
Da ist er, der große Bierschinken-Jahresrückblick! Wie immer die beste Gelegenheit, sich zu besinnen, dass letztes Jahr doch nicht alles scheiße war.
Auch diesmal wieder mit begleitenden Playlists:
-
Tidal
-
Qobuz
-
Deezer
-
Youtube
-
Spotify
In unserem 25. Lebensjahr hatte die Bierschinken-Seite tatsächlich mehr Aufrufe als jemals zuvor. Was auch immer das heißt! Grund dafür waren vermutlich die 320 Berichte und 104 Plattenkritiken, vielleicht aber auch die 4327 Fotos und 1148 Bands die dabei berücksichtigt wurden. Und 59 Personen haben im Laufe des Jahres mitgeschrieben! Da darfst auch DU in diesem Jahr gerne dabei sein, meld dich einfach (
Kontakt /
Registrierung)!
Die höchsten Zugriffszahlen bei den Berichten hatten ein
Konzert in Biberach, ein
Zirkus in Duisburg, ein
Festival in Peine und eine
Party in Flaesheim.
Bei den Platten waren es
Team Scheisse,
Turbostaat,
NoFX und
Kaput Krauts.
Sonstige beliebte Artikel hießen
Gegen jeden Antisemitismus, aber...,
Der große Bierschinken-Jahresrückblick 2024,
GEMA-Gelöte für DIY-Konzertveranstalter*innen,
(A)soziale Netzwerke und
Grillmaster Flash: Ein Nachruf.
Die beliebteste Videoplaylist war die
Kalenderwoche 50, die beliebtesten Podcast-Folgen mit
Kaput Krauts und
Duesenjaeger.
Soweit die Statistik! Richtig spannend sind aber (ihr wisst ja wo ihr hier seid) natürlich unsere subjektiven Top-Listen:
01: Bestes Konzert in Bezug auf die Musik
Hanns-Martin Slayer:
- TV Smith and the Bored Teenagers im Pitcher, Düsseldorf
- Mother Tongue im Musiktheater Piano, Dortmund
- The Argies bei jeder Gelegenheit in ganz NRW.
Mandela:
Die Schwarzen Schafe im Wageni Bochum LA
Götz:
- Dillinger Four, Broadway Calls, Sunliner und Xray Vez auf dem Manchester Punk Festival
- Todeskommando Atomsturm im Backstage in München auf ihrer Abschiedstour
- Nerf Herder im Gebäude 9 in Köln
Fö:
-
Irnini Mons im Bahnhof Langendreer, Bochum
-
Todeskommando Atomsturm Abschiedskonzert im Kafe Marat München (wobei das auch eher was fürs Drumherum wäre)
-
Red Dons in der Hirsch-Q, Dortmund. Vermutlich bei weitem nicht das beste Konzert der Red Dons, aber das beste das ich gesehen hab.

Coco:
-
True Moon im Em Drügge Pitter in Köln
-
The Pill auf dem
Riez Open Air
-
Shok Güzel im
AZ Mülheim, im Aether in Köln und auf der
Fusion
-
Red Dons + The Observers in der Chemiefabrik in Dresden
-
We Hate You Please Die im Stapeltor in Duisburg
-
Irnini Mons im Bahnhof Langendreer in Bochum
Und dann noch die Bands, die ich zum x-ten Mal gesehen habe und immer wieder gut finde:
Todeskommando Atomsturm,
Inner Conflict,
Kackschlacht,
Scherben,
Kaput Krauts,
Schimmel,
Bantam,
marode,
Duesenjaeger,
Pascow.
Und 2025 endlich zum ersten Mal
Kettcar live gesehen. Das Publikum ist scheußlich (es scheint da einen seltsamen Konsens zu geben, dass der einmal eingenommene Platz das Konzert über nicht verlassen werden darf, auch nicht zum Pinkeln oder Getränke holen, und zu doll vor-uns-hin-wackeln dürften wir auch nicht) - aber die Band war super.

Hasky:
Tackleberry in Kiel, wunderschöne Reise in die Vergangenheit.
fehlnavigiert:
Shoreline beim Raus ausm Keller Festival.
Carolita:
Ghost in Berlin. War einfach musikalisch wie bühnenästhetisch wiedermal der absolute Hammer! Tobias Forge ist schon ein ziemlich beeindruckender Typ. Ich kann es nicht anders sagen.
kraVal:
KAPUT KRAUTS und OK NEIN im WAGENI Bochum. Kaput Krauts hatten geprobt und haben ein fantastisches Konzert gespielt.
Deren neue Platte ist auch einfach richtig gut, wie ich auch begeistert im
Podcast mit denen zu erzählen weiß. OK NEIN waren auch ganz nett, aber die müssen schneller spielen (heißt es).

niklas:
- 1.3.
MANOWAR in Krefeld
- 19.4.
Todeskommando Atomsturm in Mülheim
- 17.5.
VengaOi!s in Münster
- 4.10.
High Spirits in Münster (+ Motörhead-Cover-Set nach Konzertende!)
- 21.11.
Dumb Bats in Hamburg

Burn:
Das ist echt schwierig sich da festzulegen. Ich habe so viele gute Konzerte dieses Jahr gesehen. Auf eines habe ich mich aber ganz besonders gefreut, und wurde auch nicht enttäuscht. Turbostaat im Bahnhof Langendreer. Das Konzept, die neue Platte mit kurzer Pause für‘s Umdrehen der Platte durchzuspielen, war wirklich eine gute Idee.
Fred:
Drug Church 10.06 Köln
h*einz_zweidreI:
Dead Years am 22.02.
Dieses Konzert ist der Sound von 2025 …. Melancholisch und trotzdem kraftvoll. Warum auch immer, schwingt Hoffnung mit, dass wir den Arsch noch hochbekommen.
Und dann noch das
Abschiedskonzi von Todeskommando Atomsturm mit gleichzeitigem Release von Kaput Krauts im blank am 2.05.
Bestes Todeskommandokonzert, was ich je erleben durfte und soooo traurig...

Schlossi:
- Iron Roses/Hafenklang, Hamburg
- Blond/Palladium, Köln
- Bad Omens/Rudolf-Weber-Arena, Oberhausen
Horace:
- EA80, Komma, Esslingen - einfach ne Wucht. Toll, wieviel Spaß "schwere" Musik live machen kann.
- Smashing Pumpkins, Schloß, Ludwigsburg
Tobias Dressler:
Split System, denn manchmal ist es einfach nur Rock Musik.

02: Bestes Konzert in Bezug auf Saufen
Hanns-Martin Slayer:
Kerry King im FZW, Dortmund. Ich habe null Biere bestellt, aber hatte alle 2 Lieder ein neues.
Lux:
Hete Album-Release

Götz:
-
Bad Religion in Valencia (ES) - weil im Urlaub halt alles besser schmeckt
-
METI Festival in Düsseldorf - weil fairstes Festival im Bezug auf Saufen
-
Spastic Fantastic Festival im FZW Dortmund

Dr. Mabuse:
Hellripper im Turock in Essen - das war ein großartiger Abend

Gerdistan:
SUFF in Winterthur

Fö:
jedes! Als Pegeltrinker hatte ich einfach immer den exakt gleichen Alkoholpegel, daher kann ich keine Vergleiche anstellen.
Zwen:
Selber spielen ist immer ganz gut gut, ansonsten
Flaschenbecher, Mitgift und Tigercage in Darmstadt. Hier ging höchste Gefahr vom Schnapsrad aus.
Ansonsten
Kackschlacht und Bantam in der Hirsch Q. Eigentlich wollte ich gar nichts Saufen und Melles Geburtstag dabei vergessen. Hat dann beides nicht geklappt. Danke Melle, für diesen steilen Abend.

Oberbüscher:
Ruhrpott Revival 2025:
Ritual,
Giver,
Wrong Man,
Discord,
Thrive,
Life Beyond,
Schutter | Essen am 10.05.2025

Coco:
Wie immer weit abgeschlagen: Frost Punx Picnic im AZ Mülheim – anders ist dieser Wahnsinn aber auch wirklich nicht 3 Tage lang am Stück zu ertragen.
Ausflug mit H. und N. zu S. nach Luxemburg: Pascow + The Red Flags in Esch-sur-Alzette.
N. und mir wurde mal gesagt, dass man uns eigentlich nicht zusammen weg gehen lassen kann, irgendwie eskaliert das immer. Ich denke aber mal, dass wir uns einigermaßen benommen haben, zumindest wurde uns nichts Gegenteiliges erzählt am nächsten Morgen.
Und ansonsten war ich den Rest des Jahres eher nüchtern unterwegs. Ist einfach echt ungesund, die Sauferei...
Hasky:
35 Jahre Bahndamm Festival
fehlnavigiert:
J.B.O. in Bächingen. Jubiläums-Feier eines Musikvereins & um es dann irgendwie zu ertragen, habe ich mir eimerweise Aperol einverleibt. Vom Abend weiß ich (zum Glück) kaum noch etwas.
Carolita:
Saufen nur, wenn dabei auch konsequent alles weggeraucht wird. Wenn die Klamotten am nächsten Tag nicht nach Aschenbecher schmecken, war es kein Konzert. Qualm ist das einzige Medium, das noch Grenzen überschreiten darf. Qualm ist quasi der Mann ohne Shirt in Gasform. Strobo für's Immunsystem. Freie Radikale für alle!
matsch:
Hab gehört, dass
100 BLUMEN Saufpudding verteilen.

kraVal:
Mein eigenes Konzert mit OK NEIN im KARO Bremen denn es gab Aperol-Spritz (mit Prosecco und Orange) all night long und ich habe die Leute von SCHUETTER wiedergetroffen und die waren auch sehr betrunken (von Bier und Freude, dass wir uns wiedersehen und ich Ihnen Musiktipps gebe, z.B. KUBALLA; was sie sehr feiern jetzt - Ludwigsburg-Bremen Brücke habe ich somit gebaut!).
niklas:
9.11. Burning Down Kirmes Konzert mit Loctide und Apewards (wie jedes Jahr!)
Burn:
Keine Ahnung. Ich würde da das
Ernte 77 Konzert im Subrosa im Dezember wählen. Das war ein sehr feines Konzert unter der Woche mit ausreichend Bierkonsum meinerseits.

Fred:
Chefdenker 01.03 köln (beachtet meinen BS Bericht dazu)

Walter:
Alle in Manchester und Rock am Berg (woher kamen nur all die Getränkemarken?)
h*einz_zweidreI:
Da war dieses Release Konzi vom Kollegen KraVal am 11.02. und es gab Sekt!
Schlossi:
Sommerschlacht in Wakenstädt, da gab es Kaffee gegen Spende.
Schön achtarmig einen reinorgeln.

Horace:
-
Berlin 2.0, Goldmarks, Stuttgart
-
Offenders, Goldmarks, Stuttgart
-
irgendwiejedeskonzert, Goldmarks, Stuttgart

Tobias Dressler:
Covids, wenn ich mich recht entsinne.

paula prachtkind:
- 12.12.
OK NEIN +
Kaput Krauts (habe in meinen Geburtstag reingefeiert und alle Sektvorräte gefühlt alleine ausgetrunken)
- 10.10.
duesenjaeger, bzw. hinterher im Franken (anlässlich eines Geburtstag gab’s Quittenlikör und nach Erzählung meines Gitarristen wollte uns hinterher kein Taxi mitnehmen…)
03: Bestes Konzert in Bezug auf das Drumherum
Hanns-Martin Slayer:
Marc Martel mit meiner Mutter im Ruhrcongress Bochum. Hotelübernachtung, Frühstückbuffet, bleibende Erinnerungen.
Lenz:
Beatsteaks in der Halle Münsterland
Mal was anderes so ein großes Konzert, mal aus Hannover raus kommen, 2h Verspätung mit der Bahn, nach dem Konzert "wild campen", war lustig
Götz:
- Gee Tee + 1-800-Mikey im Privat Köln - 2x australischer Egg-Punk, einfach alles toll, schöne Vibes
- Combi Magnetron in Den Haag (NL) - bisher einzige Grindcore-Band die ich kenne, die auf der Bühne Snacks mikrowelliert und in die Menge schmeißt
- No Fun At All in Malle (BE) - da ich sie noch nie auf so einer kleinen Bühne gesehen habe wie hier, im Keller eines Jugendzentrums
Dr. Mabuse:
-
Kraftwerk in Bochum - krasse Lichtshow
-
Irie Révoltés in Mannheim wegen der anderen Konzertbesucher:innen und viva con agua

Gerdistan:
-
ScheißedieBullen in Augsburg
-
15 Jahre Missstand in Graz
-
Not on Tour aufm
KNRD
-
Trümmerratten in Potsdam
-
Dennis Jagard in Schongau

Peter:
Briefbombe in der M29. Ein schimmelinger Keller, 100 Punks, ein paar Kästen Hansa. Mehr braucht es nicht.

Fö:
Berlin is not Salzburg in Berlin (nicht in Salzburg). Es gab Flöten, Stasi, Drag, Crackhuren, Regen. Einfach kinoreif.

Oberbüscher:
Kernige Weihnacht:
Ancst,
Stadtgarten,
Untold Fury,
3Shotz,
Dogs Out | Dortmund am 18.12.2025

Coco:
Weit abgeschlagen auf Platz eins bis dreizehn: Ich hatte das unglaubliche Glück, meine (Ex-)Lieblingsband auf allen 13 letzten Konzerten der Abschiedstour noch mal sehen zu können. Danke, liebes
Todeskommando Atomsturm für die tolle Zeit. Es war wundervoll und ein würdiger Abschied. Ich werde Euch sehr schrecklich doll vermissen! Schnief.
14.
Back To Future-Ersatzveranstaltung in der Chemiefabrik in Dresden. Wir treffen tolle Menschen aus Berlin, Wien und Dresden; und das ist, wie immer, ein Fest!
15.
Kackschlacht +
Bantam +
Gosse im AZ Aachen – Familienfest! Auch wenn mich direkt danach ein Virus dahin gerafft hat, ein ganz toller Abend.
16.
Pascow +
The Red Flags in der Kulturfabrik in Esch-sur-Alzette (s.o.)
17.
Büdchentag in Düsseldorf mit
Scherben +
Cunte. Endlich wieder Scherben! Es ist sehr beruhigend, dass nicht noch eine zweite Lieblingsband das mit der Auflösung konsequent durch gezogen hat.
18.
Kackschlacht + Bantam in der Hirsch-Q in Dortmund – Familienfest Part II.
19.
WauMiau Releaseparty im Linken Zentrum in Düsseldorf
20.
Kackschlacht +
Schlecht +
Valy And The Vodkas in der Villa Oetinger in Darmstadt
20.
I Am The Fly +
Cosey Müller im Makroscope in Mülheim
20.
Schimmel +
Kotzschmerztablette im Nilsson in Düsseldorf

Hasky:
Walli Maifest in Lübeck. Die Musik ist da Nebensache, das Gelände und die vielen kleinen besonderen Orte gefallen mir immer sehr gut.
fehlnavigiert:
School Drugs in Bamberg. Ein ganz wunderbarer Abend mit Überraschungsbesuchen aus Nah & Fern von Leuten, mit denen ich dort so gar nicht gerechnet habe. Das war schön.
Carolita:
Iron Maiden und Sex Pistols mit Guns 'n Roses in Wien! Die haben nicht zusammen gespielt, jedenfalls nicht Maiden und GnR, aber mit einer Woche Abstand jeweils im Ernst-Happel-Stadion. Daher einfach mal 'ne Woche in Wien verbracht bei bestem Sommerwetter (bis auf den Tag vom GnR-Konzert, da hat's brutalst geschüttet.)
Alles in allem hab' ich dort eine wirklich erstaunlich wunderbare Zeit verbracht, kann man echt mal machen! Hab' Wien vorher nie so wahr genommen, war da immer nur mal kurz an 'nem Wochenende. Komplett unterschätzt.
tymsko:
ZENQ Subrosa
kraVal:
FLIRT Matinee irgendwann im November im Subversiv Berlin. Meine erste Matinee überhaupt und es war ein toller Nachmittag mit Kuchen und netten Leute, u.a. CLAUDE COOL von "und dann kam punk" und obwohl wir uns bisher nur schriftlich kannten, haben wir uns erstmal herzlichst umarmt. Super.
niklas:
- 24.1.
Headshrinker in Hannover (ganzes Wochenende in Hannover; Schlafwandeln in Unterhose, veganes Buffet, Hansa Pils, Curry und Zimtschnecken vom Bandcatering,...)
- 22.3.
Grenzwert in Hamburg (tolle Begleitung, tolle Bands, tolle Location, Rückfahrt nach Bremen OHNE (!) Rausschmiss!)
- 9.4.
Modder in Gent (ganzer Urlaub: belgisches Bier, insbesondere Westvleteren Blond, beste Pizza (Artischocken! Vegan!), komische Pfandpolitik, schlimme Supportband,...)
- 9.5.
Pisstole in Metelen (T-Shirt-Tausch, Bananen, Location)

Burn:
Das ist für mich ganz klar das Rock am Berg in Merkers. Neben dem wirklich guten LineUp war die Stimmung trotz des bescheidenen Wetters sehr gut. Das Festival werde ich wohl ab jetzt häufiger besuchen.
schengül:
-
Acht Eimer Hühnerherzen – Hofkonzerte im Schokoladen sind einfach die besten
-
Kommando Katzenkotze – Weil ich vorher einen Crash-Kurs in Bühnentechnik bekomme habe und überhaupt, weil es im Rahmen des allerersten CSD ever in Luckenwalde stattgefunden hat
-
Roxette im Velodrom – Ich habe erst während des Konzerts realisiert, dass da für mich gerade ein Traum in Erfüllung geht. Nee, was war das schön…
Walter:
Checkpoint Subrosa. Einfach liebe Leute und dann wegen Bahn noch in Dortmund kleben geblieben.

h*einz_zweidreI:
Zum Einen
Kobito and Friends am 18.10. im Schokoladen. Ich bin relativ spontan hin, weil 2 Karten frei wurden und im Vorfeld hatte ich immer abgelehnt. Irgendwie dachte ich: was soll mir der Kram noch bringen? Antwort: Manchmal sind Dinge, die früher ordentlich gekickt haben auch später mit etwas Abstand immer noch geil. Alle hatten Bock, die Stimmung war ausgelassen, die Gäste waren top, ach war das schön….
Und wenn mensch selber Konzerte veranstaltet oder mithilft ist das ja auch immer eine gute Mischung aus Aufregung und Herzensangelegenheit. Ich bin dann leider nicht immer so locker und im Partymodus, wie ich das gern hätte, dafür mach ich das zu selten und hab keine Routine. Aber mega finde ich das dann trotzdem, auch wenn mensch mir das vielleicht nicht ansieht. Die Erinnerung an
Schimpfpflicht,
DiLämma Streicheln und
Les Pünks am 13.09. in der Lohmühle zaubert mir immer noch ein Lächeln auf die Lippen. Auch weil ich tolle Unterstützung von anderen Menschen und Bands erfahren durfte, die durch Mithilfe und Equipmentsupport unkompliziert dazu beigetragen haben, dass der Abend läuft.
Und dann gibt es noch das Konzert mit dem größten Nachhall.
Trainingseinheit Katzenkotze, Dosenstolz und Fisimatenten in Luckenwalde am 12.07.
Was im Bericht noch nicht steht, ist was im Nachgang noch alles passieren sollte. Eine AFD Bundestagsabgeordnete setzte Menschen darauf an, die Texte der Bands durchzuarbeiten (bestimmt ausgedruckt) und zitierte dann im Bundestag Textpassagen von Trainingseinheit Katzenkotze:
Deutschland, auf‘s Maul, bis du nicht mehr aufstehst / Chaos, Schutt und Asche, damit du endlich draufgehst / Ich zaehl‘ deine Tage und ich hoffe nicht mehr lang / Wir werden dich zerlegen und fangen heute damit an.
Und auch Dosenstolz werden sich jetzt für immer in den Protokollen der Bundestagsreden wiederfinden:
Montagabend nichts zu tun, Mischkonsum (Mischkonsum)/Kokain und Ecstacy, so viel Spaß hat ich noch nie/Zum Runterkommen vom ganzen Ziehn‘,ballern wir jetzt Ketamin. Wer den entsprechenden Remix noch nicht kennt, schaut in meine Liederliste weiter unten:)
Soweit so lustig, aber vergessen darf mensch dabei nicht, dass das auch ein Einschüchterungsversuch und Angriff auf Strukturen der Organisation von CSDs ist. Deswegen wird es 2026 in Luckenwalde wieder ein Konzert geben (Dosenstolz seit ihr am Start?).

Horace:
-
Smashing Pumpkins, weil mega entspannt und relativ klein.
-
Non Servium im Esperanza Schwäbisch Gmünd, weil das Esperanza einfach eine schützenswerte Institution ist und echt mit Herzblut betrieben wird
-
EA80, weil mir das Komma auf Anhieb super gefallen hat.

paula prachtkind:
- 20.04.
Tocotronic - Columbiahalle. Sekt-Ostersonntag aufm Balkon bei Freunden, mit Sonnenbrille zum Konzert, weil alles andere vergessen. Ist frau auf der Aftershow einfach die coolste, wenn sie dann n Stehtisch voller leerer Bierflaschen umschmeißt…
- 28.06.
EA80 - SO36. Wann hat man schon mal n kneipenabend vor und nachm Konzert, super spannend, ob die Band rechtzeitig aus dem Stau kommt, oder nicht…
- 24.10.
Die Ausreden &
Rat the Toy, in DUDI’S Pub, Prishtina, Kosovo (Auftakt eines Abenteuers mit Freunden!)
- 20.11.
Moloch +
Huono Idea, Erreichbar, Berlin (überaus große Wiedersehensfreude!)
- 28.11.
DIE AUSREDEN (Release Party) + Leistungsträger, Franken Bar, Berlin (Wahnsinnig viele tolle Menschen und eine Vinyl mit der eigenen Musik in den Händen…)
- 13.12.
OK NEIN +
Nina Marie, Kachel, Potsdam (ich hing etwas durch, aber alles andere n Traum)
- alles unter 1.+2.
04: Bestes Festival
Hanns-Martin Slayer:
keines gesehen.
Lux:
Schlossfest Aulendorf
Mandela:
Gott sei Punk Festival in Hamburg
Götz:
-
Manchester Punk Fest
-
Rock gegen Rechts in Düsseldorf
-
Common Thread Tour - richtig viele gute Bands, die seit Jahren nicht mehr hier waren, aber mit der Turbinenhalle Oberhausen leider falsche Location

Gerdistan:
KNRD, war aber auch auf keinem anderen

Fö:
Sniester Festival in Den Haag. Ein Haufen arschgeiler Bands in diversen coolen Clubs, voll geil!

Oberbüscher:
Common Thread Tour:
Hot Water Music,
Modern Life Is War,
Defeater,
Comeback Kid,
A Wilhelm Scream,
Spanish Gamble,
Joyce Manor | Oberhausen am 18.10.2025

Hasky:
Habe da dieses Jahr keinen Favorit. Ich nehme das Mal für alle Festival die im FZW dieses Jahr in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt statt gefunden haben. Egal ob
Bierschinken,
Youth Brigade, Ausdruckstanz-Veranstaltungen von
Hartkern und wie sie alle heißen.

fehlnavigiert:
The Broken Fest in Ulm - Lineup super, viele nette Gesichter und ein rauschendes Fest.

Carolita:
Tja, ich war nur auf einem in diesem Jahr: Wacken. Ein Erlebnis war es allemal. Mit allem drum und dran. Ein paar schönen Darbietungen. Aber auch vielen weinenden Männern. Regen ohne Ende, Schlamm so weit das Auge reicht. Natürlich sind wir mit dem Wohnmobil beim Versuch rechtzeitig abzureisen versumpft, beim Abschleppversuch ist dann die Abschlepp-Öse durchgebrochen, keine Schwerlastgurte am Start gehabt, mehr als 24 Stunden unfreiwillig wach, bis es letztendlich doch irgendwie runter ging...mit einem abgekauften Gurt für 100 Euro Verzweiflungspreis!
matsch:
Sbäm 7: Bandauswahl der Herzen und raus aus Berlin zu kommen lohnt sich in der Regel immer.

kraVal:
War dieses Jahr auf keinem, aber ROCK AM BERG ist immer gut (hat aber dieses Jahr wohl sehr viel geregnet, das mag ich gar nicht, denn ich mag Festivals nur bei gutem Wetter.)
Burn:
Um eine Wahlmöglichkeit zu erhalten, zähle ich neben dem zuvor genannte
Rock am Berg auch die Tagesfestivals mit zu dieser Kategorie. Ich lege mich dann auf das Frühjahr
Bierschinken eats FZW fest. Ein herausragend gutes Line Up zum 25 jährigen, und viele nette Menschen.

Fred:
Wieso gibt es keine diy Punk Festivals im Pott?!
schengül:
Bierschinken eats FZW im April: Super Reise-, Bezugs- und Übernachtungsgruppe, überragendes Lineup und endlich mal wieder ein bisschen Ruhrpott-Luft geschnuppert.

h*einz_zweidreI:
Sterni Ramone und icke haben Dosenbierstechworkshops auf dem Entropie Festival angeboten. Von uns wurden über 50 Menschen zu zertifizierten Dosenstechexpert*innen ausgebildet, die jetzt ebenfalls solche Workshops anbieten können. Highlight war die Duovariante, mit 2 Löchern in der Dose, wo 2 Menschen gleichzeitig aus einer Dose trinken und ich ein Gesprächsfetzen zwischen 2 Freund*innen mithören durfte: Also wie du mir dabei in die Augen geschaut hast, das war voll emotional und intim. Wir hatten noch nie so einen Moment…. Und skillsharing fand auch statt: wir lernten, wie mensch während des Fahrradfahrens ein Flaschenbier an der Speiche aufmacht.
Horace:
Leider keins besucht und das Back to Future ist ausgefallen, buhu.
Ich schreib trotzdem Back to Future. Bin mal auf den Neustart dieses Jahr gespannt.
Tobias Dressler:
Hab immer noch nichts übrig für Festivals.
paula prachtkind:
KUT Sommerschlacht in Wakenstädt (tolle Mitreisende, Zeltgemeinschaft, Freunde aus dem ganzen Land, Musik und alle die das organisieren, überhaupt alles - habe ein neues Lieblingsfestival)

05: Beste Platte
Hanns-Martin Slayer:
Nicht viel Neues gehört. Machine Head - Unatoned vermutlich.
Lux:
ALMO - Nachher halt irgendwie
Mandela:
Loikaemie - Menschen
Götz:
- BadCop/BadCop - Lighten Up
- Cheekface - Middle Spoon
- Snooper - Worldwide
- Teenage Bottlerocket - Ready to Roll
Dr. Mabuse:
- Turnstile - Never Enough
- Die Ausreden - Menschen
Peter:
Turnstile - Never Enough,
Skinhead - It's a beautiful day, what a beautiful day.
Pup -
Who look after the dogs?,
Press Club - to all the ones i love,
Chefdenker -
Ein Kühlschrank voller Ideen,
Laura Jane Grace & the Trauma Tropes - Adventure Club,
Scowl - Are We All Angels,
Spaced - No Escape EP,
Kaput Krauts -
Vom Feeling her ein Scheiß Gefühl,
Arrested Denial -
Nirgendwo Angekommen,
Béton Armé - Renaissance

Fö:
-
Herrenmagazin - Du hast hier nichts verloren. Comeback-Platte der alten Herren. Kein anderes Album habe ich dieses Jahr häufiger gehört, aber da ich keine Musik höre, war das eigentlich auch nicht schwer.
-
Kaput Krauts -
Vom Feeling her ein scheiß Gefühl. Nicht das beste Album der Krauts, aber für uns gerade gut genug.
-
Berlin 2.0 -
Kaltental. Was soll ich sagen, alles an der Band ist außergewöhnlich. Texte, Musik, Intonation, Ausstrahlung. Toll!
-
Todeskommando Atomsturm - Hunger der Hyänen (Remastered). Das mit dem remastered ist mir eigentlich relativ egal, für meine Ohren hat sich da nicht wirklich ein neuer Sound heraus kristallisiert. Trotzdem sehr häufig gehört. Todeskommando Atomsturm war einfach die beste Band.

Oberbüscher:
Herrenmagazin - Du hast hier nichts verloren
fehlnavigiert:
Sprints - All that is over. In 2025 ganze 22x angehört und horrend viele Tickets liegen auch schon bereit.
Carolita:
Harte Frage. Es sind ja viele gute Platten releast worden. In die häufigste Dauerschleife hat's wohl
GHOST mit Skeletá geschafft, wobei es nicht direkt gefunkt hat.
Abgesehen davon nutze ich diese Spalte einfach mal frech dafür, die 2025 releasten Alben von
CHEFDENKER (
Ein Kühlschrank voller Ideen),
DIE AUSREDEN (Menschen) und
OK NEIN (
Leuchten) zu bewerben. Wer will was machen?

matsch:
Dreimal ohne große Single-hier-Single-da-Album-in-die-Kamera-halten-und-von-10-runterzählen-Promo-Phase rausgehauen:
Die neue
DUESENJAEGER (Bandcamp), die einfach so um die Ecke kam. Manchmal weiß man noch gar nicht, dass man eine neue Platte von ihnen braucht und dann leisten sie einfach ihren vorzüglichen Dienst am Punk.
Mitte des Jahres hauen auch
AUGEN ohne große Promophase sieben Brecher
(Bandcamp) als digitales Release raus. Jeder Song teilt tief untenrum aus und hat doch hoffnungsvolle Fäuste in der Tasche.
Dann nenne ich einfach noch
KACKSCHLACHTs 2025er Platte
(Bandcamp), ohne sie schon viel gehört zu haben. Aber ich bin mir sicher, dass ich mich sonst ärgere, sie hier nicht erwähnt zu haben.
Insgesamt gab es 2025 viel Grund zur Freude in Sachen Punkrock.

tymsko:
Disarstar - Hamburger Aufstand
kraVal:
Also:
FLIRT - komplette Disographie.
(Bandcamp)
Kenne und liebe deren Schlagzeuger Horschte und seine Band SHUTCOMBO schon seit sehr vielen Jahren (gibt auch nen Podcast (gott sind die Herzies)), aber FLIRT kannte ich noch nicht, bis wir in Hannover zusammengespielt haben und ich wusste schon immer, dass ich Screamo nicht abgeneigt bin, aber das eine Band so fantastische Songs machen kann und dabei noch so nett ist (#Herzies) und wir uns so mögen können, ach da passt bei denen einfach alles!
SCHUETTER - Demo
(Bandcamp)
Kam unverhofft spontan in mein Leben. Sind auch Leute von Kobayashi und anderen Bands, machen das ganz fantastisch radikal anachisch konsequent (textlich) und schön melodiös musikalisch, genauso wie ich es gerne mag.
FEDER - self titled
(Bandcamp)
Düster, schwer, melancholisch, verworren, direkt, auf die Fresse und dann doch überraschend. Die Grazer gefallen mir gleich total gut, auch wenn ich ersteinmal mit der Freundschafts-Brechstange durch deren Schlagzeuger und Sänger Rentsch auf sie gestossen werden musste. Wir lernten uns vias Insta kennen und jetzt sind wir schon bei Telegram und im Mai zusammen auf Tour. So kanns gehen <3
BLUTEN - Demo eins
(Bandcamp)
auf einem Konzert kennengelernt, sie haben uns ihren Slot angeboten, damit wir Nachts nicht ganz so spät nach hause fahren konnten, denn am nächsten morgen war Kindergeburtstag, wir sind trotzdem geblieben, um uns die anzuhören, weil die musikalisch genauso toll sind wie menschlich! Synths, Rock, Punkattitude und wunderbare Texte. Doch, das mag ich sehr gerne!
KAPUT KRAUTS -
vom Feeling ein her ein scheiß Gefühl (Bandcamp)
Bands machen Platten und KAPUT KRAUTS brauchen dafür sehr lange, aber liefern dann einen Hit nach dem anderen ab. Samples, Gitarren, tolle Texte, toller Gesang, beste Texte. Sie können es einfach und schön dass sie es immer weiter machen!

niklas:
Shok Güzel - haymatlos (läuft hier zumindest inflationär oft)
Burn:
Ich bin zwar erst zum Jahresende darauf aufmerksam geworden, aber ich finde „
vom feeling her ein scheiß Gefühl“ von
Kaput Krauts ein wirklich sehr gelungenes Album. Das hat sich auf der Zielgeraden noch vor „
der alte Zorn“ von
Turbostaat geschoben. Die Songs haben alle eine unglaubliche Dynamik, und sind alle sehr gut arrangiert.

Fred:
Rauchen/Fallen und Schweben
verSemmelt:
Da habe ich dieses Jahr ganz schön geschwitzt, mir mein selbst gestecktes Zeil von maximal 10 Scheiben in eine Liste zu pressen.
10.
BOMBARDEMENT - Dans La Fournaise (alte Schule D-Beat mit geilen Riffs, damit etwas Geknüppel in den Top 10 ist nehm ich dieses Release)
9.
ZYPH - Einz (herrlich inperfekter Retropunk aus Mannheim)
8.
DARK THOUGHTS - Highway To The End (bestes Ramones Album seit etwa 40 Jahren)
7.
SÖT - Crema ho-tot (schöner unaufgeregter Anarchopostpunk aus Lleida mit wundervoller Stimme)
6.
BERLIN 2.0 -
Kaltental (textlich einfach überragend)
5.
TEO WISE - Fermo o Sparo! (Spaghetti-Egg-Punk aus Leipzig/früher Acquafredda, Italia und bei mir knapp bestes Release aus Deutschland, nicht nur Hits, aber diese sind der Hammer)
4.
STERÖID - Chainmail Commandos (lustiger Eggpunk mit epischen Metalriffs aus Sydney, erinnert mit dem hochgepitschen Vocals auch etwas an BMX-Bande, nur Hits)
3.
RANCOEUR - Fatalité (beste Scheibe aus dem abgefeierten Genre Cold-Oi)
2.
HOME FRONT - Watch It Die (die erste Platte hatte noch vieles, wo man Bezug zu anderen Bands ziehen konnte - jetzt klingt alles wie Home Front - und es ist hervorragend)
1.
LAMBRINI GIRLS - Who Let The Dogs Out (ein 30-minütiger krawalliger Rundumschlag, wo jeder einzelne Song sitzt, meine Nummer 1 in 2025)

schengül:
Auf Platz 1 des schengül’schen Votings liegt unangefochten:
Disgusting News –
Symptoms
Platz 2.0 theilen sich
Theilen –
Niederbrennen, Weitermachen und
Berlin 2.0 –
Kaltental
Sehr oft liefen auch
OK NEIN –
Leuchten,
Acht Eimer Hühnerherzen – Lieder, Golden Years von
Tocotronic und Am Anfang von
Tristan Brusch.

Walter:
- Turnstile - never enough
- Snooper - worldwide
- Hyperdog - dog days
- Homefront - watch it die
UVM.
h*einz_zweidreI:
01.
Goldzilla vs Zeit
02.
Theilen -
Niederbrennen, weitermachen.
03.
Cruor Hilla - der Gang vor die Hunde
04.
Dosenstolz - die schönsten Lieder
05.
Acht Eimer Hühnerherzen - Lieder
06.
Blond - Ich träum doch nur von Liebe
07.
Lena Stoerfaktor - Pretty World
08.
Grips und Schaden - Szenetherapie
09.
Kackschlacht 2025
10.
Kaput Krauts -
Vom Feeling her ein scheiß Gefühl
und irgendwie war da auch noch:
Skinhead - its a beautiful day, what a beautiful day
und außer Konkurrenz:
OK.Nein -
Leuchten

Schlossi:
- Jools „Violent Delights“
- Blond „Ich träum doch nur von Liebe“
Tobias Dressler:
- Instabil - Gestern Punk heute krank
- Nape Neck - The Shallowest End
- LisaBouvier - Riot
- Liiek - Living in a fiction
paula prachtkind:
[aus diesem Jahr]
-
duesenjaeger - solaire
-
Die Ausreden - Menschen (ganz unvoreingenommen…)
-
OK NEIN -
Leuchten
-
Kaput Krauts -
vom feeling her ein Scheiß Gefühl
[älter, aber in Dauerschleifen gehört]
-
Eleanor Lance - s.t.
-
Coriky - s.t.
-
The Evens - s.t.
-
Alltag -
Leben am Tresen

06: Bester Song
Hanns-Martin Slayer:
Schon älter, aber erst dieses Jahr entdeckt
Grow up Tomorrow von
Pissy Elliott. Topsong.
Peter:
Turnstile -
Birds,
Never Enough,
Sole,
Dull,
Slowdrive,
Press Club -
Vacate,
No Pressure,
Scowl -
Not Hell, not Heaven,
B.A.B.E,
Spaced -
Cause and Effect,
Pup -
Best Revenge,
Shut Up,
Skinhead -
Jog your Memory,
Chuck,
Chefdenker -
Schweine im Weltall,
Der bessere Gott,
Laura Jane Grace & The Trauma Tropes -
I love to get high,
Me Mine Mine,
Active Trauma,
Your God,
Béton Armé -
Lève-toi,
La Nuit,
Kaput Krauts -
Rückhand mit Kippe,
13:21 Uhr. Scheiße, Verspätet Carolita:
Ich klebe jetzt so lange an dieser Frage, dass sich währenddessen leider mein Resthirn aufgehangen hat.
matsch:
Von 2024, aber erst ein Jahr später entdeckt (hallo Frage 7):
SYFF -
The Day Our Future Died. Boar, ballert der die Nebenhöhlen frei.
kraVal:
LIKE ROSES -
Dressed
Emo ist ja eh immer gut und dieser erinnert an poppigen Emo à la JIMMY EAT WORLD - also nicht dreckig, nicht politisch, aber herzerwärmend und eingängig. Das mag ich ja gerne und kann sowas gut hören.
FEDER -
zu zweit
Ein Song wie eine Dampfwalze. Höre ich viel Emo-Punk? Ja, stimmt.
Vielleicht brauche ich gerade in diesen politisch dunklen kalten Tagen Songs, deren Texte mich berühren und mein Herz erwärmen. Das trifft auf diesen Song auf jeden Fall zu!
Burn:
Was weiß ich denn? Mein Streamingdienst hat gesagt ich hätte
Concrete Cowboys von
Audiotree am häufigsten gehört. Das mag aber daran liegen, dass dies immer der erste Song ist, den der Radiowecker aus meiner Playlist abspielt. Jeden Morgen, also unter der Woche. Ich Einen besten Song kann ich gar nicht wirklich ausmachen.
Walter:
Wenn's nach Spotify streaming zahlen geht und aus 2025 stammt:
Stadtgarten -
schwarzweiss.
Grüße gehen raus.
Vorsatz für 2026: weg von Spotify
paula prachtkind:
-
The Evens -
if it’s water
-
Fluid to Gas -
Schleeh
-
Die Ausreden -
Dunkel
-
Duesenjaeger -
Solar
-
Moloch - Zu viel
-
Müde - Verhängnis
07: Musikalische Neuentdeckungen
Gerdistan:
Nidfakta
Fö:
Maria Iskariot,
Jools,
Barbee - alle drei beim Sniester Festival gesehen, alle drei der Oberhammer!
Dann noch
Wasabi Riot (zu wenig gehört, aber es hat halt einfach was),
Flores Y Fuego (die Show beim Bierschinken eats FZW hat echt Spaß gemacht, bis auf manches Publikum),
Zyph (mega Auftritt bei der Sommerschlacht),
Meryl Streek (beeindruckendes One-Man-Rumgemecker)
Zwen:
Conservative Military Image,
Bierbabes,
Tiefbasskommando,
Haywire,
Apes Of The State,
9xacly,
Yerba Colorá Oberbüscher:
Endless Wellness
Coco:
Vor allem:
SHOK GÜZEL.
Danke an Paula für
Sister Disaster und
Cran ausm Jahresrückblick 2024.
Und:
FAB,
We Hate You Please Die,
The Pill,
Zyph,
Red Dons,
The Observers,
Cat Bite Back,
Anda Morts,
Roach Squat,
Nonstop Niederschlag,
Surreal Fatal,
I Feel Violent,
Besuch Im Klärwerk,
One Hit Rüdiger,
Die Farce Die,
The Red Flags,
Milbendüse.
Hasky:
Schlecht und
Schwach. Keine Ahnung, warum die bis jetzt an mir vorbei gegangen sind.
fehlnavigiert:
Ghoulies habe ich 2025 entdeckt, enorm viel gehört und dann auch noch das Konzert verpasst.
Carolita:
SHOK GÜZEL! Politische Horizonterweiterung im deutschpunksprachigen Raum! Die sympathische Sängerin mit Migrationshintergrund zieht mit ihrer Stimme und ihren authentischen Ansagen so in ihren Bann, dass ich Tränen in den Augen hatte. Die ganze Band spielt auch einfach richtig gut. Bin sehr dankbar für diese Entdeckung!
matsch:
-
SHOK GÜZEL durch Coco Lores' Dreifachherzauszeichnung im Redaktionschat: tolle Attitüde, tolle Stimme, tolle Riffs und 2025 haben sie ein
Tape veröffentlicht, überschneiden sich also mit Frage 5.
-
ANTILLECTUAL singen auf
niederländisch! "Songs about local symptoms of global developments." Wie immer politisch, praktisch, gut.
-
Dabda / 다브다 wenn's etwas losgelöster werden soll.
kraVal:
Die ersten 4 bei beste Platte genannten.
Burn:
Auch wenn es keine wirkliche Neuentdeckung ist, ich sie aber lange aus den Augen oder Ohren verloren habe, sind
Kaput Krauts meine musikalische Neuentdeckung in 2025.
Fred:
Upchuck
Walter:
-
Model/Actriz
-
Fungas
-
Checkpoint
-
Hyperdog...
Ich verweise an der Stelle auch nochmal an Oli der mich Regelmäßig mit Musik zubombt die ich nicht kenne und sie dann auch noch nach Dortmund holt.
h*einz_zweidreI:
Die Verlierer sind besser als ich dachte,
Pizza 3 Euro und
Klein haben mir einen Abend sehr versüßt,
Feder sind top,
Flirt ebenso und
morgen teuer töten waren der beste Start fürs Sonntagsticket.
Horace:
-
Audio88 endlich mal richtig reingehört
-
Tanya Stephens neu wiederentdeckt
-
Das Aus der Jugend
08: Bester Artikel
Lux:
Da einen eigenen auszuwählen kommt zwar nicht besonders bescheiden daher aber ich glaube unser Konzertbericht zu
Biberach Hardcore im Februar hat dem Bierschinken schon ganz schön was an Traffic eingebracht.

Götz:
der Bericht vom
Turnstile-Konzert in Düsseldorf
sowie alle Berichte von Konzerten im Ausland, sowie Berichte bei denen ein Shitstorm in den Kommentaren tobt

Dr. Mabuse:
Der unbestimmte Artikel im Deutschen
Fö:
-
Biberach, ach, ach - ich gebe zu, ich stehe einfach auf Artikel die viele Kommentare generieren. Mein Lieblingskommentar war das komplette Shrek-Drehbuch, das musste ich aber löschen. Sorry!
-
Destruktiva - ich war in diesem Jahr auf drei Noise-Konzerten und es war immer schrecklich, aber auch schrecklich spannend.
-
Sick of Society in Hamburg - hier eigene Artikel nennen, ist wirklich unterirdisch. Aber ich bilde mir ein (beweisen kann ich’s nicht), dass nach diesem Artikel und dem Raucher-Rant darin ein “rauchfrei” die Flyer des Gängeviertel zierten, und das find ich gut.
-
Sniester Festival - exemplarisch für alle Patchwork-Berichte, die sind einfach immer super. Außerdem gab es ein Pferderennen
-
Kackschlacht Berlin - ich gebe zu, ich stehe einfach auf Artikel die viele Kommentare generieren. hier fand der Shitstorm nur in der Skinhead-Boomer-Spalte auf Facebook statt, aber das reicht ja auch.

Coco:
Ich bin zu nix gekommen, was das Lesen von Bierschinken-Artikeln angeht...
Hasky:

fehlnavigiert:
DIE
Carolita:
ICH WEISS ES HALT NICHT!!1!
matsch:
Der die Biberacher Hardcoreprügelknaben so erzürnt hat.

kraVal:
Puh. Irgendein Artikel zu so Bollo Hardcore irgendwo in Süddeutschland? Der war lustig, aber vor allem die Kommentare von son Bollo Hardcore Fans die empört waren über den Artikel. Haha.

Burn:
Also ich würde ja gerne irgendeinen Bierschinkenartikel herausheben, aber ich lese die eigentlich alle gerne. Auch nachträglich, also Jahre später.
Fred:
Alle
verSemmelt:
Das war doch spaßig:

schengül:
Die folgenden Berichte von Gerdistan:
-
Kraftklub, 30.11.2025 in Königsbrunn
-
Die Wallerts, 05.-06.12.2025 in Berlin
Und den hier von kiki fand ich auch interessant:
Cut Lon, 02.11.2025 in Kuala Lumpur

h*einz_zweidreI:
Es kann nur einen geben:

Schlossi:
bestimmt: die, unbestimmt: eine
Horace:
-
Bierschinken eats FZW vom 11.04. mit sage und schreibe 70! Fotos
- Die Berichte zur Abschiedstour von
Todeskommando Atomsturm waren schön und schade zugleich.
- Ein Quell unendlicher Freude auch diese Feldforschung aus
Biberach
Und sonst keinen Plan, ich kann doch jetzt kurz vor knapp mich nicht durch tausende Berichte klicken. Everybody is a winner.
Ach ja, Special Mention für Fö bei
Rogers UND ZSK. Der Mann macht was mit...

09: Bestes Foto auf Bierschinken
Lux:
Hauptsache eins mit Gerd oder Fö drauf.
Götz:

Dr. Mabuse:
Turnstile Foto von Peter

Gerdistan:

Peter:

Zwen:

Oberbüscher:

Coco:
s.o.
fehlnavigiert:
Ich lese immer nur, schaue selten die Bilder an. Daher gefallen sie mir alle extrem gut.
Carolita:
Für immer Bönx im Rattenloch:

matsch:
Gefahr!

kraVal:
das nicht - ich hasse Uniformen

niklas:
Die sind doch alle toll...aber die, auf denen keine Band zu sehen ist, bleiben am häufigsten im Kopf!
Burn:
Don‘t know.
Fred:
Alle
verSemmelt:

(Zwen bei die Gamer in Vietnam)

(Manchmal ist einfach alles schwarz)

(Warum hat es dieses Weltfoto mit geilem Licht und den Fragezeichen über den Kopf nichtmal in den eigentlichen Bericht geschafft)
schengül:
Die Fotos der Bühne und Visuals aus dem
Kraftwerk-Bericht von Dr. Mabuse fand ich mega

Walter:
Immernoch mit das dämlichste was ich 2025 bei nem Auftritt gesehen habe. :D

h*einz_zweidreI:

Schlossi:
Das beste Foto auf Bierschinken hat es leider nicht in den Bericht geschafft.
Es ist ein analoges Foto, geknipst von Dr_Lü-Ken_moderiert. Der Titel dieses wirklich sehr kraftvollen Bildes lautet: „Betaalbare Romantiek“.
Horace:
Hat die Katze gefressen. Sorriherrlehrer.
paula prachtkind:

10: Dämlichster Bandname
Dr. Mabuse:
glwzbll
Fö:
The Skartists. Also ich mein, es gibt tausende solche Namen, aber das ist 20 Jahre her! Und das hier ist ne aktuelle Band (glaube ich)!
fehlnavigiert:
Die Schlangenknaben. Drübergestolpert, fast gekotzt und dann nie reingehört.
matsch:
Diese Verben-Bands. Wirkt auf mich wie eine natürliche Hörbarriere und ich weiß gar nicht warum.
tymsko:
War Times
kraVal:
EIN GUTES PFERD - sagen viele, auch wenn die gute Musik gemacht haben.
niklas:
Code Nusher
Burn:
Dazu möchte ich mich nicht äußern. Ich habe schon in so vielen Bands gespielt, und weiß wie schwierig es ist einen für alle Bandmitglieder passenden Bandnamen zu finden. Bei diesem Findungsprozess entstehen die merkwürdigsten Namen. Im Nachhinein kann man mit einem gewissen Abstand schonmal die Hand vor den Kopf schlagen. Wäre auch ein schöner Name.
schengül:
El Mariachi
Bzw. hätte ich gerne die Kategorie „Unaussprechlichster Bandname“. Ich bekomme den Namen dieser Band einfach nie raus, ohne mich zu verhaspeln.
Walter:
Piss rules - aber die Musik ist richtig schön toll überladen
h*einz_zweidreI:
Rammstein
Horace:
Kein Plan, habe mich echt schon lange nicht mehr aufgeregt. Wahrscheinlich ist mir inzwischen eh alles egal.
paula prachtkind:
ZYPH - sieht geil aus, aber ich kann mir einfach nicht merken, wie die sich nun schreiben und suche immer nach der falschen Band.
11: Bester Bandname
alexanderdavide:
i practice saying sorry to you so i can do it in front of the mirror one day
Hanns-Martin Slayer:
Lüt. Gute Band, Name ist knuffig.
Lux:
Saturdays at your Place
Dr. Mabuse:
The Hundred In The Hands
Hasky:
Küken, ich kann mich nicht entscheiden, ob ich das gut oder total dämlich finde. Der Auftritt in der HirschQ war auf jeden Fall super.
Carolita:
Ist jetzt länger keiner mehr so hängen geblieben, dass ich dachte, scheiße, warum bin ich da nicht drauf gekommen.
kraVal:
BLUTEN finde ich schon sehr stark, und FLIRT auch, aber ich bin auch neidisch auf
KAPUT KRAUTS niklas:
Die Skeptiker (wegen der Unwissenheit der Cops in Münster)
Burn:
Siehe dämlichster Bandname.
verSemmelt:
Electic Prawns 2 (aber nur weil ich keine Electric Prawns gefunden habe)
Walter:
Meow meow and the smackouts
12: Bestes nicht-Bier Punk-Konzerte Getränk
alexanderdavide:
Fritz Ingwer-Limette
Hanns-Martin Slayer:
Johnny Walker Black, Frühstück der Champions.
Lux:
Saurer Sprudel
Mandela:
Cola (Fahrer, ja wir werden alt)
Lenz:
Weiß nicht, hab tatsächlich dieses Jahr kein Konzert nüchtern ertragen müssen
Götz:
XL Melonball auf dem Punk Rock Holiday
Dr. Mabuse:
Club Mate & Leitungswasser
Gerdistan:
Brodersen enthält Bier, zählt also vermutlich nicht. Dann vielleicht "Schürrle", wobei ich das noch nie außerhalb einer bestimmten Kneipe in Kempten gesehen habe (Fanta+Jägermeister oder sowas). Oder Sekt!
Peter:
Effect Energy - Weil "no effect without effect". Ist doch klar!
Fö:
Ardey Zitrone trüb
Zwen:
Tamarind
Oberbüscher:
Schweiß und Spucke
Coco:
Gin Tonic. Schimmernd geht die Welt zu Grunde!
Und Club Mate natürlich.
(Aber eigentlich ist alles besser als Bier, denn das schmeckt mir wirklich gar überhaupt nicht.)
Hasky:
Wasser.
fehlnavigiert:
Weisswein in Großgebinden
Carolita:
Mittlerweile entdecke ich immer häufiger alkoholfreien Gin Tonic in den Etablissements und freu mich da sehr drüber. Einfach, um zu einem "besonderen Anlass" nicht nur "Brause" trinken zu "müssen".
matsch:
Kaltes, klares Wasser.
tymsko:
Gin Tonic
kraVal:
Aperol Spriz (mit Prosecco) oder einfach Sprudel
niklas:
Sekt & Turbomatebier
Burn:
Was auch immer mit dieser Kategorie gemeint ist. Auf dem Merkers gab es neben den üblichen Kaltgetränken am Ende des Tages, oder auch mal früher einen Pfeffi. Stopp. Der RhabarberLikör am Glücksrad war auch super. Unser Sohn war bei den andere Besuchern heißbegehrter Glücksraddreher. Seine Quote war 5 Schnäpse aus 6 Drehern.
Fred:
Tequila Sunrise
verSemmelt:
Schwer. Vielleicht ein Getränk in dem fälschlicherweise trotzdem Bier drin ist?
schengül:
Diese eine Mate, die mir zum Anfang des Konzerts von der Bar mitgebracht wurde, die ich aber die ganze Zeit nur in der Hand gehalten habe, ohne was trinken, aus Sorge, später nicht einschlafen zu können.
Walter:
Rhabarberschorle
h*einz_zweidreI:
Sekt, Sekt auf Eis, Sektmate, Sektaperol, Sprudelwasser, alkoholfreies Pils
Schlossi:
Espresso Martini
Horace:
Gin Tonic, Saurer, Wasser - in der Reihenfolge
Tobias Dressler:
Kaffee
paula prachtkind:
Sekt-Mate.
13: Kapuzenpulli: Ja, nein, vielleicht
alexanderdavide:
vielleicht
Hanns-Martin Slayer:
Ja.
Lux:
Ja
Mandela:
Doch eher ja, weiterer Grund s. Nächste Frage
Lenz:
Was denn sonst? Hemd? Wollpulli?
Götz:
Nur mit Zipper
Dr. Mabuse:
Wie sagt Lady Sovereign: „Fling on an A D I D A S hoodie and just boogie woogie with me“ also ganz klar „Ja!“
Gerdistan:
Natürlich, all day everyday
Peter:
Ja, aber sie werden weniger im Schrank. Stört doch mehr, als sie nützt diese Kapuze. Zum Beispiel beim Schuhe zu binden. Außerdem lappt sie über den Backpatch auf der Jacke. Das sieht uncool aus.
Fö:
definitiv: ja. Für mich persönlich, weil ich so immer schnell einen wärmenden Schutz parat habe, wenn ich kalte Ohren kriege. Und einen dämpfenden Schutz, wenn Stagediver*innen angesaust kommen! Für andere, weil man gut Sachen darin verstecken kann. Nüsschen zum Beispiel.
Zwen:
Klar, also zumindest bei unter 17 Grad + weniger als 85 % Luftfeuchtigkeit.
Oberbüscher:
Nicht auf Konzerten
Coco:
Ja klaro, aber bitte mit Reißverschluss vorne. Übern Kopf ist mit der Kapuze unpraktisch.
Hasky:
Ja.
fehlnavigiert:
Nur wenn absolut safe ist, dass keine Jacke drüber kommt. Das hasse ich dann so richtig.
Carolita:
Definitiv ja!
tymsko:
in den Nullern
kraVal:
Ja, gerne, aber ich lerne auch nicht-Kapus zu schätzen - das war vor ein paar Jahren undenkbar.
niklas:
Zum Fahrradfahren okay, auf Konzerten eher nicht.
Burn:
Meinen Kapuzenpulli-Moment hatte ich beim Turnstile-Konzert in Düsseldorf. 100€ sind tatsächlich unfassbar viel Geld für so ein Teil. Vor allem, wenn man auf der Homepage von Turnstile nur 60€ bezahlt. Fetter Aufschlag. Also in diesem Fall: Nein zu Kapuzenpulli.
Fred:
ja
verSemmelt:
ja?
schengül:
Wer keinen Kapuzenpulli trägt, hat die Kontrolle über ihr*sein Leben verloren.
Walter:
Ja.
h*einz_zweidreI:
Ich hab immer nen Kapuzenpulli an, versteh die Frage nicht!
Schlossi:
Ja.
Horace:
Mein Kleiderschrank sagt ja. Bitte mit Fronttasche damit immer noch ein Taschentuch beim Waschen in tausend Fussel zerfleddert.
Tobias Dressler:
Geht klar
paula prachtkind:
Nur mit Reißverschluss. Zipper. Aber dann ja. Unbedingt!
14: Bester Umgang mit weniger Haaren auf dem Kopf
alexanderdavide:
ab
Hanns-Martin Slayer:
Erst mit Anstand hinnehmen, Ruhe bewahren, kein Comb Over, dann: Kahlschlag.
Lux:
Truckermütze
Mandela:
Schiebermütze
Lenz:
Zum Glück nicht mein Problem
Götz:
Cap von Descendents o.ä.
Dr. Mabuse:
Immer eine Mütze tragen (auch beim Schlafen und Duschen!)
Gerdistan:
Guildo-Horn-Frisur
Peter:
Captain Terry's Sprühhaar oder alternativ Streuhaar
Fö:
Leute mit dichten Haaren können sich ja nur schwer vorstellen, dass Haare auch guter Schutz gegen physikalische Einwirkungen sind. Ich hab mal einen (eigentlich recht weichen) Plastikbecher gegen den Kopf gekriegt und hab danach tatsächlich geblutet! Das will doch niemand. Ähnlich, als ich mal aus Versehen gegen die geöffnete Tür eines Oberschrankes stieß. Einige Tage später musste ich ein Konzert veranstalten und hatte immer noch diese Schramme am Kopf. Ich trug dann den ganzen Tag Mütze und als ich irgendwann nachts daheim ankam, hatte sich, ohne dass ich es merkte, unter der Mütze eine große blutverkrustete Schicht gebildet, weil dieser eigentlich wirklich sehr kleine Kratzer aufgegangen war und schön gesuppt (oder gesprudelt?) hat. Aber um ne vernünftige Antwort zu bieten: Kapuzenpulli
Zwen:
Nizerol
Oberbüscher:
Kranz von Assisi
Coco:
Ignorieren! Echte Frisuren sind kein Punk.
Hasky:
Auf keinen Fall die Haare über die Glatze kämmen.
fehlnavigiert:
Weniger Haare? Ich sollte dringend zum Friseur. Ansonsten habe ich da so gar keine Tipps, leider.
Carolita:
Einmal Türkei machen. Oder 'nen schönen Kranz wachsen lassen. (Es gibt nichts dazwischen.)
tymsko:
Kappe aufmalen
kraVal:
Selbstreflektion, Würde und ein*e gute Friseur*in
niklas:
Iro schneiden
Burn:
Da ich kein WerbeAddict bin, und die diversen Mittel nicht ausprobiere, nutze ich klassisch ne Mütze oder ein Cappy.
Fred:
Muss ich mir keine Sorgen drum machen, hab volles, wallendes Haar
verSemmelt:
Geht es bei der Frage um Sonnencreme oder Jürgen Klopp? Wen interessieren denn Haare auf dem Kopf?
schengül:
Akzeptanz, Resignation und/oder Aufmalen
Walter:
Da meine Haare dieses Jahr länger geworden sind, kann ich mich dazu nicht äußern 🙁
h*einz_zweidreI:
Basecap oder Iro
Schlossi:
Kein Plan. Aber ich habe dieses Jahr mein Patenschwein umgekrault, das war einer der schönsten Momente meines Lebens.
Horace:
Abschneiden
Mit Würde färben
Schütthaar
Tobias Dressler:
Sich mit der Sharp-/Rash-Skin-Bewegugng auseinandersetzen.
paula prachtkind:
Nachwachsen lassen. Mir reißen die nur immer aus. Beim Tanzen, oder schlafen. Problematisch, wenn die so lang sind, dass man dran hängen bleiben kann.
15: Enttäuschendstes Release/Konzert
Hanns-Martin Slayer:
keines.
Lenz:
Donots aufm
Ruhrpott Rodeo. Das Konzert bestand fast ausschließlich aus Mitmachscheiße und langweiligen neuen Songs

Dr. Mabuse:
Ein schlechtes Konzert mit Freunden ist meist immernoch besser als ein Tag bei der Arbeit. Also immer das Positive sehen.
Fö:
Immer, wenn eine neue Ausgabe einer Tageszeitung oder einer Nachrichtensendung released wird, bin ich enttäuscht über das Konzert der schlechten Nachrichten über Kriege, Nazis, Egoisten und Autokraten.
Zwen:
Insgesamt hatte ich mir vom
Revolution Calling in Eindhoven ein wenig mehr erhofft. Unterm Strich war es vor allem eines: anstrengend!
Außerdem ist das neue
Rise Against-Album absolut unhörbar!

Coco:
Sag ich nicht, kenne die Band persönlich.
Hasky:
Schwierig. Auf dem
Bahndamm Festival sind sehr kurzfristig
Rantanplan für
No Fun At All eingesprungen. Bei Rantanplan wirkte auf mich, die letzten Male, alles so einstudiert und langweilig.
fehlnavigiert:
- Die neue
Kraftklub-Platte gibt mir überhaupt garnichts, erschreckend.
-
John Coffey in Tübingen - der Gig war super, aber es war wenig los und das Publikum etwas scheu - echt enttäuschend!
Carolita:
Wenn man es nicht schafft, auf Release-Konzerte zu gehen, kann man auch nicht enttäuscht werden. Kleiner Lifehack von mir, bitte gerne.
kraVal:
Die neue
TURBOSTAAT Platte hat mich nicht überzeugt bisher. Das kann aber noch werden.

niklas:
Chelsea live. Zwei Mal versucht und trotzdem irgendwie nicht zu hören bekommen.
Burn:
Turnstile. Da hatte ich mir mehr von versprochen. Das war einfach zu groß für mich.

verSemmelt:
Paar Sachen enttäuschten oder nervten schon.
1. Der kommunikative Totalausfall zwischen
Paranoya Festival und der Band
Golpe. Da hat sich keiner mit Ruhm bekleckert. Schwaches erstes Statement und dann Shitstorm. Bah. Enttäuschung daher, dass das in einer kompletten Festival-Absage enden musste.
2. Die neue
KACKSCHLACHT - habe einfach viel zu viel erwartet - Gute Platte, aber eine gewisse Enttäuschung war dabei.
3. Überwiegendes Totalversagen bei durchaus bekannteren Künstler im Indie-Sektor. Da war zumindest
WET LEG ein Sonnenschein; mein Guilty Pleasure
MARINA, aber auch
Amy Mc Donald,
Arcade Fire,
Mumford&Sons,
Of Monsters And Men und wie die alle heißen. Ein beschissenes Gedudel nach dem anderen.
BONUS: Dann war noch 'ne Punkband in einem rechtsoffenen Podcast; da ist mir fast der Kiefer aus der Halterung gesprungen - aber allein deren Erwähnung hat von mir keine Plattform verdient.

schengül:
Waving the Guns und
The Meffs beim
Rock am Berg.
Milli Dance war entweder mies drauf oder er ist immer so unsympathisch und es war mir bisher nicht aufgefallen. Dazu kommt, dass fast nur neue Kamellen gespielt wurden (mit denen ich nichts anfangen kann) und von den alten Hits so gut wie gar nichts.
The Meffs wurden in den letzten 1-2 Jahren ja ziemlich gehyped, auf dem RaB kam mir der Auftritt aber zu aufgesetzt vor. Lag vielleicht aber auch daran, dass aufgrund von Kälte und Nässe meine Stimmung und die des Publikums eher verhalten war. Auf einer kleineren Bühne würde ich mir sie gerne nochmal angucken.
Walter:
Konzert -
guns n roses. Macht es einfach nicht
Release -
Acht eimer hühnerherzen album hat mich ziemlich kalt gelassen. Mag die eigentlich
Schlossi:
Ich bin sehr enttäuscht, in Den Haag Magic Tom und seinen sexy Wurm verpasst zu haben
Horace:
Iron Maiden, Stuttgart. Konzert war ok aber der Rest unterirdisch. Wenn das aber das schlimmste war, war das Jahr wohl ganz ok.
paula prachtkind:
-
Pisse im Festsaal X-Berg. Beim letzten Festival total gut gefunden und hier dann irgendwie doch langweilig.
-
Ausgestorben in der Neuen Zukunft. War eigentlich ganz geil, aber irgendwie haben wir alle mehr Aggressivität erwartet.
Meckern auf hohem Niveau.
16: Größter Fremdschäm-Moment bei einem Konzert (ausgenommen bei den Hosen)
Hanns-Martin Slayer:
Wenn die Nachwuchs-Indieband auf ihrem ersten Gig die 8-Minutenballade über die Freundin des Sängers anstimmt. Einfach nur nein.
Jede Form von auf der Bühne wälzen.
Mandela:
Bierpreise bei Iron Maiden und der Sound in der Turnhalle in Gelsenkirchen
Lenz:
Wie Ingo Donot die Leute zum Mitmachen animiert
Dr. Mabuse:
Warum sind die Hosen ausgenommen? Meine Verabschiedung von James McBain, dessen ausgestreckte Bro-Fist ich mit meiner Hand umfasse wie der letzte Boomer! Gelungen! Da hat sich bestimmt jemand für mich fremdgeschämt! Zu Recht!
Gerdistan:
Als der Sänger von
Berliner Weisse die Bühne mit erhobenen Mittelfingern betrat und dafür Applaus bekam.
Peter:
Tim V. von
Sham 69 (2) im Rattenloch in Schwerte, beim Singen mit den Händen in den Hosentaschen. Keith Morris von
Circle Jerks in Münster mit der immer selben dümmlichen Ansage (Crocs = Punk)
Fö:
- Die Polizist*innen und Ordnungsamtmitarbeiter*innen, die aus reiner Machtgeilheit ein
harmloses Konzert in der Krähe stürmten
- die Show von
Dorfterror
- Die Ansagen von
Zirkel
- Die Selbstdarstellung von manchen Leuten in der "Szene"
- war selbst nicht da, aber was über das Publikum bei der "Oiropa"-Tour berichtet wurde, war unterirdisch. Sicherheitsdienst nicht zu nem abgestürzten und verletzten Crowdsurfer durchlassen, weil der "ja selbst schuld" sei. Wie Arschloch kann man sein.

Oberbüscher:
s.o.
Coco:
Immer wieder das gleiche: Irgendwer klettert auf die Bühne und hat da eigentlich nichts zu suchen, meint aber, er müsse eine nervige Show abziehen, während alle anderen im Raum gerne die Band sehen würden. (Ich hab das jetzt mal nicht gegendert.)
Die Hosen sind übrigens Musikrichtung Schlager.
Hasky:
Martialischer Ausdruckstanz auf manchen HC Shows.
fehlnavigiert:
Ich war bei einem „Pizza Hawaii der Film“-Gig. Da habe ich mich für große Teile des Publikums geschämt. Die mochten das nämlich.
Carolita:
Die Fremdschamwahrscheinlichkeit einer Band steigt exponentiell, je dichter der Herkunftsort an Düsseldorf liegt. Im Umkehrschluss bedeutet dies: Der Bandfremdscham verhält sich umgekehrt proportional zur sogenannten Banddüsseldorfdistanz. Daraus folgt: je weiter die Entfernung des konsumierenden Individuums zu einer Band mit abnehmender Banddüsseldorfdistanz, desto geringer ist die Fremdschamwahrscheinlichkeit.
Sei schlau, bewahre Distanz.
Carolitisches Banddüsseldorfdistanz-Gesetz
kraVal:
Mitklatschaufforderungen im DIY-Kontext war schon echt hart und panne.
Naja und so Rockstargehabe und so unironische pöbelnde Ansagen mit dem verzweifelten Versuch, Rockstargehabe zu imitieren.
niklas:
7.2.
Trustgod Simon in Essen-->Schlagerpunk zum Kotzen
30.7.
Cro-Mags in Münster-->Security Frank hat einfach den falschen Job!
Burn:
Da kann ich mich an nichts erinnern. Beim
Turnstile-Konzert stand eine Frau neben mir, die die ganze Zeit Handynachrichten gelesen und geschrieben hat. Vielleicht der erste Versuch eines Live-Berichts für den Bierschinken??? Aber Fremdscham verspürte ich da nicht.

verSemmelt:
Hab lange darüber nachgedacht und nicht wirklich was aktuelles im Kopf gespeichert. In der Regel sind's einzelne Betrunkene im Publikum, die das Konzert unbewusst stören. Bei Mitmachaktionen wie Hinsetzen und Co. schäm ich persönlich auch immer fremd.
schengül:
Dritte Wahl, wenn sie ihre riesigen Blitzdingsdinger anmachen. Ach, fragt einfach nicht…
Walter:
Axl Rose, der nach 40 Minuten keine Stimme mehr hatte und trotzdem 2 ½ Stunden auf der Bühne stand. Das war einfach peinlich und schlecht.
Schlossi:
Die Coldplay-Kiss-Cam. Möchte man wirklich mit jemandem eine Affäre haben, der so lahme Musik hört?
Horace:
Wahrscheinlich als ich mit meinem Vorverkaufsticket im Esperanza stand und die Leutis an der Kasse ganz erstaunt waren, dass da ein alter Mann mit Ticket steht. Ich glaube, die haben mich den ganzen Abend für nen Zivilbullen oder so gehalten. Nun ja...
Tobias Dressler:
Generell alle sogenannten Punk Bands mit Animationsansagen.
17: Konzert mit den ekligsten Toiletten
Hanns-Martin Slayer:
Wageni Bochum. Wobei die Mehrzahl "Toiletten" da die Sachlage grob verkennt.
Lux:
Kein Konzert, aber in Brooklyn war ich auf einer Parktoilette die nicht nur voller Scheiße, sondern auch gut bestückt mit Schabenfamilien war. Da meine Blase mittlerweile leider auch Ü40 ist, musste ich da leider durch.
Götz:
Wenn auch der Hin/Rückweg zu Konzerten zählt, dann die City-Pissoirs Düsseldorf
Dr. Mabuse:
k.A. vieles erinnert aber an diese Szene aus Trainspotting
Gerdistan:
Kackschlacht in Berlin, allerdings war ich da immer auf der öffentlichen Toilette vor der Tür. Die stank derb und es klebte sogar Blut an der Wand.
Peter:
Subrosa Dortmund. Eigentlich eine okaye Kneipen-Toilette, auf der ich aber zu viel Zeit verbringen musste, nachdem das Tiramisu von der Weihnachtsfeier durchgeschlagen ist. Vor dem Klo wartete dabei ein ungeduldiger Haufen Skins der vom Weihnachtsskamarkt rüber gekommen ist. Stressiger Schiss!
Fö:
Ich erinnere mich an diese Pissrinne auf irgendnem Hamburger Wagenplatz, aber das ist schon lange her. Ansonsten immer hohes Kloniveau. Freundlichstes Toilettengespräch auf jeden Fall “Wollen Sie auch mal taggen?”, aber auch das war nicht 2025.
Zwen:
Da ich dieses Jahr auf wenigen Konzerten war, muss ich hier leider entweder das Untergangsfestival im
AZ Mülheim oder das
Revolution Calling in Eindhoven nennen. Eigentlich waren bei beiden die Toiletten für Punkrock-Standards aber sehr sauber
Oberbüscher:
Alles im Gneisenau-Bunker!
Coco:
Bin da nicht so empfindlich. AZ Schimmelkotze ist kein Garant für saubere Sanitärbereiche, aber ansonsten Wohnzimmer.
Hasky:
Jedes Mal wenn ich in der neuen
HirschQ die Treppe runter zu den Toiletten laufe, muss ich an die Spirit* Zeiten denken, wo sich die Seenplatte aus der Männer Toilette bis in den Flur erstreckte. So schlimm ist es zum Glück nicht mehr.
*Spirit war vorher ein Musik Club von den Rockern
fehlnavigiert:
Im
Conne Island beim
Mantar-Konzert. Aber eigentlich nix außergewöhnliches, auf richtig sauberen Toiletten fühle ich mich immer etwas fehl am Platz.
Carolita:
Also ich muss sagen, ich habe schon lange nicht mehr gekotzt. Es gibt mittlerweile auch meistens Periodenartikel. Da tut sich was im Toilettenbereich! Drei von fünf Sternen, mittlerer Smiley bei Kundinnenzufriedenheit.
matsch:
2025 keine besonderen Vorkommnisse. Da muss man eher Bahnfahren, um da Inspiration zu bekommen.
kraVal:
Dieses Jahr ging es, glaube ich.
niklas:
Ich konnte überall entspannt kacken. Manchmal musste ich vorher die Brille sauberwischen, aber das ist okay!
Burn:
Ach Toiletten. Ich kann ja nur für das eine Geschlecht sprechen. Aber so richtig schlechte Toiletten habe ich dieses Jahr nicht gesehen. Die Anzahl der Toiletten in der
Mitsubishi Electric Hall ist aber ausbaufähig. Wenn 7000 Menschen in den Umbaupausen aufs Klo gehen, dann staute es sich schon ein wenig.
verSemmelt:
Überm
KOMA F gabs/gibts (?) ne Pissrinne, die sucht seines gleichen. Ansonsten ergibt sich eher durch das anwesende Publikum eine eklige Toilettensituation. Auf dem
CheckOut Festival riechen die festen Toiletten nach zwei Tage Sternburgvernichtung echt übel - da kann man hohe Stufen auf der "Bristol-Skala" erahnen. Da hatte jedenfalls keiner ne Glückswurst.

schengül:
Ich bin jetzt gefühlt gedanklich alle Konzert-Klos aus 2025 durchgegangen (was wirklich nicht soo schön war), aber mir fällt partout nichts besonders Ekliges ein. Aber ekliger als dieses eine Dixi auf dem Summerjam 2001 kann eh nichts sein…
Walter:
Dieses Kabuff irgendwo im Hinterhof in Recklinghausen-Süd. Hab den Namen vergessen
Schlossi:
War 2025 in der neuen
Hirsch-Q aka dem ehemaligen Spirit in Dortmund. Der Laden ist echt schick geworden, aber die Toiletten sind ähnlich fies wie damals.
Horace:
Iron Maiden, Wasen, Stuttgart - weil unerreichbar, wie das Bier, wie der Blick auf die Bühne, wie normale Merchpreise (Shirt 50 Euro, wtf)
paula prachtkind:
Erstaunlich wenige Ausfälle dieses Jahr. So langsam kommt bei den Leuten an, dass Klopapier ne ganz gute Sache is.