bestritten wurde und 2) die Band offenbar ein Faible für Obst hat, das sie entweder selbst genüsslich auf der Bühne verzehrt oder ins Publikum wirft.
Wuffi: Vitamine für alle! Aber Bananen sind echt eklig.
Coco: 12.01. Punkstelle-Geburtstag, Tag 4, Sonic Ballroom, Köln
INNER CONFLICT, 2LHUD
Inner Conflict haben ihren Schlagzeuger an Rücken verloren, deswegen könnte es an diesem Abend das letzte Konzert gewesen sein. Ich weine!!! Caddy von Chefdenker (und ca. drölfzig anderen Bands) springt ein und spielt ein paar Songs, in dem er die Schlagzeugnoten vom Blatt abliest (das ist doch kein Punk!). Macht er aber gut; ich finde, seine Art Schlagzeug zu spielen passt eigentlich sehr gut zu Inner Conflict. Der Drummer von 2Lhud spielt auch noch ein paar Songs. Es ist Sonntag, ich bin melancholisch wegen Inner Conflict; aber wenigstens in Jogginghose unterwegs. Ich hasse es so sehr, wenn Bands gehen, die ich gerne mag! Apropos; es ist schön, 2Lhud noch einmal live zu sehen, ich fühle mich gleich wieder wie ca. 20 Jahre alt und im Jugendzentrum Brühl.
Wuffi: 16.01. Karhu und ich hatten liebe Menschen aus Göttingen zu Besuch, die große COPPELIUS-Fans sind. Also nichts wie los in den Oberhausener Kulttempel. Coppelius sind echt schwierig zu beschreiben. Die gothic-affine Band besteht aus Schlagzeug (soweit so normal), Kontrabass und Cello (schon etwas ungewöhnlicher) – und tonangebend sind zwei Klarinetten. Und ich muss sagen, dass das echt gar nicht mal schlecht war und gut Power hat. Trotz dieser untypischen Instrumente ist man weit weg von klassischer Musik. Auf jeden Fall gehen wir im Mai mal in ihre zweite (!) Oper (!) in der künstlerischen Stadt Gelsenkirchen.
Karhu:  Da kommen wohl auch wieder ihre selbstgebauten Instrumente und DIY-Lärmmaschinen zum Einsatz – und auf der Bühne wird’s dann noch mehr Action und Steampunk-Kostüme zu bestaunen geben als heute.
Zwen: 17.01. HEALER OF BASTARDS, BATWÖLF und RAUZ in Schwerte. Heilige Scheiße! Im Rattenloch gibt es jetzt, direkt am Tresen, Friseurstühle! Geil! Dann haben noch drei Bands gespielt, die ich mal mehr mal weniger aufmerksam verfolgt habe. Aber Healer Of Bastards haben ganz gut Alarm gemacht und die Mischung aus Skatepunk und Crust/Hardcore haben bei Batwölf den Sympathie-Verlust aufgrund des Bühnenoutfits fast wieder vergessen gemacht. Rauz müsste ich für ein differenziertes Meinungsbild nochmal schauen. Bis jetzt habe ich gegen ihre schiere Existenz nichts einzuwenden.
verSemmelt: 17.01. SOVIET SOVIET und TALK SHOW in Berlin

Post-Punk im Urban Spree.
Fö: 18.01. CURRYSTÜBCHEN BETRIEBSAUSFLUG in Dortmund. Ach, ich weiß nicht, irgendwie habe ich alle Bands des heutigen Abend schonmal besser gesehen. Aber geht ja nicht nur um die Musik! Es werden Spenden gesammelt für die Säkuläre Flüchtlingshilfe, der Laden platzt aus allen Nähten und die Spende ist irgendwann so im vierstelligen Bereich. Geil!
Wuffi: 18.01. Mal wieder in Osnabrück zu Besuch und mal wieder bei SLIME vorbeigeschaut. Vorband wegen leckerem Flammkuchen verpasst. Slime waren gut drauf und haben auf Zuruf spontan D.I.S.C.O. gespielt. Die Stimung passte auch, aber der Bastard Club ist u.a. wegen der Säule (siehe oben) zwar klein und schnugglig, aber auch etwas unpraktisch.
frau wolfram: 18.01. THE GOOD THE BAND AND THE ZUGLY im Binuu. Ohne Vorahnung einfach mal dazu überreden lassen. Sehr geil! Leider gabs nur zwei Deutschlandkonzerte. Bei Gelegenheit auf jeden Fall mal ansehen!
verSemmelt: Ja. Für mich beste Performance seit New Bomb Turks Anno 2017 auf dem Back To Future. Neben GBZ gabs auch noch SCUMBAG MILLIONAIRE und die TOKYO RANKERS. Hat sie "überreden" geschrieben? :D
frau wolfram: Oh achja Scumbag Millionaire. Ist irgendwie in Vergessenheit geraten. War aber auch gut. Und ja hat sie :)
Paula: 18.01. OXY MUSIC / OSTBERLIN ANDROGYN im Monarch, Berlin. Das Nebenprojekt vom Egotronic-Sänger Torsun und seiner Liebsten spielt endlich mal wieder in Berlin vor Menschen. Zuletzt hab ich von einem ihrer ersten Konzerte Ende 2018 aufgrund meiner notorischen Verspätungsprobleme leider nur die Hälfte des Sets gesehen, was damals circa zwei Songs waren. Heute schaffe ich es pünktlich zum ersten Song ins gut gefüllte Monarch. In dem Laden kann man gleichzeitig Bier bestellen, zur Bühne gucken oder wahlweise der vorbeifahrenden U-Bahn winken. Oxy Music klingen genau so wie ihr Name. Langsam, übermüdet. Emotrap. Ich mag's und muss trotzdem erstaunlich oft lachen. Mittlerweile gibt's auch mehr als vier Songs. Gut kommt auch das grade „frisch“ gecoverte ‚Mad World‘. Aufgrund der vielen bekannten und zu lange nicht gesehen Gesichter ziehen wir uns nach Oxy für entspannteres Biertrinken hinter die Bar zurück. Trotzdem dringen viele gute Parts von Ostberlin Androgyn zu mir durch. Während des Sets stolpert noch jemand aus dem Publikum auf die Bühne und unterbricht gekonnt alles. „Suchst du Gras?“ „Nee, meine Jacke.“ Ich wundere mich aber eigentlich nur, dass aus meinem Kindheitsbezirk wirklich etwas Gutes kommen kann und habe schon wieder einen Hip-Hop-Act kennengelernt, den ich mir in Zukunft zuhause heimlich öfter anhöre...
Coco: 18.01. Trompete, Bochum
GRAUPAUSE, KNOCHENFABRIK
Mir geht es so elendig, dass ich es beinahe nicht geschafft hätte, mich hin zu schleppen. Ich glaube, ich hatte gestern eine Alkoholvergiftung! Essen geht nicht, aufstehen geht nicht; nur jammern oder wahlweise schlafen geht. Nach einem Kamillentee (beste Meduzin gegen: einfach alles! Erkältung, Blase, Liebeskummer,... egal was, Kamillentee hilft grundsätzlich) kann ich etwas Pizza essen und gehe doch noch los zum Bahnhof. Applaus an mich selbst (nicht).
Mit Graupause werde ich nicht warm. Das ist mir zu erfolgsheischend und weichgespült; auch wenn die Message wahrscheinlich gut ist.
Die Knochenfabrik kann ich mir einfach immer wieder ansehen und werde nicht müde. "Schwer wie Blei" wurde gleich als erstes verheizt, gefolgt von einem bunten Strauß an ausschließlich Hits! Das Foto ist von Rilbfhpa gesponsort.
Paula: 23.01. ANTILOPEN GANG in der Kantine am Berghain, Berlin. Das große Festspiel zur Veröffentlichung von „Abbruch Abbruch“ mit Symposium und Konzert. Etwas ratlos, was sich hinter dieser Ankündigung verbergen könnte, komme ich (natürlich) verspätet in der gut gefüllten Berghain-Kantine an. Patrick Orth, „der Manager“, hält grade eine lange Begrüßungs- und Lobesrede auf die Lopis. Die Anwesenden lauschen gespannt, teilweise auf Bänken sitzend. Ich werde das Gefühl nicht los, auf einer etwas anderen Vernissage gelandet zu sein. Es folgen Vorträge von Jan Wehn, Samuel Salzborn und Martin Seeliger (Leuten, die beruflich und wissenschaftlich mit Worten zu tun haben!), welche sich inhaltlich mit dem sonst im Raum noch kaum jemandem bekannten Album auseinander setzen. Was tatsächlich erstaunlich interessant ist. Um noch ein bisschen absurder zu werden, folgt noch eine Talk-Runde über Sex und Leistungsdruck mit Antilopen-Tobi, dem Drangsal-Sänger, einem Rapper, den ich nicht kenne und Lulu (The TCHIK, Lulu und die Einhornfarm - Frauenquote olé). Etwa drei Stunden nach Symposiumsstart dürfen noch mehr Leute in den vollen Raum und es beginnt das Konzert. Ohne Live-Band (wie auf der letzten Tour), dafür mit female DJ und fettem Bass. Um Mitternacht dann der feierliche Kuchenanschnitt und „Live-Verkauf“ der Platte. Den Abend muss ich erst mal sacken lassen. Später zuhause merke ich, dass das ganze wohl so eine Art gut durchdachte Hirnwäsche war. Ich mag das Album sofort.
Fö: 24.01. SÆNDER und SEDLMEIR in Dortmund. Sedlmeir wollte ich schon länger mal sehen. Also passe ich MrksTimTimm vor der Probe ab, damit ich nicht alleine hin muss. Meine Erwartungshaltung war, dass Sedlmeir entweder total öde oder total gut wird, es war dann leider etwas irgendwo dazwischen. Manno!
frau wolfram: 24.01. WAVING THE GUNS im Festsaal Kreuzberg. Zwei Tage komplett ausverkauft die Hütte. Ich hatte Glück und habe zum Geburtstag noch ein Ticket bekommen. Als Vor-Act hatten wir gerade noch etwas von Kaye gesehen. Endlich mal eine Frau auf der Bühne, alleine, repekt. Englischsprachiger Rap, hier und da auch elektronische Einflüsse. War ganz gut aber halt nicht viel gesehen. WTG mit diversen Gast-Auftritten, u.a. Pöbel MC. Solide abgeliefert, vieles natürlich vom neuen Album "Das muss eine Demokratie aushalten können". Publikum und wir hatten Spaß!
Paula: Ich hab mal wieder die Vor-Acts verpasst. Aber ich fand die Show auch so erstaunlich lang. Die Herren durften sich zwischenzeitlich auf der Bühne auch setzen, gemein. Ziemlich viel Publikums-Action, und trotz vollem Festsaal alle wahnsinnig entspannt. So machen Konzerte Spaß...
verSemmelt: 25.01 LIFETAKER, CHAVER + 6 Bollo-HC Bands in Niesky (JUZ HOLZ). Ziemlich grenzwertige Veranstaltung für meine Ohren, da Beatdown, Mosh und eben so Bollo-Kram i. d. R. überhaupt nicht mein Metier ist. Bei den Anwesenden kam Band #4 aka FINALIZER (im Foto) aus Berlin am Besten an. Ich konnt eigentlich nur mit #6 LIFETAKER was anfangen. Die spielten hier schonmal vor 7 zahlenden Menschen (inklusive mir). Heut blieb das besser im Gedächtnis. Weitestgehend Grindcore. Sänger war voll auf Sendung und hatte zum Schluss des Gigs, nachdem er sich ne halbe Flasche Pfeffi übern Kopf schüttete, auch eine Art angenehmen Geruch. Erwähnenswert noch #7 CHAVER. Die mixten Deathmetal mit Mosh. Grad beim Schlagzeuger merkte man, dass die was drauf haben. Habt ihr noch ne reine Deathmetal Band? Ansonsten schweig ich mich zu den Bands DETHRONED, BROKE, CURSELIFE, CORONER MD und NEXT STEP DOWN lieber aus. Man konnte halt menschliche Windmühlen als auch eine Art Hühnergescharre des jungen Publikums beobachten.
Zwen: 25.01. ANGERBOYS in Recklinghausen. Gemütlicher Abend im schönen AKZ. Es gab HC, Tische und Stühle, Currywurst und Airhockey. Außerdem muss man bei Ein-Band-Konzerten weniger schreiben. Okay, Hysterese haben schon gefehlt aber 1.) machste da halt nix und 2.) hat es sich trotzdem gelohnt.
Fö: 30.01. DURCH in Bochum. Frische neue Band, da schaut man doch gerne vorbei! Ich war dann auch echt positiv angetan von der heiteren Kapelle, die irgendwas mit Deutschpunk macht, aber, so blöd das klingt, auf hohem Niveau.
Coco: Das war sehr fein! Aber das Donnerstag-Publikum im Wageni ist eine interessante Sozialstudie...
Wuffi: 31.01. Nachdem 100 KILO HERZ eine unserer musikalischen Neuentdeckungen 2019 waren, war klar, dass wir ins Zakk nach Düsseldorf gehen. Problem war nur: Vorband, d.h. kurzes Set und vermutlich nicht so dolles Publikum. Somit war das Konzert leider schon nach 30 Min. zu Ende, die haben sich aber richtig gelohnt! Top Antifa-Ska-Punk, der schön nach vorne geht.
Karhu:  Anschließend gibt's noch 2x Stadionrock von CASINO BLACKOUT und DEFECT SURFAZ sowie Pop Punk, Konfettikanonen und leuchtende Luftballons von KOPFECHO, die heute Albumrelease feiern.
Wuffi: Jup, harte Kost. Aber gut, dass wir noch während des Konzerts ins Engelchen gewechselt sind!
frau wolfram: 31.01. JAYA THE CAT und RISKEE & THE RIDICULE im Festsaal Kreuzberg. Eine Vorband die ihren ganz eigenen Rap-Punk-Emo-Bla-Stil mitbringt. Live auf jeden Fall besser als auf Platte. Ich bin nach wie vor unschlüssig, schlecht war es aber nicht. Und Jaya, hach, immer ein Spaß. Tanzen, Bierchen, tanzen, tanzen... Ein vorzüglicher Abschluss für einen hervorragenden Monat.
heinzzweidrei: 31.01. RIOT SPEARS, PARTY FEARS, MELLOWDEATH, APTERA im Tief (grund). In etwa 12 Menschen verteilt auf vier Bands machen Musik und gerade mal ein Mann ist bei einer Gruppe dabei. Hat leider noch Seltenheitswert, dass Frauen, über eine ganze Veranstaltung gesehen, auf der Bühne nicht in der Unterzahl, geschweige denn in der Mehrzahl sind. Musikalisch gehts von Metal bis hin zu Doom Jazz. Schön wars.
Paula: 31.01. SCHRENG SCHRENG & LA LA / ACHT EIMER HÜHNERHERZEN im Lido Berlin. Schon wieder ein ausverkauftes Konzert und das einzige für mich in diesem Monat ohne Hip-Hop. Merkwürdig. Wie immer freuen der Stiels und ich uns auf Schreng Schreng & La la, wie Kinder auf die Sommerferien. Mein T-Shirt-Trauma vom letzten AMKL versuche ich mit sofortigem Aufsuchen des Merchstandes zu therapieren und siehe da: zumindest gibt es noch das Motiv meiner Wahl. Falsche Größe und Farbe, aber hey, selbst ist die Punkerin... Das Lido ist verdammt voll, man munkelt, einige Leute vor und auf der Bühne auch, und Jörkk und Lasse spielen nicht nur akustisch, damit man sie auch in der letzten Reihe noch hört. Trotzdem muss Jörkk das Publikum öfter zur Ruhe ermahnen um über "ernste Themen" zu philosophieren oder ohne Mikro vom Monitor "Gegen Arschlöcher" ins Publikum zu skandieren. Schön. Danach (der Saal war auf einmal noch voller): die Hühnerherzen. Eine Mitkonzertbesucherin legt ihre Handtasche neben mein auf dem Bühnenrand stehendes Bier. Sehr ungewohntes Publikum. Eine Show voller Hits, gewohnt bottropscher Ansagen und - soweit ich es mitbekommen hab -  einigen Songpremieren. Ich bin begeistert von Vegas schwarzem Overall und dem beeindruckenden Schlagzeugspiel... Der Rest des Abends verschwimmt irgendwie.

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Kabl

06.02.2020 11:32
Shit, Deadline verpasst. Ich war am 31.1. auf Mr. Bison und Bastardo im City-club. Mr Bison war saugeil, Bastardo eher so Marke Vorband, die auf Festivals früh spielt. Beides Stoner/Psychedelic. War schön.

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